Rohzucker- und Weißzucker-Futures gaben am Donnerstag in New York und London nach – eine technische Korrektur nach der jüngsten Rally. Der Markt bleibt vorsichtig angesichts eines prognostizierten globalen Defizits von 600.000 Tonnen für 2026/27, sinkender EU-Produktion und eines stärker werdenden El Niño.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) bestätigte am Mittwoch, dass China den größten Tageskauf von US-Sojabohnen seit November getätigt hat. Das Geschäft setzt eine Reihe chinesischer Käufe fort und gilt als Barometer für die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China.
Mexiko führt laut AMI-Daten, zitiert von agrodigital.com, die weltweite Rangliste der Schweinefleisch-Importeure an — mit prognostizierten 1,72 Millionen Tonnen 2026, fast doppelt so viel wie vor zehn Jahren. China, das 2020 noch 5,3 Millionen Tonnen einführte, dürfte nach dem Wiederaufbau seiner Bestände nur noch 1 Million Tonnen importieren.
Spanien steigerte seine Käufe von lebenden Schweinen und Schweinefleischprodukten zwischen 2020 und 2024 um fast 25% – so von Bing zitierte Zahlen –, während die Afrikanische Schweinepest in Europa umging. Der Anstieg verändert regionale Lieferketten und den Wettbewerb um seuchenfreie Tiere.
Die ersten Schraubenwurm-Fälle in den USA seit 1966, in Texas und New Mexico, veranlassten Mexikos Sader und das USDA, den Handel mit lebenden Tieren auszusetzen. Bei seit über drei Jahren sinkender US-Rindfleischproduktion stiegen Mexikos Exporte von Kistenrindfleisch in die USA in den ersten vier Monaten um 23,6% auf 97.873 Tonnen.
Der FAO-Fleischpreisindex lag im März im Durchschnitt bei 127,7 Punkten, ein Plus von 1,2 Punkten bzw. 1 % gegenüber dem Vormonat. Höhere Preise für Schweine- und Rindfleisch überwogen Rückgänge bei Schaf- und Geflügelfleisch, berichtet Interempresas.
China hat nach neuen Vogelgrippefällen ein sofortiges Verbot aller Geflügel- und Folgeprodukte aus Chile verhängt, berichten Reuters und BioBioChile. 2022 entfielen auf China 15% der chilenischen Geflügelexporte, rund 29.000 Tonnen — der drittgrößte Markt.
Spaniens Landwirtschaftsministerium ordnete ab dem 13. November die Aufstallung aller Freilandgeflügelbetriebe an, um die Vogelgrippe einzudämmen, und hob die Anordnung später bis zum 16. April vollständig auf. Der Verband Unións Agrarias meldete in einigen Regionen Eierpreisanstiege von 16 bis 18 Prozent, bezeichnete diese aber als Spekulation ohne Knappheit oder Gesundheitsrisiko.
Die Großhandelspreise für Hähnchen in Russland sind zweistellig gestiegen, während die Produktion um 2,1% sank und die Rentabilität auf 6–7% fiel. Moskau erwägt Nullzölle auf einige Teilstücke, während Erzeuger vor billigem chinesischem Brustfilet warnen.
Während des Besuchs von Xi Jinping in Paris hat China zugestimmt, den Zugang für mehrere französische Agrarprodukte zu erweitern, darunter weiße Schweineinnereien, Geflügel bei Vogelgrippe und Weine mit geschützter geografischer Angabe. Fünf Abkommen wurden unterzeichnet; die Schweinebranche erwartet ein Exportplus nach China von bis zu 10% im Wert von 26 Millionen Euro.
Mexiko hat nach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest alle Einfuhren von Schweinefleisch aus Spanien ausgesetzt, darunter Schinken, Würste, gereifte Erzeugnisse und Rohstoffe für Heimtierfutter. Auch Japan hat seinen Markt geschlossen, da beide die Regionalisierung nicht anerkennen. Der Hauptabnehmer China würde sie akzeptieren, Betriebe der Ausbruchsprovinz blieben jedoch gesperrt — vierzehn Fleischbetriebe in Barcelona sind betroffen.
Russlands Ausfuhren von Fleisch und Fleischerzeugnissen stiegen 2025 um 10,6% auf über 911.000 Tonnen — ein Rekord, so Agroexport-Daten laut TASS. Geflügel war der Treiber: Mengen plus 9%, Exporterlöse plus 15%; Hühnerfleisch und Nebenerzeugnisse allein plus 14%.
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