Neue Partien usbekischer Weintrauben und Melonen sind mit Unterstützung der usbekischen Botschaft in London in Großbritannien angekommen, wie EastFruit und UzDaily berichten. Der britische Distributor Capital Foodservice importiert Trauben der Sorte Kelin barmoq sowie die Melonensorten Torpeda, Kokcha und Obi novvot, transportiert mit Flügen von Uzbekistan Airways. Die Lieferungen sollen bis zum Ende der laufenden Saison fortgesetzt werden; Mengen und Vertragswerte wurden nicht genannt.
Vietnam importierte in den ersten sieben Monaten des Jahres 595.700 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 1,7 Milliarden $, wobei die Schweinefleischmenge um 27,1% stieg und die durchschnittlichen Importpreise um 38,4% fielen, berichtet Tien Phong unter Berufung auf Zolldaten. Geflügelhalter verlieren 6.000 bis 8.000 Dong je Kilogramm, Drachenfrucht kostet in Ho-Chi-Minh-Stadt ab 5.000 Dong je Kilogramm.
Die Preise für Waren und Dienstleistungen in der laufenden griechischen Agrarproduktion stiegen im zweiten Quartal 2026 um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr, während die Erzeugerpreise nur um 1,58 % zulegten. Das berichtet moneyreview.gr unter Berufung auf Eurostat. Heizstoffe verteuerten sich um 53,19 %, Düngemittel um 10,27 %.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Haropa Port schlug im ersten Halbjahr 2026 laut La France Agricole 4,07 Millionen Tonnen Getreide um, 33 % mehr als im Vorjahr. Nach 8,4 Millionen Tonnen in der Kampagne 2025/26 erwartet Rouen trotz der Konkurrenz aus dem Schwarzmeerraum eine Belebung.
Reis aus dem indonesischen Grenzbezirk Nunukan kostet inzwischen 16.000 Rupiah je Kilogramm, während Reis aus Malaysia rund 3.000 Rupiah günstiger verkauft wird, berichtet regional.kompas.com. Malaysische Ware bestreitet damit den Großteil des Umsatzes im örtlichen Markt; Mengen und Handelsweg nennt der Bericht nicht.
Uganda will Teefabriken aufgelaufene Steuerschulden von 35 Milliarden Schilling erlassen, berichtet APA News; Kenyan Wall Street beschreibt das Paket als Steuererleichterung samt einer Investition von 7,25 Milliarden Kenia-Schilling zur Wiederbelebung des Sektors. Beide Medien führen die Schulden auf eine anhaltende Krise der Teebranche zurück. Betroffene Fabriken und Zeitpläne werden nicht genannt.
Die Philippinen haben im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Tonnen Bananen erzeugt, doch für eine Ausweitung fehlt Anbaufläche, so Stephen Antig vom philippinischen Exporteursverband. Wegen eines möglichen Super-El-Niño könnte die Ernte in diesem Jahr um 10 bis 15 Prozent sinken; China ist inzwischen zweitgrößter Absatzmarkt für Bananen und Ananas.
Ägyptens Agrarfläche umfasst rund 10,5 Millionen Feddan bei einer Anbaufläche von etwa 17,5 Millionen Feddan, sagte Landwirtschaftsminister Alaa Farouk laut der Zeitung Youm7. Die an das Versorgungsministerium gelieferte heimische Weizenmenge überschritt 5 Millionen Tonnen, die Importe sanken um rund 10 %, bei Zucker meldet das Land Selbstversorgung mit Überschuss.
Tunesiens Milchkuhbestand sank zwischen 2013 und 2025 um rund 26 Prozent, belastet durch Dürre, teures Futter und schwache Betriebsergebnisse. Die Branche schlägt einen Frühwarnindex, wassersparende Höfe und eine nationale Entwicklungsstrategie bis 2030 vor.
Marokkanische Agrarprodukte geraten auf dem spanischen Markt zunehmend unter Druck: Es gibt Boykottaufrufe, und marokkanische Lkw werden abgefangen, berichtet das marokkanische Medium Attasiaa. Die Erzeuger fordern Schutz für ihre Lieferungen. Mengen und Fahrzeugzahlen nennt der Bericht nicht.
Die Petronas-Tochter PETCO Trading (UK) Limited liefert Metlen ab 2027 jährlich sechs LNG-Ladungen. Der Fünfjahresvertrag umfasst rund 0,6 Milliarden Kubikmeter pro Jahr und stärkt Griechenlands Rolle im südosteuropäischen Gasmarkt.
Der singapurische Agrarkonzern Olam Agri hat in Nigeria mit Tru-Value seine erste Rinderfutterlinie gestartet: drei Produkte für Mast, Endmast und höhere Milchleistung. Im Bundesstaat Kwara betreibt das Unternehmen bereits Kapazitäten von 800.000 Tonnen Geflügelfutter und über 150.000 Tonnen Fischfutter. Nigerias Trockenmasse-Defizit liegt bei 8,33 % des nationalen Bedarfs.
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