Brasilien hat die EU binnen zehn Jahren als führenden Exporteur von Lebendrindern nach Nordafrika und in den Nahen Osten abgelöst, angetrieben durch deutlich günstigere Preise. 2025 verschiffte allein Brasilien über 1 Million Tiere, während die EU-Ausfuhren in Drittländer auf 500.000 fielen.
Der russische Markt für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge wuchs im Juni 2026 um 26,9 % im Jahresvergleich auf 122.731 Einheiten. Der Wochenabsatz überstieg Anfang Juli 30.914 Fahrzeuge, das Halbjahr schloss mit 608.600 Einheiten (+14,8 %).
Die Benchmark-Preise für Eisenerz sind gefallen, während die Exporte aus Guineas Simandou-Projekt zunehmen, berichtet MSN. Das neue westafrikanische Angebot setzt einen jahrelang von Australien und Brasilien beherrschten Markt unter Druck.
Die marokkanische Regierung prüft Schafimporte aus Europa, um das heimische Angebot zu erhöhen und den anhaltenden Anstieg der Preise für rotes Fleisch zu bremsen, so Hespress FR. Mengen, Lieferländer, Preise und Zeitplan bleiben offen.
Côte d'Ivoire, weltgrößter Kakaoproduzent, senkte den Erzeugerpreis für die Zwischenernte 2025-2026 um fast 60 % — von 2.800 auf 1.200 CFA-Franc je Kilogramm. Offiziell werden der Verfall der Weltmarktpreise, unverkaufte Bestände und angespannte Staatsfinanzen genannt, doch die Lücke zwischen offiziellem und informellem Preis vergrößert ein Schmuggelnetz.
Russlands Exporte von Schweine- und Rindfleisch sowie Schlachtnebenerzeugnissen nach China stiegen in den ersten fünf Monaten 2026 um das 1,4-Fache auf mehr als 53.000 Tonnen im Wert von fast 156 Millionen Dollar, so von Interfax zitierte Daten von Agroexport. Schweinefleisch machte mit 46.500 Tonnen den Großteil aus.
Eine aktualisierte IDC-Analyse warnt, dass die weltweiten PC-Auslieferungen 2026 um bis zu 9% fallen könnten — deutlich stärker als die frühere Schätzung von 2,5%. Hauptgrund ist eine seit Mitte Oktober beschleunigte Speicherknappheit, die Komponentenpreise treibt, während die Nachfrage nach KI-PCs schwach bleibt.
Die IEA erwartet 2025 eine Rekordnachfrage nach Kohle von 8,85 Milliarden Tonnen vor einem Rückgang bis 2030; Russland steigert seine Kohleexporte um 4% auf 203 Millionen Tonnen und begrenzt Dieselexporte. Kolumbien verbrennt vor El Niño mehr fossile Energie, europäische Pelletpreise steigen.
Der Rinderbestand in russischen Agrarbetrieben ging im ersten Quartal 2026 laut Rosstat um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurück, der Kuhbestand um 1,7%. Analysten führen den Rückgang auf Branchenkonsolidierung, schwache regionale Wirtschaft und Tierseuchenmaßnahmen zurück, während Rindfleisch im Jahresvergleich um 16,2% teurer wurde.
Die ukrainische Lebensmittelsicherheitsbehörde teilte am 26. Januar mit, dass ukrainische Lebendrinder nun auf den algerischen Markt gelangen dürfen – zur Schlachtung, Mast und Zucht. Die Öffnung fügt Algeriens bestehenden Lieferquellen einen neuen Anbieter hinzu und fällt mit umfassenden Zollbefreiungen zusammen, mit denen Algier sein strukturelles Rindfleischdefizit schließen will.
Die russische Cognac-Produktion fiel im Juni um 26,67% und im ersten Halbjahr 2026 um 6,6%, nachdem Beschränkungen für armenische Lieferungen eine zentrale Quelle für Cognac-Destillat abschnitten. Rospotrebnadsor stoppte Ende Mai den Verkauf von drei armenischen Herstellern wegen Verstößen gegen Qualitätsstandards.
Die Produktion der fünf großtonnagigen Basispolymere Russlands stieg 2025 um rund 1%, während der Inlandsverbrauch laut TASS um 2,3% auf 6,69 Mio. Tonnen fiel. Die Lücke zwischen leichtem Produktionsplus und schwächerer Nachfrage deutet auf einen abkühlenden Heimatmarkt hin.
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