Marktnachrichten

Nachrichten zu Rohstoff- und Industriegütermärkten — Preise, Produktion, Handel und Regulierung — mit Expertenanalysen

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| Lebensmittel und Getränke

Ukraine will Milchimporte aus Belarus per Lizenz begrenzen

Das ukrainische Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung hat dem Wirtschaftsministerium vorgeschlagen, Importe eines Teils der Zollgruppe 04 — Milch und Milcherzeugnisse — zu lizenzieren. Anlass sind Lieferungen aus Belarus: In den ersten acht Monaten 2013 kamen 12.530 Tonnen im Wert von 27 Millionen $ ins Land, mehr als im gesamten Vorjahr. Vorausgegangen waren Beschwerden der staatlichen Preisinspektion und des Verbands der Milchunternehmen.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Landwirtschaft: Getreide und Kulturen

Ägypten weitet Zuckerrübenfläche aus – Produktion nähert sich der Selbstversorgung

Al-Ahram Gate berichtet, dass Ägypten Anbaufläche und Erträge bei Zuckerrüben gleichzeitig ausweitet und die Zuckererzeugung damit nahe an die Deckung des Inlandsverbrauchs rückt. Zahlen zur zusätzlichen Fläche oder zur erreichten Produktion nennt der Bericht nicht. Für Exporteure wird aus einem festen Lieferprogramm nach Ägypten ein unregelmäßiger Restbedarf.

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Martin Keller
Senior-Analyst für Agrarrohstoffe
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| Landwirtschaft: Getreide und Kulturen

Indonesien hebt CPO-Referenzpreis für Oktober auf 1.042,15 US-Dollar je Tonne an, Kakao plus 7,49 %

Indonesiens Handelsministerium hat den Referenzpreis für Rohpalmöl für den Zeitraum 1. bis 31. Oktober 2026 auf 1.042,15 US-Dollar je Tonne festgesetzt, 3,44 Prozent mehr als im September. Daraus ergibt sich eine Exportabgabe von 130,269 US-Dollar je Tonne zusätzlich zum Ausfuhrzoll von 178 US-Dollar. Der Referenzpreis für Kakaobohnen stieg um 7,49 Prozent.

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Ana Lucia Fernandes
Senior-Analyst für Agrarrohstoffe
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| Lebensmittel und Getränke

ife-Rohstoffwert überschreitet 40-Cent-Marke, Butterpreise ziehen erneut an

Der ife-Rohstoffwert für Milch liegt laut Elite Magazin wieder über 40 Cent je Kilogramm. Das Fachmagazin berichtet zudem von einer leicht gestiegenen Milchanlieferung Mitte September und erneut höheren Butterpreisen. Die Marktzeichen deuten auf eine weitere Erholung in den kommenden Monaten hin.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Lebensmittel und Getränke

Spaniens Markt für Snacks und Nüsse wächst um 4,6 Prozent auf 3.253,84 Millionen Euro

Der spanische Markt für verpackte Snacks und Nüsse erzielte 2025 einen Umsatz von 3.253,84 Millionen Euro, ein Plus von 4,6 Prozent, bei 392.865 verkauften Tonnen. Das berichtet Agronews Castilla y León. Rechnerisch ergibt sich ein Durchschnittswert von rund 8,28 Euro je Kilogramm; eine Aufteilung in Mengen- und Preiswachstum enthalten die Daten nicht.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Logistik und Fracht

Hochwasser zerstört Grenzkomplex Gyirong bei Rasuwagadhi–Timure und kappt Nepals Landhandel mit China

Ein Hochwasser am 26. des vergangenen Monats hat den Grenzkomplex Gyirong bei Rasuwagadhi–Timure an Nepals Grenze zu China zerstört – den einzigen nördlichen Übergang mit Ausstattung für regulären Handelsverkehr. Nepals Außenhandel fällt damit vollständig auf Routen über indische Häfen und südliche Grenzübergänge zurück. Kosten und Termine für den Wiederaufbau sind nicht veröffentlicht.

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Fatima Al-Rashid
Analyst für Logistik und Fracht
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| Lebensmittel und Getränke

Ecuadors Milchindustrie: Umsätze plus 8 Prozent durch Kefir, griechischen Joghurt und gereiften Käse

Die formellen Umsätze der ecuadorianischen Milchindustrie stiegen von Januar bis April 2026 um 8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, die Produktion um 5 % und der Groß- und Einzelhandel mit Milchprodukten um 31 %. Das Wachstum konzentriert sich auf Kefir, griechischen Joghurt sowie halbgereiften und gereiften Käse, während der Konsum von Trinkmilch zurückgeht. Peru, die USA und China stehen als Exportziele im Blick, doch die Rohmilchbasis schrumpft: 2025 fiel die Milcherzeugung um 3 %.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Elektronik und Technologie

Indien stellt 50 Milliarden Rupien für heimische Smartphone-Marken bereit

Die indische Regierung will rund 50 Milliarden Rupien aus einem 625-Milliarden-Rupien-Programm für die Handyfertigung bereitstellen, um etwa drei starke heimische Smartphone-Marken aufzubauen. Der Marktanteil indischer Marken ist von rund 45% im Jahr 2014 auf etwa 1% im Jahr 2025 gesunken, während chinesische Hersteller inzwischen auf mehr als 73% kommen.

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Ji-won Park
Analyst für Elektronik und Technologie
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| Lebensmittel und Getränke

Indien senkt Zucker-Lagergrenze für Händler auf 1.000 Quintal, Einzelhandelspreise fallen um 15%

Indiens Ernährungsministerium hat die Lagerobergrenze für Zuckerhändler für den Zeitraum vom 15. Oktober bis 30. November auf 1.000 Quintal gesenkt und die maximale Haltedauer auf 15 Tage verkürzt. Die Verschärfung erfolgt, nachdem die durchschnittlichen Einzelhandelspreise rund 15% unter die Augusthochs gefallen sind und die Ab-Werk-Preise um 28% nachgegeben haben. Für Kolkata und Assam bleibt eine höhere Grenze von 2.000 Quintal bestehen.

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David Okafor
Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Energie und Kraftstoffe

Spanien: Batteriespeicher-Pipeline erreicht 33 GW mit Netzzugang und übertrifft installierte Windkraft

Batteriespeicherprojekte mit genehmigtem Netzzugang kommen in Spanien auf 33 GW und übertreffen damit die gesamte installierte Windkraftleistung des Landes, berichtet EL ESPAÑOL-Invertia. Ein Entwurf für ein Königliches Dekret würde Rechenzentren ab 1 MW verpflichten, 80 % ihres Verbrauchs mit erneuerbarem Strom aus derselben Stunde zu decken, womit Speicher zur Bedingung für den Netzanschluss werden. Ende August waren jedoch nur 260 MW Batterien angeschlossen.

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Daniel Brooks
Leitender Analyst für Energiemärkte
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| Landwirtschaft: Getreide und Kulturen

Diesel statt Nachfrage: Polens Schlachtschweinepreise steigen um 10 Groschen

Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine in Polen sind um 10 Groschen auf 6,20 Zloty je kg in der Klasse E gestiegen. Bartosz Czarniak vom Verband Polsus führt das nicht auf die Fleischnachfrage zurück, sondern auf hohe Dieselpreise, die Importe von Fleisch und Lebendtieren verteuern. Für den Herbst erwartet er schwache Preise wegen spanischer Lagerüberschüsse.

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Martin Keller
Senior-Analyst für Agrarrohstoffe
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