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Nicht-elektrische Heizsysteme erreichen 53,4 % des chilenischen Markts, Absatz plus 2,5 %

Eine NielsenIQ-Studie zur chilenischen Heizsaison von März bis August 2026 weist einen Absatzanstieg von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr aus. Gas, Holzpellets und Brennholz kommen zusammen auf 53,4 % des Markts, Elektroheizungen sind die einzige rückläufige Kategorie.

Nicht-elektrische Heizsysteme erreichen 53,4 % des chilenischen Markts, Absatz plus 2,5 %

Die chilenische Klimatisierungssaison 2026, die von März bis August läuft, hat mit einem Absatzplus von 2,5 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 geschlossen. Das berichten Publimark und El Maule Informa unter Berufung auf eine Studie von NielsenIQ. Nahezu das gesamte Wachstum ging auf nicht-elektrische Heizsysteme zurück, während Elektroheizungen die einzige Kategorie im Sortiment waren, die Volumen verlor.

Systeme auf Basis von Gas, Holzpellets und Brennholz entsprachen 53,4 % des Saisonabsatzes und gewannen binnen eines Jahres 2,8 Prozentpunkte Marktanteil. NielsenIQ veranschlagt den Anteil der nicht-elektrischen Heizung am zusätzlichen Marktwachstum der Periode auf rund 90 %. Damit bleiben für Elektrogeräte, Heizdecken und Kerosin zusammen etwa ein Zehntel des Zuwachses. Bei einem Gesamtwachstum von lediglich 2,5 % beschreiben diese Zahlen eine Umverteilung der Nachfrage zwischen den Energieträgern, nicht eine breite Expansion.

Gas führt, Festbrennstoffe folgen dicht

Gas war die auffälligste Kategorie der Saison, mit einem Absatzplus von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Es folgen Holzpellets mit 18,3 % und Brennholz mit 11,9 %; die Studie benennt diese drei als wichtigste Wachstumstreiber der Branche. Heizdecken legten 7,2 % zu, Kerosin verzeichnete mit 5,5 % den moderatesten Anstieg unter den wachsenden Kategorien.

  • Gas: Absatz plus 20 % gegenüber dem Vorjahr
  • Holzpellets: plus 18,3 %
  • Brennholz: plus 11,9 %
  • Heizdecken: plus 7,2 %
  • Kerosin: plus 5,5 %
  • Elektroheizung: minus 0,9 %

Die Zusammensetzung dieses Wachstums ist für die Beschaffungsplanung erheblich. Gas, Pellets und Brennholz werden im Saisonverlauf mehrfach gekauft, Heizgeräte dagegen einmalig. Nachfrage, die sich auf brennstoffbasierte Systeme konzentriert, erzeugt für Distributoren wiederkehrende Bestellungen über die folgenden Winter hinweg statt eines einmaligen Gerätezyklus.

Elektroheizung als einzige rückläufige Kategorie

Die Elektroheizung gab im Klimatisierungsmix um 0,9 % nach und lieferte damit das einzige negative Ergebnis der Saison. Der Kontrast zu Heizdecken mit plus 7,2 % zeigt, dass die Schwäche speziell Elektroheizgeräte betrifft und nicht netzbetriebene Heizprodukte insgesamt. Da der Gesamtmarkt um 2,5 % wuchs, bedeutet der absolute Absatzrückgang zugleich einen Verlust an relativem Anteil, was den Zugewinn von 2,8 Prozentpunkten auf der nicht-elektrischen Seite ergänzt.

Marktplätze übertreffen den stationären Handel bei Festbrennstoffen

NielsenIQ bezeichnet den Marktplatzkanal als den dynamischsten der Kategorie, besonders bei Festbrennstoffen. Der Brennholzabsatz über Marktplätze stieg um 58 %, der von Pellets um 27,3 % und damit deutlich stärker als im stationären Handel. Auch der Direktverkauf über das Internet legte zu, bei Gas um 23,8 % und bei Pellets um 32,9 %, was die Verlagerung des Heizungskaufs ins Netz bestätigt.

Die Kanaldaten haben operative Folgen. Brennholz und Pellets sind sperrige Güter mit geringem Wert pro Kilogramm, weshalb ein Wachstum von 58 % und 27,3 % im Marktplatzgeschäft den Kostendruck auf die letzte Meile, die Lagerhaltung und den Feuchteschutz verlagert und nicht auf Verkaufsfläche. Anbieter, die Haushalte früher über Baumarktketten und lokale Holzplätze erreichten, konkurrieren nun über Lieferfenster und die Qualität ihrer Produktseiten.

Was die Verschiebung für Anbieter bedeutet

Für Pelletproduzenten, Gasdistributoren und Brennholzlieferanten definieren der Anteil von 53,4 % und das Plus von 2,8 Prozentpunkten einen wachsenden adressierbaren Markt innerhalb einer Saison, die insgesamt nur um 2,5 % zulegte. Für Anbieter elektrischer Heizgeräte beschreiben dieselben Daten eine schrumpfende Basis. Das feste Saisonfenster von März bis August verdichtet die Kaufentscheidungen auf wenige Monate, weshalb Lagerbestände, Brennstoffmengen und Lieferkapazitäten vorab festgelegt sein müssen. Die Kategorien mit dem stärksten Zuwachs, Gas mit 20 % und Pellets mit 18,3 %, sind im nächsten Zyklus zugleich am stärksten von Brennstoffpreisen abhängig.

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