Batteriespeicherprojekte mit genehmigtem Netzzugang kommen in Spanien auf 33 GW und übertreffen damit die gesamte installierte Windkraftleistung des Landes, berichtet EL ESPAÑOL-Invertia. Ein Entwurf für ein Königliches Dekret würde Rechenzentren ab 1 MW verpflichten, 80 % ihres Verbrauchs mit erneuerbarem Strom aus derselben Stunde zu decken, womit Speicher zur Bedingung für den Netzanschluss werden. Ende August waren jedoch nur 260 MW Batterien angeschlossen.
Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine in Polen sind um 10 Groschen auf 6,20 Zloty je kg in der Klasse E gestiegen. Bartosz Czarniak vom Verband Polsus führt das nicht auf die Fleischnachfrage zurück, sondern auf hohe Dieselpreise, die Importe von Fleisch und Lebendtieren verteuern. Für den Herbst erwartet er schwache Preise wegen spanischer Lagerüberschüsse.
Der staatliche Logistikkonzern Perum BULOG und der Ausschuss IV des indonesischen Parlaments haben am 2. Oktober 2026 den größten Reismarkt des Landes, Pasar Induk Beras Cipinang in Ost-Jakarta, unangekündigt kontrolliert. BULOG bezifferte die landesweit verwalteten Reisbestände auf rund 4,8 Millionen Tonnen, das Statistikamt BPS meldete bis August 43,89 Millionen Tonnen Trockenrohreis. Nach Angaben der Behörden importiert Indonesien keinen Reis mehr.
Peru exportierte bis Juli frische Blaubeeren im Wert von 620,2 Millionen US-Dollar, 64,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum, bei einer Menge von 84.800 Tonnen. Auf die USA entfielen 347,6 Millionen US-Dollar beziehungsweise 56 % des Exportwerts, gefolgt von den Niederlanden und China.
In Italien wurden im September 2026 139.356 neue Pkw zugelassen, 9,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor; seit Jahresbeginn sind es 1.268.964 Fahrzeuge. Stellantis erhöhte seinen Marktanteil samt Leapmotor auf 27,8 Prozent, BYD mehr als verdoppelte die Zulassungen auf 5.161 Autos und 3,8 Prozent Anteil. Der Händlerverband Federauto verweist darauf, dass Vermietung und Händler das Volumen tragen, nicht Privatkunden.
Die Beschäftigten des Bergwerks Premier Coal von Yancoal Australia haben ein vorgelegtes Lohnabkommen abgelehnt und Streikmaßnahmen beschlossen, wie MarketScreener am 2. Oktober 2026 berichtete. Konditionen, Abstimmungsergebnis und Streiktermine wurden nicht genannt, womit die kommerziellen Folgen für den börsennotierten australischen Produzenten von Kessel- und Kokskohle offen bleiben.
Nach Daten des indischen Coffee Board stiegen die Kaffeeexporte im ersten Halbjahr des Fiskaljahres um 25 % auf mehr als 242.000 Tonnen, von 193.000 Tonnen. Die Exporterlöse legten wegen schwankender Weltmarktpreise nur um 10 % auf 1,17 Milliarden US-Dollar zu. Den größten Beitrag lieferte Instantkaffee mit 134.000 Tonnen und einem Plus von 25,5 %.
Südkoreas Zwiebelbauern erzielen trotz einer größeren Ernte deutlich niedrigere Erzeugerpreise. Nach Angaben des koreanischen Statistikamts lag die Anbaufläche in diesem Jahr bei rund 17.600 Hektar und damit leicht unter der Vorsaison, doch gute Wachstumsbedingungen hoben Erträge und Gesamtproduktion. Die zur Erntezeit vermarkteten Mengen stiegen noch stärker, sodass das Angebot den Verbrauch überstieg.
Sri Lankas Warenexporte sanken im August 2026 gegenüber dem Vorjahr um 1% auf 1.269,49 Millionen $. Das Minus bei Bekleidung, Tee und Kokosprodukten belastete laut EconomyNext das Monatsergebnis.
Serbien hat zwischen 3,8 Millionen und 3,966 Millionen Tonnen Weizen erzeugt; vorläufige amtliche Daten zeigen ein Plus von 7,7%. Die Ausfuhren sanken von rund 120.000 Tonnen im Juli auf 90.000 Tonnen im August.
Die Einzelhandelspreise für Kartoffeln in Russland legten binnen zwölf Monaten um 35,3 % auf 59,1 Rubel pro Kilogramm zu, im Großhandel um fast 39 %. Mit der neuen Ernte fielen die Preise im September bereits um 13,5 %; das Landwirtschaftsministerium erwartet rund 8 Millionen Tonnen, eine halbe Million Tonnen weniger als im Vorjahr.
Belarus hat zum 16. September 2026 die Mindestexportpreise für einen Teil der Agrarwaren angehoben; offene Verträge müssen nachverhandelt werden. Das Außenministerium regelte das Ausnahmeverfahren vom vorübergehenden Ausfuhrverbot für Industriewaren, gültig bis 22. März 2027. Bei Arzneimitteln stiegen die Höchstpreise nur für drei Präparate.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, personalisierte Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einstellungen verwalten oder mehr erfahren in unserer
Datenschutzrichtlinie.