Ägypten belegte 2025 weltweit den ersten Platz beim Export von Tiefkühlerdbeeren und lieferte rund 557.000 Tonnen im Wert von etwa 690 Millionen $. Deutschland war der wichtigste Absatzmarkt; die zehn größten Ziele standen für 69 % des Exportwerts.
Die Obstbaubetriebe der kasachischen Region Almaty planen in diesem Jahr eine Ernte von rund 100.000 Tonnen Äpfeln. 80 % sind für den Binnenmarkt und 20 % für den Export vorgesehen; Intensivplantagen, Bewässerung und ein neues 80.000-Tonnen-Projekt sollen Ertrag und Vermarktungssaison ausweiten.
Rumäniens Wettbewerbsrat hat gegen 21 Unternehmen aus den Bereichen Saatgut und Pflanzenschutz Bußgelder von insgesamt 83,2 Millionen Lei beziehungsweise rund 15,9 Millionen Euro verhängt. Im Mittelpunkt standen Verträge und Gutscheinaktionen, die den Spielraum der Händler bei den Preisen für Landwirte eingeschränkt haben sollen.
Hyundai Thành Công exportiert erstmals in Vietnam produzierte Fahrzeuge nach Mexiko und Australien und baut damit sein Absatznetz 2026 deutlich aus. Für dieses Jahr sind 15.280 Einheiten geplant; ab 2030 sollen es jährlich mehr als 60.000 sein.
Zypern will ab Frühjahr 2028 Gas aus dem Offshorefeld Cronos über Ägypten nach Europa liefern. Eni und TotalEnergies planen eine 105 Kilometer lange Pipeline zum Zohr-Feld; Verarbeitung und Verflüssigung sollen anschließend in Damietta erfolgen.
Das USDA hat seine Prognose für Rumäniens Weizenernte 2026/27 um 1,5 Millionen Tonnen auf 12,5 Millionen Tonnen erhöht. Das größere Angebot belastete die Preise, während Störungen in Noworossijsk die geopolitische Risikoprämie zurückbrachten.
Russland führt mehr Gerste der heimischen Brau- und Futtermittelindustrie zu und konzentriert den Export auf höherwertige Sorten. Laut ZOL.ru erreicht der Inlandsverbrauch 72–75 % der Ernte, während das Exportpotenzial auf 3,8–4,2 Millionen Tonnen sinkt.
Die Pest der kleinen Wiederkäuer hat in Rumänien 232.283 Tiere betroffen und den Export lebender Schafe gestoppt. Die Halter fordern Entschädigungen, schnellere Beihilfen, die Wiederöffnung der Märkte und die Entlassung von Behördenchef Alexandru Bociu.
Zu geringe Niederschläge lassen Mais in mehreren wichtigen kenianischen Anbauregionen verdorren, darunter Trans Nzoia, Uasin Gishu und Nandi. Die Schäden gefährden das inländische Angebot und bisherige Fortschritte bei der Ernährungssicherheit, eine nationale Ernteprognose liegt jedoch nicht vor.
Agence Ecofin berichtet, dass die marokkanische Avocado-Kampagne 2025/2026 stark unter Klimaereignissen gelitten hat. Damit steht die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Kultur zur Debatte, die für Marokkos Obstsektor zu einer wichtigen Devisenquelle geworden ist – im Kern geht es um Bewässerungskosten und Liefersicherheit.
Aserbaidschan will seine Geflügelfleischproduktion bis 2030 um mindestens 30% erhöhen und vollständige Selbstversorgung erreichen. 2025 lag die Produktion bei 147.000 Tonnen, die Einfuhr bei 32.000 Tonnen und der Selbstversorgungsgrad bei 82%.
Indonesien liefert nach erklärter Selbstversorgung zunächst 1.000 Tonnen Premiumreis nach Malaysia. Daraus könnten jährliche Lieferungen von bis zu 200.000 Tonnen im Wert von rund 3,39 Billionen Rupiah entstehen.
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