Die Zementproduktion im Senegal legte im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat um 9,3 Prozent zu, die Exporte um 38,6 Prozent und die Inlandsverkäufe um 12,8 Prozent, wie Daten der Statistikbehörde ANSD zeigen. Im Jahresvergleich fällt das Plus noch deutlicher aus: 27,7 Prozent bei der Produktion und 48,8 Prozent bei den Ausfuhren. Die Differenz zwischen Produktion und Absatz erklärt ANSD mit Lagerbewegungen.
Japans Kautschuk-Futures gaben am 2. Oktober wegen schwächerer Aktien in Tokio und fallender Ölpreise nach. Dennoch verbuchte der Markt den zweiten Wochengewinn in Folge, da der späte Rückgang die zuvor aufgebauten Gewinne nicht aufzehrte.
Kenia erzielte im Juni 2026 Einnahmen von 5,70 Milliarden KSh aus Fruchtexporten, 19,8% mehr als im Vorjahr. Bei einem Mengenrückgang um 1,0% beruhte das Wachstum vor allem auf einem Anstieg des Exportwerts je Tonne um rund 21%.
Die Preise für im Iran produzierte und montierte Fahrzeuge stiegen am 3. Oktober weiter. Bitrun führt die Entwicklung auf Währungsschwäche, höhere Goldpreise, Inflationserwartungen und das Fahrzeugangebot zurück.
Algerien exportierte 2025 rund 185.000 Tonnen Datteln im Wert von knapp 184 Millionen $. Damit lag das Land mengenmäßig in Afrika vorn, während Tunesien mit einem geringeren Volumen deutlich höhere Einnahmen erzielte.
Rindfleisch, Fleisch insgesamt, Nüsse und Käse verteuern sich in Griechenland ein Vielfaches schneller als in der EU, obwohl die Nahrungsmittelinflation insgesamt nur 0,2 % beträgt – so To Vima und in.gr mit Verweis auf Eurostat. Seit dem 1. Oktober gelten Preiserhöhungen von 8 % bis 15 % bei Milchprodukten, Feta könnte zum Jahresende rund 16 Euro je Kilo kosten.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Ugandas Exporteinnahmen erreichten im Juli 1,40 Milliarden $ und lagen damit 10,2 % über dem Vorjahreswert. Gold, Kakao, Blumen und andere Waren trugen zum Wachstum bei; Einzelwerte und Auswirkungen auf die Handelsbilanz sind nicht ausgewiesen.
Vietnams Ausfuhren von Reis, Obst, Gemüse und Meeresprodukten nach ASEAN erreichten in den ersten sieben Monaten 2026 ein beträchtliches Volumen. Strengere Einfuhrstandards und mehr regionaler Wettbewerb erhöhen den Investitionsbedarf bei Rückverfolgbarkeit, Zertifizierung und höherwertigen Produkten.
Marokkos Exporte von frischem Obst und Gemüse erreichten 2025 laut Fruit & Vegetable Facts 2,38 Millionen Tonnen und damit fast den historischen Höchstwert. Die Zahl liegt nur als Gesamtsumme vor, ohne Aufschlüsselung nach Kulturen oder Zielmärkten. Sie bestätigt Marokkos Gewicht in der europäischen Gegensaison-Versorgung.
Die Preise für High-Oleic- und konventionelle Sonnenblumensaat haben sich in der Ukraine in dieser Saison nahezu angeglichen, berichten UkrAgroConsult und Kurkul. In Europa erreicht die Prämie weiterhin bis zu 100 Euro je Tonne, während Kontrakte nach Italien von rund 610 auf 595 Euro je Tonne nachgaben.
Tien Ngan hat erstmals 24 Tonnen gefrorenes Zuckerrohr aus Phu Tho nach Südkorea exportiert. Für 2026 plant das Unternehmen Lieferungen von rund 100 Tonnen in diesen Markt.
Tunesien hat den Ausgleichsbestand an sterilisierter Frischmilch für 2026 auf 19,8 Millionen Liter festgelegt. Ob die Menge bis zum Ende der erzeugungsschwachen Saison reicht, lässt sich ohne Angaben zu Verbrauch, Lagerbeständen und Tagesproduktion nicht beurteilen.
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