Die Sojabohnenpreise in Brasilien haben die Woche im Plus beendet und folgten damit den internationalen Notierungen, berichtet Globo Rural. Auslöser waren Erwartungen, dass China auch für die Ernte 2026/27 US-Sojabohnen kaufen wird. Da brasilianische Physik gegen die Chicagoer Terminkurse plus Hafenprämie gehandelt wird, schlägt die chinesische Nachfrage nach US-Ware direkt auf die Erlöse brasilianischer Verkäufer durch.
Spanische Unternehmen könnten die Dominikanische Republik als ergänzenden Standort für Montage, Tests und Verpackung von Halbleitern sowie spezialisierte Elektronikfertigung nutzen. Das Land verbindet ein etabliertes Freizonen-Netzwerk mit der Nähe zu Nordamerika und wachsender staatlicher Förderung.
Spaniens Käufe marokkanischer Clementinen stiegen in den ersten fünf Monaten um 442 % gegenüber dem Vorjahr. Marokko stellte 50,44 % der spanischen Einfuhren, während Anbaufläche und Rentabilität im heimischen Mandarinensektor zurückgingen.
Indonesien bereitet eine Präsidialverordnung vor, um den Import von 1 Million Zuchtrindern zu beschleunigen. Europa und Brasilien gelten als mögliche Lieferregionen; binnen fünf bis sechs Jahren soll das Land bei Rind- und Büffelfleisch Selbstversorgung erreichen.
Die DAP-Preise für Weizen, Mais, Gerste und Raps stiegen am 12. August in Constanța leicht, während Sonnenblumen unverändert blieben. Die lokale Erholung steht fallenden Weizenpreisen an der Euronext und in der Ukraine gegenüber.
Die Ankaufspreise für früh geernteten Reis des Jahrgangs 2026 sind auf Kyushu und Shikoku um 20 bis 40 % gefallen. Rekordhohe private Bestände, schwächerer Konsum und eine erwartete Überproduktion belasten den Markt vor der Haupternte.
In Rumänien gelten neue EU-Vorgaben mit strengen PFAS-Grenzwerten für Materialien mit Lebensmittelkontakt. Die Verordnung vereinheitlicht zudem Herstellerpflichten und Kennzeichnungsvorgaben; weitere Regeln zu Recyclingfähigkeit und Wiederverwendung folgen schrittweise bis 2030.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die US-Produktion von Speisebohnen dürfte dieses Jahr wegen Zöllen und gekürzter Nahrungsmittelhilfe um 13 % zurückgehen. Laut Country Guide erholt sich die Nachfrage langsam, während sich das Verhältnis von Beständen zu Verbrauch verbessert.
Nepal stellt Indiens Versuch infrage, in Europa exklusiven geografischen Schutz für Basmatireis zu erhalten. Damit weitet sich der bislang von Indien und Pakistan geprägte Konflikt aus und die Frage eines grenzüberschreitenden Schutzes rückt in den Mittelpunkt.
Bogatyr Komir und Kazakhmys Coal hielten 2025 zusammen 81,6 % des kasachischen Primärgroßhandelsmarktes für Kohle an Stromerzeuger. Die Preise für Kraftwerkskohle stiegen von 2022 bis 2025 im Durchschnitt um 45 %, worauf die Wettbewerbsbehörde Preisregulierung und mehr Börsenhandel vorschlägt.
In Jordanien hergestellte Lebensmittel decken laut von Maqar.com veröffentlichten Angaben der jordanischen Industriekammer mehr als 62 % des heimischen Marktbedarfs. Damit bildet die lokale Verarbeitung eine zentrale Säule der nationalen Lebensmittelversorgung.
Côte d’Ivoires Kakaoregulierer erklärt den Ankauf von 100.000 Tonnen blockierter Bohnen für 280 Milliarden CFA-Francs für beendet. Erzeugerverbände bezweifeln die Transparenz des Programms und verlangen vor Beginn der nächsten Kampagne eine unabhängige Prüfung.
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