Marktnachrichten

Nachrichten zu Rohstoff- und Industriegütermärkten — Preise, Produktion, Handel und Regulierung — mit Expertenanalysen

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| Landwirtschaft: Getreide und Kulturen

Indonesien treibt Kokos-Weiterverarbeitung auf 151.554 Hektar in 28 Provinzen voran

Indonesien produziert rund 2,1 Millionen Tonnen Kokosnüsse pro Jahr und hat Pläne für 151.554 Hektar Verarbeitungszonen in 28 Provinzen angekündigt. Beim World Coconut Day 2026 in Manado stand die Frage im Mittelpunkt, ob Verarbeitungs- und Verpackungskapazität mit dem Rohstoffangebot Schritt hält. Die globalen Märkte für Kokoswasser und Kokoscreme werden bis 2029 auf 4,7 Milliarden € und 3,9 Milliarden € geschätzt.

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Ana Lucia Fernandes
Senior-Analyst für Agrarrohstoffe
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| Lebensmittel und Getränke

Spanien verlangt Angaben zu Pastenfüllungen bei gefüllten Oliven

Hersteller gefüllter Oliven müssen in Spanien nun kenntlich machen, wenn die Füllung aus einer Paste besteht, und deren Bestandteile aufführen. Vor dem 1. März 2026 rechtmäßig vermarktete Ware darf mit alter Kennzeichnung bis zum Abverkauf, längstens jedoch bis 1. März 2027, angeboten werden.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Lebensmittel und Getränke

Chinesische Hähnchenbrust erhöht den Preisdruck auf russisches Schweinefleisch

Die russischen Großhandelspreise für Schweinefleisch sanken im ersten Halbjahr 2026 unter dem Einfluss einer höheren Inlandsproduktion und wachsender Einfuhren preisgünstigen Geflügels aus China. Zum Herbst verbesserte sich die Lage durch die sommerliche Nachfrage und eine planmäßige Drosselung des Produktionswachstums.

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David Okafor
Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Landwirtschaft: Getreide und Kulturen

Nabeul erwartet zehn Prozent weniger Zitrusfrüchte wegen Wassermangels und Hitze

Die Zitrusproduktion im tunesischen Gouvernement Nabeul dürfte gegenüber der Vorsaison um rund zehn Prozent sinken, nachdem die Region zuletzt fast 270.000 Tonnen erzeugt hatte. Bewässerungsmangel, Stromausfälle, Hitze, Krankheiten und gerodete Plantagen begrenzen das Angebot, während die Preise die Erzeuger stützen.

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Kevin O'Sullivan
Leitender Analyst für Elektronik und Technologie
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| Lebensmittel und Getränke

Galicien erzielt Milchrekord bei Spaniens niedrigstem Erzeugerpreis

Galicien erzeugt 42 % der spanischen Milch, doch die Betriebe erhalten lediglich 0,44 € je Liter und damit den niedrigsten Preis des Landes. Laut El Confidencial verschärfen höhere Kraftstoffkosten und die Dürre die Rentabilitätskrise.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Chemie und Düngemittel

Vier Länder stellen 53 % der weltweiten Düngemittelexporte

Russland, Kanada, Marokko und China stellten 2024 zusammen 53 % der weltweiten Düngemittelexporte, berichtet Kathimerini. Die Konzentration bei Düngemitteln und Europas Abhängigkeit von wenigen Energielieferanten erhöhen die Risiken für Agrarkosten und Lebensmittelpreise.

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Rajesh Nair
Analyst für Chemie und Düngemittel
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| Energie und Kraftstoffe

Russlands LNG-Exporte steigen im September nach Yamal-Neustart um 35%

Russland exportierte im September 2026 insgesamt 3,36 Millionen Tonnen LNG, 35% mehr als im Vorjahresmonat, berichtete Kommersant unter Berufung auf Kpler. Der größte Teil ging nach Asien-Pazifik, während Sanktionen und die Schließung des europäischen Marktes das weitere Wachstum begrenzen.

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Daniel Brooks
Leitender Analyst für Energiemärkte
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| Lebensmittel und Getränke

Türkische Lebensmittelexporteure wollen 2 Milliarden Dollar Umsatz in den USA erreichen

Türkische Lebensmittelexporteure wollen ihre Lieferungen in die USA in den kommenden zehn Jahren von rund 900 Millionen auf 2 Milliarden Dollar steigern, sagte İHBİR-Präsident Kazım Taycı. Während die Golfrouten gestört sind, setzt der Verband auf Eigenmarken bei Walmart, Costco, Publix und CVS. Für 2026 werden Branchenexporte von 12,4 bis 12,8 Milliarden Dollar erwartet.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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| Lebensmittel und Getränke

Sinkende Butterpreise in der EU verschließen ukrainischen Exporteuren den europäischen Markt

Die Butterpreise in der Europäischen Union sinken weiter, wodurch ukrainische Butter für EU-Händler zu teuer bleibt und die EU-Richtung praktisch verschlossen ist. Der Export konzentriert sich auf Moldau, die Kaukasusstaaten und Kasachstan, während billigere EU-Ware Importe attraktiv macht und den Preisauftrieb im Inland begrenzt. Die ukrainische Butterproduktion ist 2026 gestiegen und könnte einen der höchsten Werte der letzten Jahre erreichen.

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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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