Der neue EU-Rahmen verlagert die Verantwortung auf Gestaltung, Materialzusammensetzung und Wiederverwendung von Verpackungen. Unternehmen müssen sich auf Abfallminderungsziele, Verbote mehrerer Einwegformate und das Ziel recyclingfähiger oder wiederverwendbarer Verpackungen bis 2030 einstellen.
Rumänien hat nach Angaben von E.ON-Rumänien-Chef Volker Raffel den höchsten Strompreis Europas, obwohl das Land das beste Potenzial für den niedrigsten Preis hätte. Haushalte zahlen rund 30 Cent/kWh gegenüber etwa 38 bis 39 Cent/kWh in Deutschland, wie Forbes Romania von einer AHK-Rumänien-Konferenz berichtet. Photovoltaik, Speicher, die im Bau befindlichen Gaskraftwerke und vor allem Netze könnten die Preise senken.
Indien prüft strenge rote Warnhinweise auf der Vorderseite von Verpackungen, wenn Lebensmittel festgelegte Grenzwerte für Zucker, Salz oder Fett überschreiten. Rund 80 % der verpackten Lebensmittel könnten betroffen sein, sodass Hersteller zwischen Rezepturänderungen, auffälligen Hinweisen und möglichen Absatzrisiken abwägen müssen.
Italiens Reissektor kämpft mit Dürre und dem Wettbewerb durch südostasiatische Einfuhren zu Vorzugszöllen. Beide Themen dürften die internationale Reismesse Risò in Vercelli bestimmen.
Türkiyes Exporterlöse mit Pfirsichen stiegen von Januar bis Mai um 44 % auf 10,218 Millionen $, bei Nektarinen um 49 % auf 14,897 Millionen $. Exporteure verweisen auf gute Erträge und Qualität; Mengen- und Ziellanddaten wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Die ANZ prognostiziert für 2026/27 einen Bruttoproduktionswert der australischen Milch von rund 6,1 Milliarden $ und Milchexporte von etwa 3,6 Milliarden $ – das drittbeste Ergebnis aller Zeiten. Die Erzeugung bleibt bei rund 8 Milliarden Litern. Käse beansprucht inzwischen den Großteil der industriell verarbeiteten Milch, vor zehn Jahren waren es weniger als 40 Prozent.
Bangladesch will mit einer Handelsdelegation einen neuen Absatzmarkt für überschüssige Kartoffeln und Zwiebeln in Sri Lanka prüfen. Untersucht werden Nachfrage, Preise, Qualitätsanforderungen und Infrastruktur; ein mögliches Exportvolumen wurde noch nicht genannt.
Spaniens Zitronenernte dürfte 2026/27 auf 1.214.600 Tonnen steigen, 19 Prozent mehr als in der Vorsaison. Trotz leicht rückläufiger Anbaufläche soll damit mehr Ware für den Frischmarkt und die Verarbeitung verfügbar sein.
Kasachstan produzierte von Januar bis Juli 2026 insgesamt 673.200 Tonnen Pflanzenöl, 29,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Sonnenblumenöl dominierte die Erzeugung, während die Pflanzenölexporte im ersten Halbjahr um 46,2 Prozent auf 560.600 Tonnen stiegen.
Google will verifizierte Gutschriften aus einem vierjährigen Methanprojekt von Mitti Labs auf 100.000 Hektar indischer Reisflächen kaufen. Das Vorhaben in Punjab, Haryana und Uttar Pradesh könnte 50.000 bis 75.000 Kleinbauern erreichen.
Der türkische Staatskonzern MKE hat in Kairo nach ägyptischem Recht die Gesellschaft Zafer gegründet und hält sämtliche Anteile. Es ist das erste Unternehmen von MKE in Afrika; über Zafer sollen Joint Ventures mit ägyptischen Firmen zu energetischen Materialien, Sprengstoffen, Munitionsausrüstung und Fahrzeugsystemen laufen. Ägypten soll als Basis für Verkäufe nach Afrika und in die Golfstaaten dienen.
In allen Gebieten von Belarus hat die Masseneernte der Kartoffeln begonnen: 53.000 Tonnen wurden von 6% der Fläche geerntet, geplant sind 22.000 Hektar, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Der Durchschnittsertrag liegt bei 370 Doppelzentnern je Hektar, 11 mehr als im Vorjahr, während die Getreideernte 98% der Fläche und 9.141.000 Tonnen erreicht hat.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, personalisierte Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einstellungen verwalten oder mehr erfahren in unserer
Datenschutzrichtlinie.