Der Umsatz mit zugelassenen Arzneimitteln in Bosnien und Herzegowina erreichte 2025 rund 1,18 Milliarden Konvertible Mark, 9,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf ausländische Hersteller entfielen 978,9 Millionen KM oder 82,86 Prozent, auf die zehn einheimischen Produzenten 202,5 Millionen KM. Größter Hersteller war F. Hoffmann-La Roche mit 95,1 Millionen KM, größter Großhändler Hercegovinalijek aus Mostar mit 220,3 Millionen KM.
Die ägyptischen Reispreise sind laut dem Leiter der zuständigen Branchenabteilung um rund 1.500 EGP je Tonne gesunken. Die heimische Versorgung decke den Verbrauch, wodurch kurzfristig kein Importbedarf zur Schließung einer Angebotslücke bestehe.
Die türkische Feigenernte 2026 wird nach ergiebigen Niederschlägen auf rund 388.000 Tonnen Frischfeigen und 94.000 Tonnen Trockenfeigen geschätzt. Die Ausfuhren begannen am 28. September statt Mitte Oktober, die Branche erwartet eine Übertreffung des Rekords von 370 Millionen US-Dollar. Zugleich liegen die Preise 20 bis 30 Prozent unter dem Vorjahr, und verschärfte EU-Kontrollen auf Ochratoxin belasten die Lieferungen.
Die EU exportierte im ersten Halbjahr 2026 laut topagrar.com 1,3 % weniger Schweine und Schweinefleisch in Drittländer als im Vorjahreszeitraum. Spanien blieb mit rund 585.300 t größter Exporteur, lag aber nach dem ASP-Nachweis vom November 2025 deutlich unter Vorjahr. Vor allem geringere Lieferungen nach China dämpften das Ergebnis.
In den ersten zehn Wochen des Wirtschaftsjahres 2026/27 exportierte die EU 1,65 Millionen Tonnen Gerste, 39,3 % weniger als im Vorjahr – das zeigen Zahlen der Europäischen Kommission, über die Zerno On-Line berichtet. Chinas Käufe fielen von 872.110 auf 93.650 Tonnen und erklären rund 73 % des Rückgangs. Saudi-Arabien verdoppelte seine Einkäufe auf 887.490 Tonnen und nimmt nun 53,8 % der EU-Gerstenexporte ab.
Die italienische Zahlstelle Agea hat dem nationalen Reissektor für Anträge aus den Jahren 2023 bis 2026 insgesamt 274,6 Mio. € an Mitteln der Gemeinsamen Agrarpolitik ausgezahlt, bezogen auf 854.695,22 beihilfefähige Hektar. Für die Kampagne 2026 fließt ein Vorschuss von 245,17 € je Hektar drei Monate vor dem üblichen November-Termin, der Restbetrag ab dem 1. Dezember 2026. Möglich wurde das durch die Satellitenkontrolle des Area Monitoring System, die Vor-Ort-Prüfungen weitgehend ersetzt.
Die Rohpalmöl-Futures an der Bursa Malaysia Derivatives schlossen am 10. September schwächer, belastet von matteren Schätzungen der malaysischen Palmölexporte, wie Bernama berichtete. Den Handelstag bestimmten Verschiffungsdaten, nicht Produktions- oder Politiknachrichten.
Kasachstans Getreidebauern steigen aus dem Weichweizen aus, weil billigeres russisches Getreide die heimischen Preise drückt, berichtet Pravda.ru. Die Betriebe setzen auf Hartweizen und Nischenkulturen für europäische Käufer, wo Dürre in der EU und in der Türkei ein Getreidedefizit erzeugt hat. Ein heißer und niederschlagsfreier Juli hat die Ertragserwartungen zusätzlich gesenkt.
Japanische Kartoffelerzeuger stellen sich gegen neu zugelassene Importe und warnen vor eingeschleppten Schädlingen sowie veränderten Lieferbedingungen. Besonders sensibel ist die Debatte in einer eng mit der heimischen Chipsindustrie verbundenen Anbauregion.
PepsiCo will bis 2030 insgesamt 57 Milliarden Rupien in Indien investieren und das Land zu einem seiner zehn größten Märkte machen. Ein neues Werk für 7,87 Milliarden Rupien soll 700 Arbeitsplätze schaffen und Erzeugnisse von 5.000 Landwirten abnehmen.
Argentinien hat seine geplante Maisfläche für 2026/27 um 200.000 Hektar auf 10,6 Millionen Hektar angehoben. Die Getreidebörse Rosario erwartet bei normalen Erträgen 67,5 Millionen Tonnen, bei einem sehr starken El Niño wären bis zu 70,5 Millionen Tonnen möglich.
Der neue EU-Rahmen verlagert die Verantwortung auf Gestaltung, Materialzusammensetzung und Wiederverwendung von Verpackungen. Unternehmen müssen sich auf Abfallminderungsziele, Verbote mehrerer Einwegformate und das Ziel recyclingfähiger oder wiederverwendbarer Verpackungen bis 2030 einstellen.
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