Der größte ukrainische Heimtiernahrungshersteller Kormotech will seinen Umsatz in Rumänien bis 2029 von 10 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro steigern und unter die Top 3 des Marktes kommen, berichtet Profit.ro. Zugleich prüft das Unternehmen den Bau einer Fabrik in Rumänien.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Thailand bleibt größter Reislieferant Australiens mit einem Anteil von rund 34 Prozent, wie thailändische Medien unter Berufung auf das Department of Foreign Trade berichten. Die Zahl von 240.000 Tonnen jährlich wird unterschiedlich ausgelegt: einmal als gesamter australischer Reisimport, einmal als thailändische Lieferungen. Die Behörde setzt auf die 3.500 thailändischen Restaurants im Land.
Tansanias Nationale Lebensmittelreserve-Agentur beginnt in Njombe mit dem Maisankauf zu einem Richtpreis von 450 Schilling je Kilogramm, den ein Teil der Bauern ablehnt. In Malawi hat eine gleichnamige Agentur ihr Vertragslieferantenmodell aufgegeben, nachdem bis Mitte August nur 26.663 Tonnen von 108.000 Tonnen zusammenkamen. Angenommen wird nun ab einer Tonne von jedem Verkäufer zu 900 Kwacha je Kilogramm.
Prognosen für ein sehr starkes El Niño zwingen Neuseelands Milchbauern laut Bloomberg dazu, sich auf engere Gewinnmargen in den kommenden Monaten einzustellen. Da die Milch dort fast vollständig auf der Weide erzeugt wird, würde ein trockener Sommer gleichzeitig die Futterkosten erhöhen und die Mengen senken – mit Folgen für den Welthandel mit Milchpulver, Butter und Käse.
Pakistan hat eine internationale Ausschreibung über 750.000 Tonnen Weizen veröffentlicht, um einem möglichen Engpass zu begegnen. In Karatschi stieg der Großhandelspreis auf 132 Rupien je Kilogramm; ein 50-Kilogramm-Sack Mehl kostet regional bis zu 8.000 Rupien.
Die Exporte von Holz und Holzprodukten aus dem malaysischen Bundesstaat Sarawak erreichten bis Juni 1,16 Milliarden Ringgit, berichtet Bernama. Die Zahl wurde zusammen mit einem Interview mit PUSAKA-Geschäftsführer Datuk Zainal Abidin Abdullah über das Potenzial von Bambus als neue Wirtschaftsressource veröffentlicht. Eine Aufschlüsselung nach Produkten und Zielmärkten fehlt.
Der Komplex TEXFORCES-BF wurde am 9. September 2026 in Bobo-Dioulasso eröffnet. Zum Start kann er mehr als 12.000 Tonnen Baumwolle pro Jahr verarbeiten, langfristig sind 50.000 Tonnen vorgesehen. Agence Ecofin beziffert die Investition auf 30 Millionen US-Dollar, AllAfrica nennt 17 Milliarden CFA-Franc.
Von der illegalen Produktion innerhalb der Union bis zum Schmuggel über die Außengrenzen belastet der illegale Tabakhandel weiterhin die Finanzen, die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit der EU. Beide Lieferwege erfordern unterschiedliche Kontrollen und münden in denselben Markt ohne Verbrauchsteuer und Mehrwertsteuer.
Ägypten weitet die Absatzgeografie seiner Orangenexporte aus, wobei asiatische Ziele und insbesondere China an Gewicht gewinnen, berichtet banker.news. Das Medium führt dies auf höhere Produktion sowie bessere Sortierung und Verpackung der Exportware zurück. Mengen, Preise und Vertragswerte werden nicht genannt.
Der Liter Sonnenblumenöl kostete in der Ukraine im September rund 107 Hrywnja, die 850-Milliliter-Flasche liegt in mehreren Ketten über 100 Hrywnja, berichtet OBOZ.UA. Einzelne Supermärkte begrenzen den Kauf auf sechs Flaschen Öl oder sechs Kilogramm Grütze. Das Agrarministerium sieht nach dem Angriff auf das Bunge-Werk in Dnipro keinen Engpass: Die Verarbeitungskapazität übersteigt 20 Millionen Tonnen.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Ein neuer Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs stellt fest, dass Erzeugerorganisationen im Obst- und Gemüsesektor trotz jährlich rund 1 Milliarde € an EU-Mitteln gegenüber großen Handelsketten schwach bleiben. Zwischen 2012 und 2023 sank die Mitgliederzahl um 39 %, der über diese Strukturen vermarktete Anteil reicht von 0,8 % in Slowenien bis 86 % in Dänemark.
Das polnische Unterhaus hat eine Novelle verabschiedet, die die Erhebung der Verbrauchsteuer auf E-Zigaretten abdichtet und die Sätze für Geräte und Liquids anhebt. Die Steuer auf Verdampfer steigt von 40 auf 50 Zloty je Stück, der Liquidsatz ab 2027 auf 2,20 Zloty je Milliliter. Das Finanzministerium erwartet rund 435 Millionen Zloty zusätzliche Einnahmen pro Jahr.
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