rPET-Granulat ist derzeit teurer als Neuware, weil Sammlung, Sortierung und Dekontamination auf Lebensmittelqualität Kosten verursachen, sagte der polnische Verband der Kunststoffverarbeiter gegenüber portalspozywczy.pl. Der Preisunterschied schlägt mit knapp 7 Groszy je 1,5-Liter-Flasche aus reinem Rezyklat zu Buche. Die Rückgewinnung von PET-Flaschen in Polen liegt weiter unter 50 Prozent.
Sturmschäden, zu niedrige Brixwerte und dauerhaft verstopfte Häfen machen die südafrikanische Zitruskampagne laut FreshPlaza zu einer der schwierigsten überhaupt. Zitronen starteten bei 30 bis 35 Euro und endeten bei 10 bis 15 Euro für Qualitätsware, der Orangenkonsum liegt 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahr. Späte Mandarinen sind die Ausnahme, und der vorzeitige Saisonschluss Südafrikas öffnet Spanien den Markt.
Die Kampagnen der Südhalbkugel laufen aus, während mediterrane und andere Herkünfte der Nordhalbkugel ihre neue Saison vorbereiten, berichtet FreshPlaza. Spanien erwartet für 2026/27 eine Ernte von 2,8 Millionen Tonnen, 4,6% weniger als im Vorjahr. Niederländische Importeure sprechen von der schwierigsten südafrikanischen Saison, die Großhandelspreise in Deutschland liegen bei 1,10 bis 1,30 € je Kilogramm.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die spanische Regierung hat 44 Millionen Euro Beihilfe für das Wasserstoffprojekt eM Numancia im Industriepark PEMA in Garray in der Provinz Soria genehmigt, berichtet Europa Press. Die Förderhöhe steht fest, Kapazität, Gesamtinvestition und Zeitplan bleiben offen.
Eine Analyse des spanischen Abfall-zu-Energie-Potenzials kommt zu dem Ergebnis, dass Biomethan aus Siedlungs-, Agrar-, Gülle- und Lebensmittelabfällen 40 % des nationalen Erdgasbedarfs decken könnte. Organische Reststoffe, die heute vor allem Entsorgungskosten verursachen, erscheinen damit als heimische Energiequelle zur Senkung der Importabhängigkeit.
PT Royal Agro Industri installiert neue Maschinen in Manado und Sampit und errichtet mit PT Garuda Coco Industri ein viertes Kokoswerk in Riau. Ab 2027 soll die Gesamtkapazität mehr als 2 Millionen Kokosnüsse pro Tag betragen, allein Riau ist mit 1 Million veranschlagt. Die Produktpalette reicht von Kokosraspeln und Kokosmilch bis zu rohem Kokosöl, Kokoserde und Holzkohle und geht in über 33 Länder.
Die Zahl der Tankstellen in Spanien sank von 12.757 Ende 2025 auf 12.562 am 30. Juni 2026, wie aus einem von Libertad Digital zitierten CNMC-Bericht hervorgeht. Auf unabhängige Betreiber entfielen 147 der Schließungen, gewachsen sind nur Moeve-Ballenoil und Galp Energía España. Unbemannte Selbstbedienungsstationen zählen inzwischen 2.122.
Das SOBTO-Tomatenwerk in Bobo-Dioulasso arbeitet auf Volllast und verfügt über mehr als 1.000 Fässer sowie abgepacktes A’diaa-Tomatenkonzentrat. Das Unternehmen sucht Vertriebspartner, während APEC Burkina gemeinsam mit Erzeugern die Rohstoffversorgung für die nächste Produktionskampagne vorbereitet.
Das Projekt Greensand, das Kohlendioxid unter dem dänischen Meeresgrund speichert, ist nach mehreren Jahren Testbetrieb in den Regelbetrieb übergegangen. Zeit Online berichtete, dass das Projekt sein Ziel noch nicht erreicht hat. Verpresste Mengen, genehmigte Kapazität und Speicherpreise wurden nicht genannt.
Die Lieferungen italienischen Weins in die USA sind im Juli gestiegen — die erste deutliche Erholung nach einer schwachen Phase. Grundlage sind Handelsdaten der EU-Kommission, ausgewertet vom Observatorium der Unione Italiana Vini. Die veröffentlichte Zusammenfassung nennt weder Menge noch Wert im Detail.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Kasachstan erhöht die Nutzungsentgelte für sein Eisenbahnhauptnetz stufenweise und verändert damit die Transportökonomie der Rohstoffexporte, berichtet Pravda.ru. Für Kohle, Erz, Getreide und Düngemittel gibt es keinen alternativen Verkehrsträger und kaum Marge, um höhere Frachtkosten aufzufangen. Am stärksten betroffen sind Exporteure, die in China und Zentralasien über den Preis konkurrieren.
Nach Eurostat-Daten sanken die Parfümlieferungen der EU nach Russland im Juli um 37% gegenüber dem Vorjahr auf 26,4 Millionen Euro, die Kosmetikexporte um 16% auf 34,5 Millionen Euro. Frankreich blieb in beiden Kategorien größter Lieferant, während die russische Inlandsproduktion weiter wächst.
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