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Thailand verteidigt Transparenz seiner Hühnerfüße-Exporte nach China

Thailands Viehzuchtbehörde verteidigt die Transparenz der Verfahren für Hühnerfüße-Exporte nach China. Generaldirektor Somchuan Ratanamangkalanon erklärte, die Behörde werde alle bei einer chinesischen Zollprüfung gestellten Fragen beantworten.

Thailand verteidigt Transparenz seiner Hühnerfüße-Exporte nach China

Thailand reagiert auf chinesische Prüfung

Thailands Department of Livestock Development hat nach einer Prüfung durch die chinesische Generalzollverwaltung, kurz GACC, die Transparenz der Verfahren für den Export von Hühnerfüßen nach China verteidigt. Damit stehen die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und die Behördenkommunikation im Mittelpunkt einer Frage zum Marktzugang für die thailändische Geflügelwirtschaft.

Generaldirektor Somchuan Ratanamangkalanon sagte laut MGR Online, Thailand sei bereit, jeden von chinesischer Seite angesprochenen Punkt zu erläutern. Der vorliegende Bericht nennt weder die konkreten Fragen der GACC noch das Datum der Prüfung oder mögliche Forderungen nach Änderungen einzelner Exportverfahren.

Keine Beschränkung oder Aussetzung gemeldet

Dem Bericht zufolge führte die GACC eine Bewertung durch und forderte Thailand zu Erläuterungen über exportbezogene Angaben auf. Es wird nicht berichtet, dass China Einfuhren ausgesetzt, thailändische Lieferungen zurückgewiesen oder einen Betrieb von einer Zulassungsliste gestrichen hat. Auch eine abschließende Entscheidung der chinesischen Behörde wird nicht erwähnt.

Für Verarbeiter und Händler ist diese Unterscheidung wesentlich. Eine Informationsanfrage ist kein Importverbot, auch wenn ungeklärte Fragen der Zollbehörde im Zielland Unsicherheit für Exporteure schaffen können. Lieferanten des chinesischen Marktes werden deshalb darauf achten, ob bestehende Zulassungen und Versandverfahren unverändert bleiben.

Zahlen zur thailändischen Produktion, zu Exportmengen, Lieferwerten, Preisen oder zur Zahl betroffener Unternehmen liegen nicht vor. Das Quellenmaterial nennt auch keine einzelnen Verarbeiter, Schlachthöfe oder Exporteure, die Gegenstand der Bewertung sind. Vorerst handelt es sich daher um eine Verfahrensfrage und nicht um eine bestätigte Störung, die sich in Tonnen oder Umsatzeinbußen beziffern ließe.

Marktzugang beruht auf regulatorischem Vertrauen

Hühnerfüße sind ein kommerziell relevantes Nebenprodukt der Geflügelverarbeitung, dessen Wert stark vom Zugang zu Märkten abhängt, in denen sie als Lebensmittel nachgefragt werden. Regulatorische Fragen können deshalb die Erlöse der gesamten Verarbeitungskette beeinflussen, selbst wenn andere Geflügelteile weiterhin über separate Absatzkanäle verkauft werden. Für thailändische Anbieter ist eine klare Antwort an die GACC wichtig, da die Behörden des Importlandes über die Konformität von Betrieben und Produkten entscheiden.

Mit der öffentlichen Betonung von Transparenz versucht die Behörde, Verarbeiter und Handelspartner während der Klärung zu beruhigen. Die bisher veröffentlichten Angaben reichen jedoch nicht aus, um Umfang, Dauer oder mögliche wirtschaftliche Folgen der chinesischen Bewertung zu bestimmen. Entscheidend wird nun sein, welche Punkte die GACC konkret angesprochen hat und ob Thailands Erläuterungen das Verfahren ohne Änderungen beim Marktzugang beenden.

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