Irans staatliches Versorgungsunternehmen bezeichnet Einfuhren als notwendig, um bei einem jährlichen Maisbedarf von rund 12 Millionen Tonnen die Versorgungslücke zu schließen. Zugleich bestritt es staatliche Büffelfleischimporte, räumte aber kontrollierte Genehmigungen für industrielle Zwecke ein.
Indonesien prüft, im Land geförderte Kohle zu Ottokraftstoff zu verarbeiten, um Treibstoffimporte zu ersetzen. Laut tirto.id ist die Umwandlung mit Kohleverflüssigungstechnik technisch möglich, die Produktionskosten gelten jedoch noch nicht als wirtschaftlich. Über das Projekt entscheiden Kapitalkosten, Umwandlungseffizienz und Finanzierungszugang, nicht die technische Machbarkeit.
Malaysia muss jährlich rund 26 Millionen Liter Frischmilch einführen, weil der Selbstversorgungsgrad bei diesem Produkt bei etwa 62 Prozent liegt, wie Bernama aus Kuala Terengganu berichtet. Aus beiden Zahlen ergibt sich ein nationaler Frischmilchbedarf von etwa 68 Millionen Litern, von denen heimische Betriebe rund 42 Millionen liefern. Die Lücke ist strukturell und muss bei einem verderblichen Produkt über kontinuierliche Kühlkettenlieferungen gedeckt werden.
Das EU-Schnellwarnsystem RASFF hat in diesem Jahr gentechnisch verändertes Material in mindestens fünf Sendungen chinesischer Reissticks, Reiscracker, Reisnudeln und hydrolysiertem Reismehl erfasst. Zeitgleich weist Peking selbst importierten Reis unter Verweis auf Gentechnik zurück – von Januar bis Juni waren es 146 Sendungen.
Die Zuckerfabrik Elazığ hat ihre 71. Kampagne zum Ankauf und zur Verarbeitung von Zuckerrüben für die Saison 2026-2027 eröffnet. Das Werk soll 240.000 Tonnen Rüben verarbeiten und daraus 25.000 Tonnen Kristallzucker erzeugen. Für die Anbauer im Liefergebiet bedeutet das eine gesicherte Abnahme.
Die weltweiten Mandel-Exportverladungen erreichten im Juli 18.867 KWE, ein Plus von 12 Prozent. Kumuliert lagen die Mengen von März bis Juli weiterhin 2 Prozent unter dem Vorjahr. Südostasien weitete seine Einkäufe aus, während China, Indien und der Nahe Osten unterschiedliche Richtungen einschlugen.
Die staatlichen Meteorologen geben El Niño eine Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent, bis November die Kategorie "sehr stark" zu erreichen, während für Südbrasilien überdurchschnittliche Frühjahrsniederschläge genau zur Erntespitze der Gerste erwartet werden. Paraná bestellte eine Rekordfläche von 130.000 Hektar, doch der Anteil der Felder in gutem Zustand fiel binnen einer Woche von 86 auf 80 Prozent. 2024 produzierte Brasilien 955.000 Tonnen Malz bei einem Bedarf von 1,93 Millionen Tonnen.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
In der EU wurden 2025 rund 1,89 Millionen batterieelektrische Pkw neu zugelassen, knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr und 17,3 Prozent aller Neuzulassungen. Deutschland war mit etwa 545.100 Fahrzeugen der größte Einzelmarkt, Dänemark führt beim Anteil mit 67,8 Prozent. Die Zahl der Ladepunkte in Europa soll sich bis 2030 verdoppeln.
Die Viehwirtschaftssparte von NongHyup Economic Holdings hat die Marke „NongHyup Ziege“ vorgestellt: 100 Prozent koreanische Tiere, elektronische Einzeltiererfassung, Schlachtung und Verarbeitung in HACCP-Betrieben sowie Sicherheitsprüfung vor der Vermarktung. Das Sortiment soll von Fleischzuschnitten und Ziegensuppe auf Fertiggerichte und Gesundheitsprodukte ausgeweitet werden. Ab Februar 2027 sind Zucht, Vertrieb und Verkauf von Hundefleisch per Gesetz von 2024 verboten.
Die rumänische Regierung hat für Mais- und Sonnenblumenflächen, die von der Dürre 2025 geschädigt wurden, eine Beihilfe von 333 Lei je Hektar beschlossen, rund 63 Euro. Das Programm umfasst 155,36 Millionen Lei, je zur Hälfte aus EU- und nationalen Mitteln. Betroffen waren 273.276 Hektar Mais und 280.685 Hektar Sonnenblumen bei geschätzten Einkommensverlusten von 210 bis 890 Euro je Hektar.
Japans Agrar- und Lebensmittelexporte nach Vietnam erreichten 2025 laut Ministeriumsdaten, die Mainichi Shimbun zitiert, 95,4 Milliarden Yen, ein Plus von 10,6 %. Indonesien legte um 35,5 % auf 17,3 Milliarden Yen zu. Umfragen des Nomura Research Institute zeigen koreanische Marken bei Fertiggerichten in Jakarta und Ho-Chi-Minh-Stadt bereits vor Japan.
Die südkoreanische Regierung betreibt die Zusammenlegung der fünf Erzeugungsgesellschaften des Staatsversorgers KEPCO zu einer einzigen Gesellschaft, in koreanischen Berichten Korea Power Generation genannt. Energiefachleute warnen, die Marktmacht des fusionierten Unternehmens beschädige die Fairness des Großhandelsmarkts für Strom. Private Erzeuger gelten als die am stärksten betroffene Gruppe.
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