Polen, Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und die Slowakei fordern von der EU-Kommission einen eigenen Plan für die Hausgerätebranche. Polen steht für mehr als 40 Prozent der europäischen Produktion großer Hausgeräte, verlor im vergangenen Jahr aber fünf Werke. Zentrale Forderung ist die Ausweitung des CBAM auf Geschirrspüler, Backöfen, Dunstabzugshauben und Kochfelder.
Tunesien exportierte in den ersten neun Monaten der Kampagne 2025/2026 fast 368.000 Tonnen Olivenöl im Wert von rund 4,6 Milliarden Dinar. Die Dattelausfuhren erlösten mehr als 908 Millionen Dinar, während das Land neue Märkte und mehr Wertschöpfung durch Verarbeitung und Verpackung anstrebt.
Akteure der ägyptischen Reisbranche erwarten für die neue Saison einen Produktionsanstieg von rund 19 % auf etwa 5,5 Millionen Tonnen weißen Reis, berichtet Economy Plus. Grundlage der Prognose ist eine Ausweitung der Anbaufläche, nicht ein höherer Ertrag. Offizielle Flächen- oder Ertragsdaten wurden nicht mitveröffentlicht.
Der gemeinsame Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion für Öl, Gas und Mineralölprodukte startet nicht wie geplant am 1. Januar 2027. Neuer Termin ist 2030, wie Kolesa.kz unter Berufung auf einen kasachischen Steuergesetzentwurf und das Energieministerium berichtet. Die Verschiebung hält die Kraftstoffpreise in Kasachstan unter russischem Niveau - und damit den Anreiz für Grauexporte.
Malaysia und Pakistan loten eine engere Zusammenarbeit im Agrarhandel und die Erschliessung neuer Maerkte aus, berichtet Bernama. Der bilaterale Handel mit Agrarprodukten lag per Dezember des Vorjahres bei 4,40 Milliarden Ringgit. Produktlinien, Zeitplan und Zielwerte wurden nicht genannt.
Argentinien hat in Hanoi ein agrarindustrielles Attaché-Büro eröffnet, eines von weltweit nur sechs, um seine Stellung als wichtigster Sojaschrot-Lieferant Vietnams zu sichern. Vietnam ist inzwischen der größte Abnehmer argentinischen Sojaschrots vor Malaysia und Indonesien und kaufte 2025 Produkte der Sojakette für 1,6 Milliarden US-Dollar. Die Sojakette erlöste 21,44 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 9,2 Prozent.
Das nationale Rückverfolgungssystem der Elfenbeinküste hat 26.000 Tonnen Kakao erfasst, die mit Erzeugerkarten gekauft wurden. Vor der Anwendung der EU-Entwaldungsregeln auf betroffene Marktteilnehmer ab 1. Januar 2027 wird das System auf die gesamte Lieferkette ausgeweitet.
Die EU-Entwaldungsverordnung gilt ab dem 30. Dezember 2026 fuer grosse und mittlere Unternehmen und ab dem 30. Juni 2027 auch fuer Klein- und Kleinstbetriebe. Sie erfasst mehr als 80 Zolltarifpositionen in sieben Warengruppen. Vietnams Exporteure von Kaffee, Kautschuk und Holz fallen rechtlich nicht direkt darunter, halten aber die Daten, ohne die EU-Importeure keine Sorgfaltserklaerung abgeben koennen.
Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkaew erklärte, Bangkok und Washington seien in den Zollverhandlungen beim Thema Marktöffnung weiterhin uneins; der Zugang für US-Schweinefleisch zählt zu den größten Hürden. Ein für den 17. bis 18. September erwartetes Telefonat der Staatschefs fand nicht statt, ein neuer Termin steht nicht fest. Thailand zahlt 12,5 % US-Zoll und fordert die 10 %, die Indonesien und Malaysia erhalten.
Mehr als drei Monate nach der formellen Aussetzung der Antidumpingzölle auf Milchpulver aus Uruguay und Argentinien ist das brasilianische Verfahren weiter offen. Uruguay brachte die Verzögerung in der Gruppe Gemeinsamer Markt des Mercosur in Montevideo zur Sprache und sprach von Unsicherheit für Exporteure, wie die Wochenzeitung Búsqueda berichtet. Brasilien nannte einen Zeitplan bis Ende Oktober 2026.
Die Erdbeeranbaufläche in Ägypten dürfte in der kommenden Saison um bis zu 30 Prozent zurückgehen, berichtet das Wirtschaftsmedium Economy Plus. Der Rückzug folgt auf die Saison 2025/2026 mit deutlich ausgeweiteter Fläche und anhaltendem Preisdruck.</p>
Die Thai Farmers and Agriculturists Association lehnt eine geplante Novelle des thailändischen Sortenschutzgesetzes B.E. 2542 ab, das seit 1999 in Kraft ist. Der Verband befürchtet, dass das Recht der Betriebe eingeschränkt wird, Saatgut aus der eigenen Ernte zurückzubehalten und erneut auszusäen. Parallel fordert er eine neue Runde staatlicher Zahlungen je Rai Anbaufläche.
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