New Zealand First will qualifizierten Herstellern hochwertiger Molkereiprodukte jährlich bis zu 500 Millionen Liter Fonterra-Milch zugänglich machen. Der zehnjährige Anspruch soll Investitionen in neuseeländische Verarbeitungskapazitäten fördern und in den letzten vier Jahren schrittweise auslaufen.
Brasiliens Schweinepreise bleiben unter Druck; Globo Rural bezeichnet die derzeitige Lage als die schwächste seit 2022. Cepea-Forscher sehen Parallelen zum damaligen Abschwung, doch das verfügbare Material enthält keine aktuellen Preis-, Regional- oder Produktionsdaten.
Sambias Maisernte erreichte mit 4,9 Millionen Tonnen einen Rekord und lag 28 % über dem Vorjahr. Bei einem Jahresverbrauch von rund 2,8 Millionen Tonnen könnten fast 2 Millionen Tonnen für Exporte und Vorräte verbleiben.
Belarus hat einschließlich Raps mehr als 8 Millionen Tonnen Getreide eingebracht, fast 1,5 Millionen Tonnen mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die raschere Ernte und die größere Bedeutung von Raps verbessern die Aussichten auf eine Rekordernte und zusätzliche Mengen an Öl und Eiweißschrot.
Kirgisistan hatte bis zum 14. August 352.700 Hektar Getreide geerntet und damit 57,1 % der geplanten Fläche geschafft. Die Weizenmenge stieg um 30,8 %, während der Gerstenertrag um 15,1 % zulegte.
Die Region Krasnodar importierte seit Jahresbeginn 2026 insgesamt 9.100 Tonnen Wasser- und Zuckermelonen, vor allem aus der Türkei. In die Region Altai gelangten von Januar bis Juni mehr als 2.300 Tonnen und damit etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Südkoreas Wettbewerbsbehörde hat das Projekt Daesan Nr. 1 angesichts chinesischer Überkapazitäten und höherer Rohstoffkosten unter Auflagen genehmigt. Vorgaben zu Preisen, Lieferungen und Informationsaustausch sollen den heimischen Wettbewerb während der Anlagenkonsolidierung schützen.
Chinesische Walnüsse und kanadische Erbsen werden über Nepal nach Indien geschmuggelt und umgehen reguläre Importkanäle. Chinesische Walnüsse kosten ₹350-400 je Kilogramm, Ware aus Jammu und Kaschmir dagegen ₹700-800.
Eine schwere Dürre bedroht die Reisfelder in der Po-Ebene, Italiens wichtigstem Anbaugebiet. Eine geringere Produktion könnte das Angebot verknappen und die Inlandspreise im führenden Reisproduzenten Europas erhöhen.
Indien kauft Mais-Ethanol zu festen 71,86 Rupien je Liter, während ein Liter Rohöl rund 55 Rupien kostet; das Erdölministerium räumt ein, dass die Beimischung bei 70 $ je Barrel teurer ist als reines Benzin. Mais liefert inzwischen fast die Hälfte des indischen Ethanols und machte das Land 2024 zum Nettoimporteur. Zuckerfabriken kämpfen mit eingefrorenen Preisen, die Brennereien laufen bei etwa halber Auslastung.
Schwache Nachfrage nach Recyclingkunststoff lässt kommunale Lager- und Übergabestellen in Italien volllaufen, warnt Alternativa per Anzio. Der Verband fordert finanzielle und regulatorische Eingriffe gegen den Konkurrenzdruck durch Neuware und außereuropäisches Material.
Iran öffnet ab dem 1. Schahriwar 1405 die Registrierung für Importe von frischem und gefrorenem Rind-, Kalb- und Lammfleisch ohne Mengenobergrenze und bisherigen Handelsnachweis. Das Land produziert jährlich rund 900.000 Tonnen rotes Fleisch und importiert im Durchschnitt 100.000 Tonnen.
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