Die Erzeugerpreise für griechischen Mais könnten im September bei 0,22-0,24 € je Kilogramm starten, hängen jedoch stark von den Importkosten ab. Entscheidend sind die Exportfähigkeit der Ukraine, Ernte und Logistik in Rumänien sowie wettbewerbsfähige Lkw-Lieferungen aus Bulgarien.
Äthiopien will seine steigende Bananenproduktion in ein größeres Exportgeschäft überführen. Das Landwirtschaftsministerium nennt Qualität, Produktivität und den Zugang zu Auslandsmärkten als zentrale Aufgaben.
Ungarns Apfelernte könnte 2026 auf 135.000 Tonnen und damit auf den niedrigsten Stand seit mindestens fünf Jahrzehnten fallen. Dürre mindert Erträge und Fruchtgrößen, während europäische Lagerbestände deutliche Preissteigerungen bis zum Frühjahr verzögern könnten.
In Kasachstan benötigen Bier und Biermischgetränke in Glasflaschen ab dem 1. September 2026 einen Data-Matrix-Code, wenn sie ab diesem Datum produziert oder importiert werden. Hersteller und Importeure bringen die Codes an, der Einzelhandel scannt sie an der Kasse.
Außergewöhnliche Sommerhitze könnte die ukrainische Kartoffelernte schmälern, nachdem die Temperatur in einer kritischen Wachstumsphase fünf Tage lang über 37 °C lag. Für Oktober und November wird ein Anstieg der Einkaufspreise um 25–30 % erwartet, im Winter könnten weitere rund 10 % folgen.
New Zealand First will qualifizierten Herstellern hochwertiger Molkereiprodukte jährlich bis zu 500 Millionen Liter Fonterra-Milch zugänglich machen. Der zehnjährige Anspruch soll Investitionen in neuseeländische Verarbeitungskapazitäten fördern und in den letzten vier Jahren schrittweise auslaufen.
Brasiliens Schweinepreise bleiben unter Druck; Globo Rural bezeichnet die derzeitige Lage als die schwächste seit 2022. Cepea-Forscher sehen Parallelen zum damaligen Abschwung, doch das verfügbare Material enthält keine aktuellen Preis-, Regional- oder Produktionsdaten.
Sambias Maisernte erreichte mit 4,9 Millionen Tonnen einen Rekord und lag 28 % über dem Vorjahr. Bei einem Jahresverbrauch von rund 2,8 Millionen Tonnen könnten fast 2 Millionen Tonnen für Exporte und Vorräte verbleiben.
Belarus hat einschließlich Raps mehr als 8 Millionen Tonnen Getreide eingebracht, fast 1,5 Millionen Tonnen mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die raschere Ernte und die größere Bedeutung von Raps verbessern die Aussichten auf eine Rekordernte und zusätzliche Mengen an Öl und Eiweißschrot.
Kirgisistan hatte bis zum 14. August 352.700 Hektar Getreide geerntet und damit 57,1 % der geplanten Fläche geschafft. Die Weizenmenge stieg um 30,8 %, während der Gerstenertrag um 15,1 % zulegte.
Die Region Krasnodar importierte seit Jahresbeginn 2026 insgesamt 9.100 Tonnen Wasser- und Zuckermelonen, vor allem aus der Türkei. In die Region Altai gelangten von Januar bis Juni mehr als 2.300 Tonnen und damit etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Südkoreas Wettbewerbsbehörde hat das Projekt Daesan Nr. 1 angesichts chinesischer Überkapazitäten und höherer Rohstoffkosten unter Auflagen genehmigt. Vorgaben zu Preisen, Lieferungen und Informationsaustausch sollen den heimischen Wettbewerb während der Anlagenkonsolidierung schützen.
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