Saudi-Arabiens Markt für Tiefkühlkost soll laut Al Riyadh bis 2030 ein Volumen von 2,1 Milliarden $ erreichen. Steigende Lebensstandards und veränderte Konsumgewohnheiten sollen ein jährliches Wachstum von 6 % stützen.
Indonesien exportierte 2025 verarbeitete Lebensmittel im Wert von 6,25 Milliarden $, Rang vier unter den vom Handelsministerium genannten ASEAN-Ländern. Die Regierung will Hersteller über ihr Netzwerk in 33 Ländern mit Marktinformationen und Käufern verbinden.
Brasilien exportierte im Juli 2026 insgesamt 131.500 Tonnen Schweinefleisch, 3,7% mehr als im Vorjahr, während die Erlöse um 5,6% auf 298,3 Millionen $ sanken. Mato Grosso erzielte das stärkste Wachstum unter den Exportstaaten, die Philippinen blieben wichtigster Absatzmarkt.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
China erhebt vorläufige Antidumpingzölle auf Pekannüsse aus Mexiko und den USA, wobei der höchste gemeldete Satz 54,3 % beträgt. Mexikos Wirtschaftsministerium will vor der endgültigen Entscheidung die Aufhebung der für mexikanische Exporteure geltenden Sätze von 17,8 % bis 51,6 % erreichen.
Der russische Absatz von griechischem Joghurt stieg im ersten Quartal 2026 um 65,3 % und im zweiten Quartal um 63,9 % gegenüber dem Vorjahr. Interesse an Protein, Probiotika und vielseitig einsetzbaren Milchprodukten stützt die Nachfrage.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
NH Nonghyup Trade, Seoul Milk Cooperative und CHATUDE GLOBAL wollen den Vertrieb koreanischer Milchprodukte in Vietnam ausweiten. Im Mittelpunkt stehen H-Milch, lokales Marketing sowie der Absatz über Verbrauchermärkte, Convenience-Stores und Babyfachgeschäfte.
Indiens Erdölministerium teilte dem Parlament mit, dass die Beimischung von Ethanol den Flammpunkt von Diesel stark senkt und das Gemisch die vorgeschriebenen Sicherheitsnormen verfehlt. Zugleich stellen Fachleute die E20-Politik für Benzin infrage, während die Regierung Devisenersparnisse von mehr als 1,97 Billionen Rupien seit 2014-15 anführt.
Forschungszentren in Nordwestrussland entwickeln und vermarkten Dünger aus Weißmeeralgen, Torf, Fischzuchtsedimenten, Ton aus dem Diamantbergbau und Kaffeeröstabfällen. Die Projekte erschließen lokale Nährstoffquellen, nachdem Russlands Mineraldüngerproduktion im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen ist.
Die internationalen Preise für Getreide, Zucker und Pflanzenöle sind im Juli 2026 gestiegen, wie der FAO-Lebensmittelpreisindex zeigt. Weizen legte um 5,8 % zu, Mais um 3,6 %, Zucker um 5,6 % und Pflanzenöle um 2,0 %, getrieben von Hitzewellen, Angebotssorgen und geopolitischen Spannungen an den Energiemärkten. Fleisch verbilligte sich um 2,8 % — der erste Monatsrückgang des Jahres.
Russische Betriebe hatten bis zum 10. August mehr als 60 Millionen Tonnen Weizen geerntet, 6 Millionen Tonnen mehr als ein Jahr zuvor. Höhere Erträge stärken das Angebot, doch schwache Exporte und sinkende Inlandspreise erschweren den Absatz.
Russische Unternehmen, darunter Betaren, treten nach dem dreitägigen Arbeitsbesuch von Präsidentin Samia Suluhu Hassan in Russland im Juni in den tansanischen Markt ein. Nun muss sich zeigen, ob die diplomatische Annäherung dauerhafte Agrarinvestitionen hervorbringt.
Russland produzierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 4,61 Millionen Tonnen Mehl, nach 4,63 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Die Weizenmehlproduktion blieb stabil, während Roggenmehl und Exporte zurückgingen.
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