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Indonesiens Export von verarbeiteten Lebensmitteln fällt hinter ASEAN-Rivalen zurück

Indonesien exportierte 2025 verarbeitete Lebensmittel im Wert von 6,25 Milliarden $, Rang vier unter den vom Handelsministerium genannten ASEAN-Ländern. Die Regierung will Hersteller über ihr Netzwerk in 33 Ländern mit Marktinformationen und Käufern verbinden.

Indonesiens Export von verarbeiteten Lebensmitteln fällt hinter ASEAN-Rivalen zurück

Indonesien belegt Rang vier unter den genannten ASEAN-Exporteuren

Indonesiens Exporte verarbeiteter Lebensmittel erreichten 2025 einen Wert von 6,25 Milliarden $. Damit lag das Land hinter Thailand, Vietnam und Singapur, wie aus vom Nachrichtenportal Kumparan veröffentlichten Daten des Handelsministeriums hervorgeht. Thailand führte den Vergleich mit 17,69 Milliarden $ an, gefolgt von Vietnam mit 8,89 Milliarden $ und Singapur mit 6,5 Milliarden $.

Unter den vom Ministerium aufgeführten ASEAN-Exporteuren liegt Indonesien damit auf Rang vier. Die Ausfuhren blieben 11,44 Milliarden $ hinter Thailand und 2,64 Milliarden $ hinter Vietnam zurück. Der Abstand zu Singapur betrug lediglich 250 Millionen $. Bereits ein vergleichsweise kleiner Zuwachs könnte Indonesien im regionalen Ranking voranbringen, während für den Anschluss an die beiden Spitzenreiter deutlich mehr Exportkapazität und Marktdurchdringung nötig wären.

Die stellvertretende Handelsministerin Dyah Roro Esti bezeichnete Indonesiens Position als strategisch bedeutsam, da das Land weiterhin zu den fünf größten ASEAN-Exporteuren verarbeiteter Lebensmittel zählt. Das Ministerium fordert die Unternehmen jedoch auf, die Produktqualität zu erhöhen und stärker im Ausland zu konkurrieren, statt sich hauptsächlich auf die Binnennachfrage zu verlassen.

Großer Binnenmarkt schafft Skalenvorteile, schwächt aber den Exportdruck

Mit rund 290 Millionen Einwohnern bietet Indonesien Lebensmittel- und Getränkeherstellern einen großen Heimatmarkt. Die Nachfrage unterstützt Produktionsvolumen, Produktentwicklung und Investitionen. Sie ermöglicht Unternehmen aber auch Wachstum, ohne sofort die für den Export erforderlichen Zertifizierungen, Vertriebskanäle und Käuferbeziehungen aufzubauen.

Roro erklärte, die Regierung wolle als Bindeglied zwischen öffentlichen Stellen und Unternehmen dienen, die Produkte entwickeln oder im Lebensmittelgeschäft tätig sind. Beim F&B Trade Forum im Handelsministerium in Jakarta warb sie für Zusammenarbeit beim Aufbau eines stärkeren Geschäftsumfelds für verarbeitete Lebensmittelexporte.

Für Hersteller und Verarbeiter rückt dieser Ansatz die Qualität in den Mittelpunkt der Expansion. Für indonesische Verbraucher entwickelte Waren müssen möglicherweise an andere technische Vorgaben, Verpackungsanforderungen und Geschäftsbedingungen im Ausland angepasst werden. Das Ministerium nannte weder ein neues Finanzierungsziel noch Exportquoten oder einen Zeitplan. Der Schwerpunkt liegt darauf, inländische Produktionsstärken in international wettbewerbsfähige Produkte zu übertragen.

Handelsvertretungen sollen passende Käufer finden

Das Ministerium ruft Unternehmen dazu auf, Indonesiens Netz von Handelsvertretungen im Ausland zu nutzen. Laut Roro ist es auf mehr als 30 Märkten in 33 Ländern aktiv. Die Vertretungen können Marktinformationen weitergeben und Käufer ermitteln, deren Bedarf zu indonesischen Produkten passt.

Eine engere Zusammenarbeit mit Handelsattachés dürfte vor allem kleineren Herstellern ohne eigene internationale Vertriebsteams helfen. Käuferinformationen können die Kosten für den Test neuer Märkte senken, doch gleichbleibende Qualität, marktgerechte Preise und zuverlässige Lieferungen bleiben unerlässlich. Indonesiens kurzfristiger Vergleichswert sind Singapurs 6,5 Milliarden $, während Thailands Führung mit 17,69 Milliarden $ die größere Herausforderung regionaler Skalierung zeigt. Entscheidend wird sein, ob das angekündigte System wiederkehrende Aufträge schafft und die Ausfuhren über die derzeitigen 6,25 Milliarden $ hebt.

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