Die Importe von Salmoniden nach Russland erreichten von Januar bis Juni 2026 nach Schätzungen des Branchenverbands WARPE 38.100 Tonnen, ein Plus von 14,4 % gegenüber dem Vorjahr. Verbandspräsident German Zwerew führt den Anstieg in einem Beitrag für Kommersant nicht auf fehlendes heimisches Angebot, sondern auf die bessere Marktpositionierung der Importware zurück. 2025 lagen die Lachsimporte bei 118.600 Tonnen, dem höchsten Wert seit 2013.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Brasiliens Schweinebestand blieb 2025 nahezu unverändert, während die Ziegen- und Schafbestände Rekordwerte erreichten, berichtet Globo Rural. Brasilien hat den viertgrößten Schweinebestand der Welt, ist viertgrößter Schweinefleischproduzent und drittgrößter Exporteur. Bei stagnierender Zuchtbasis ist Mengenwachstum nur über Produktivität möglich.
Der griechische Molkereikonzern Kri Kri will von 2026 bis 2030 insgesamt 127 Millionen Euro investieren und seine Joghurtkapazität gegenüber 2025 um 196 % erhöhen. Das starke Exportwachstum, insbesondere im Vereinigten Königreich und in Italien, bringt die bestehenden Anlagen an ihre Grenzen.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Algerien hat die Einfuhr von in Brasilien erzeugter Trockenschlempe (DDG) freigegeben, einem Nebenprodukt der Maisethanolherstellung für Rinder- und Geflügelfutter. Die Entscheidung wurde laut ANBA in Brasília vom brasilianischen Landwirtschafts- und vom Außenministerium bekannt gegeben. Marokko hatte seinen Markt 2024 für dasselbe Produkt geöffnet.
Schwarzer Pfeffer wird erstmals als Schwerpunktprodukt auf der Internationalen Conilon-Kaffeemesse (FICC) 2026 vom 8. bis 10. Oktober in São Mateus im Bundesstaat Espírito Santo präsentiert. Nach Daten der Landesregierung, die conexaosafra.com zitiert, exportierte Espírito Santo von Januar bis Oktober 2025 Pfeffer im Wert von 296,6 Millionen US-Dollar. Der brasilianische Pfeffer- und Gewürzverband BSA richtet ein Panel zu Abnehmerstandards, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung aus.
Iran erzeugt jährlich schätzungsweise 20–22 Millionen Tonnen Obst, doch Defizite bei Kühlkette, Transport, Verpackung und Marktzugang hemmen das Exportwachstum. Die Ausfuhren von Obst, Trockenfrüchten und Nüssen erreichten 2024–2025 rund 4,6 Milliarden $.
Hybridfahrzeuge kommen in Spanien auf mehr als die Hälfte des Automarkts. Das geht aus der Studie Estudio Motor 2026 des Observatorio Cetelem hervor, über die El Periódico berichtet. Als Kaufmotive mit dem größten Gewichtszuwachs nennt die Studie Zuverlässigkeit und Betriebskosten; eine Aufteilung in Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride enthält die veröffentlichte Zusammenfassung nicht.
Das Nationale Institut für Rebe und Wein im Libanon hat eine Initiative zum Schutz des Weinbaus und der Weinproduktion gestartet. Zugleich soll libanesischer Wein nach mehreren Wirtschafts- und Sicherheitskrisen im In- und Ausland stärker positioniert werden.
Der Vorsitzende des Nationalen Olivenrats des Iran erklärte, die Exporte sollten in den kommenden Jahren von derzeit 20.000 auf mehr als 40.000 Tonnen steigen. In der Provinz Zanjan mit einer erwarteten Ernte von 55.000 Tonnen gibt es 33 lizenzierte Konservenbetriebe und 14 Ölmühlen, verkauft wird dennoch überwiegend Rohware.
Brasiliens Baumwollfläche könnte sich 2026/27 dank höherer Preise und besserer Margen erholen. Agroconsult erwartet rund 2,2 Millionen Hektar und damit etwa 7% mehr, während Abrapa mit 8% bis 10% Wachstum rechnet, sofern Finanzierung und Aussaatbedingungen dies zulassen.
China nimmt 77 % der chilenischen Obstlieferungen nach Asien ab, während ganz Südostasien lediglich 0,5 % des Exportvolumens des Landes ausmacht. Iván Marambio von Frutas de Chile bezeichnete die neuen Pflanzenschutzprotokolle mit Vietnam und Indonesien als entscheidenden Schritt; breiten Marktzugang in Vietnam hat derzeit nur die Kirsche.
Argentiniens Verpackungsmühlen lieferten im August 24.502.524 Kilogramm Yerba Mate an den Inlandsmarkt, fast 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und das erste Jahresplus 2026. Auch die Ausfuhren wuchsen weiter, sodass der Gesamtabsatz bisher 224.106.191 Kilogramm erreichte. Die Grünblattanlieferungen an die Trocknungsanlagen sanken in acht Monaten dagegen um 8,4 Prozent.
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Isabella Romano
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