Indonesien exportierte über ein SRG-Lager 38,4 Tonnen Kaffee im Wert von 227.443,2 $ nach China und Marokko. Acht weitere Container mit Arabica im Wert von 1,25 Millionen $ sind für China vorgesehen.
Die russische Regierung hat das Zollkontingent für Ausfuhren von ungeschältem Reis (Rohreis) in Länder außerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion gestrichen. Das Kontingent für 2026 hatte solche Lieferungen auf 200.000 Tonnen begrenzt, oberhalb der Grenze galt ein Zoll von 50%. Exporteure können Rohreis nun ohne Mengenbegrenzung und ohne Zoll ausführen.
Chinas Zollbehörde hat das Kursker Fleischverarbeitungswerk für Lieferungen von russischem Schweinefleisch zugelassen. Die Tochter der Gruppe Agropromkomplektatsiya ist seit der Wiederaufnahme des Handels im Februar 2024 der vierte zugelassene russische Verarbeiter.
Der im Mai gestartete brasilianische Terminmarkt für Milch stößt bei Erzeugern und Verarbeitern zunehmend auf Interesse und ermöglicht Preisvereinbarungen vor der Lieferung. Eine breitere Nutzung hängt von Kostenkenntnis, Markterfahrung und der Beteiligung der gesamten Milchkette ab.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Deutschland hat 400 Kilometer umgerüstete Leitungen für den Wasserstoffmarkt bereitgestellt, die Niederlande nahmen bei Rotterdam einen 32 Kilometer langen Abschnitt in Betrieb. Spanien bearbeitet für H2Med weiterhin Planung, Umweltprüfungen und Genehmigungen; gebaut werden soll von 2028 bis 2030.
Thyssenkrupp Steel und Salzgitter investieren Milliarden Euro in wasserstofffähige Stahlproduktion, deren neue Routen 2027 anlaufen sollen. Weil grüner Wasserstoff weder ausreichend noch zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist, werden beide Projekte zunächst teilweise Erdgas nutzen, während die EU den teureren europäischen Stahl mit Handels- und Klimaregeln stützen will.
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland für Substitute für Tabakwaren ein Steuersatz von 0,32 € je Milliliter. Die Regelung dürfte die Verbraucherpreise für E-Liquids, Pods und weitere Vape-Produkte erhöhen.
Italien lagerte im Juni 2026 insgesamt 258.480 Tonnen Olivenöl, 6,7 % weniger als bei der vorherigen Erhebung, aber 46,4 % mehr als im Vorjahresmonat. Natives Olivenöl extra stellte 80,1 % der Bestände, während Bioware 19,8 % dieses Segments ausmachte.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Deoleo, weltgrößter Olivenölproduzent, sagte CNBC, die Preiskrise von 2022 bis 2024 sei vorbei, da der Regen das Angebot wiederherstelle. Spanisches natives Öl extra fiel von 9,30 auf 3,90 Euro je Kilogramm, während italienisches rund 50% teurer bleibt.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Spaniens jüngste Olivenölernte wird auf 1,3 Millionen Tonnen geschätzt und liegt damit 17 % über dem Durchschnitt der vier vorherigen Kampagnen. Der Großhandelspreis für spanisches natives Olivenöl extra sank von mehr als 9 Euro je Kilogramm im Januar 2024 auf rund 4 Euro.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Indonesiens Landwirtschaftsminister zufolge hat der Stopp von Melasseimporten die Inlandspreise angehoben und stabilisiert. Die Regierung will nun den Zuckerrohrertrag mit moderner Technologie von 60 auf 100 Tonnen steigern.
Spaniens Baukosten stiegen zwischen 2019 und 2025 um 25,1 Prozent, wie eine von Capital.es veröffentlichte Apce-Studie zeigt. Bei 43 untersuchten Baustoffen betrug die durchschnittliche Teuerung 26,7 Prozent, bei Tragwerks- und Großbauarbeiten 39,8 Prozent.
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