Die Exporte von Holz und Holzprodukten aus dem malaysischen Bundesstaat Sarawak erreichten bis Juni 1,16 Milliarden Ringgit, berichtet Bernama. Die Zahl wurde zusammen mit einem Interview mit PUSAKA-Geschäftsführer Datuk Zainal Abidin Abdullah über das Potenzial von Bambus als neue Wirtschaftsressource veröffentlicht. Eine Aufschlüsselung nach Produkten und Zielmärkten fehlt.
Der Komplex TEXFORCES-BF wurde am 9. September 2026 in Bobo-Dioulasso eröffnet. Zum Start kann er mehr als 12.000 Tonnen Baumwolle pro Jahr verarbeiten, langfristig sind 50.000 Tonnen vorgesehen. Agence Ecofin beziffert die Investition auf 30 Millionen US-Dollar, AllAfrica nennt 17 Milliarden CFA-Franc.
Von der illegalen Produktion innerhalb der Union bis zum Schmuggel über die Außengrenzen belastet der illegale Tabakhandel weiterhin die Finanzen, die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit der EU. Beide Lieferwege erfordern unterschiedliche Kontrollen und münden in denselben Markt ohne Verbrauchsteuer und Mehrwertsteuer.
Ägypten weitet die Absatzgeografie seiner Orangenexporte aus, wobei asiatische Ziele und insbesondere China an Gewicht gewinnen, berichtet banker.news. Das Medium führt dies auf höhere Produktion sowie bessere Sortierung und Verpackung der Exportware zurück. Mengen, Preise und Vertragswerte werden nicht genannt.
Der Liter Sonnenblumenöl kostete in der Ukraine im September rund 107 Hrywnja, die 850-Milliliter-Flasche liegt in mehreren Ketten über 100 Hrywnja, berichtet OBOZ.UA. Einzelne Supermärkte begrenzen den Kauf auf sechs Flaschen Öl oder sechs Kilogramm Grütze. Das Agrarministerium sieht nach dem Angriff auf das Bunge-Werk in Dnipro keinen Engpass: Die Verarbeitungskapazität übersteigt 20 Millionen Tonnen.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Ein neuer Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs stellt fest, dass Erzeugerorganisationen im Obst- und Gemüsesektor trotz jährlich rund 1 Milliarde € an EU-Mitteln gegenüber großen Handelsketten schwach bleiben. Zwischen 2012 und 2023 sank die Mitgliederzahl um 39 %, der über diese Strukturen vermarktete Anteil reicht von 0,8 % in Slowenien bis 86 % in Dänemark.
Das polnische Unterhaus hat eine Novelle verabschiedet, die die Erhebung der Verbrauchsteuer auf E-Zigaretten abdichtet und die Sätze für Geräte und Liquids anhebt. Die Steuer auf Verdampfer steigt von 40 auf 50 Zloty je Stück, der Liquidsatz ab 2027 auf 2,20 Zloty je Milliliter. Das Finanzministerium erwartet rund 435 Millionen Zloty zusätzliche Einnahmen pro Jahr.
Der belgische Agrarkonzern Sipef übernimmt über Plantations J. Eglin die Plantage Tiabam bei Tiassalé. Der Zukauf bringt jährlich 12.000 bis 14.000 Tonnen Bananen und könnte Sipefs Produktion in Côte d’Ivoire auf nahezu 70.000 Tonnen erhöhen.
Die Exporte omanischen Ursprungs außerhalb des Ölsektors erreichten bis Ende Juni 2026 rund 3,6 Milliarden omanische Rial, ein Plus von 11,4 Prozent. Nahezu der gesamte Zuwachs entfiel auf das zweite Quartal. Die Reexporte legten um 20 Prozent zu, der Handelsbilanzüberschuss stieg um 51 Prozent auf etwa 4,7 Milliarden Rial.
Der Maishandel in Südbrasilien und Mato Grosso do Sul hat sich verlangsamt: Käufer decken nur den unmittelbaren Bedarf, Erzeuger verkaufen selektiv, berichtet TF Agroeconômica. In Rio Grande do Sul liegt der Landesdurchschnitt bei 61,98 R$ pro Sack, die Aussaat 2026/27 erreicht 60 % von 896.400 Hektar, in Mato Grosso do Sul werden 54,00 bis 55,50 R$ gezahlt.
Die Schaffleischpreise auf dem marokkanischen Markt haben historische Höchststände erreicht, weil Halter nach der Dürre von 2020 bis 2023 bis zu 60 bis 70 Prozent ihrer weiblichen Jungtiere für den Herdenaufbau zurückhalten. Gleichzeitig ist der nationale Rinderbestand um 34 Prozent von 3,2 auf 2,1 Millionen Tiere gefallen. Futter macht 70 bis 80 Prozent der Erzeugungskosten eines Schafs aus.
Die staatliche algerische Getreidebehörde OAIC hat in einer am 15. September geschlossenen internationalen Ausschreibung rund 500.000 Tonnen Weichweizen gekauft, zu geschätzt 319 bis 321 US-Dollar je Tonne inklusive Fracht. Das sind rund 30 US-Dollar mehr als bei der Ausschreibung vom 5. August. Händler erwarten die Ware vor allem aus Rumänien und Bulgarien.
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