Europäische Mittel und eine wachsende Projektpipeline bringen Brasiliens grünen Wasserstoff näher an die kommerzielle Umsetzung. Hohe Produktionskosten und fehlende verbindliche Abnehmer bleiben die wichtigsten Hürden.
Senegals Erdnussölexporte erreichten 2025 laut Agence Ecofin den höchsten Stand seit sechs Jahren. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit der staatlichen Politik zur Förderung von Agrarausfuhren und lokaler Verarbeitung.
Venezuela hat nach der Aussaat auf rund 200.000 Hektar mehr als 1 Million Tonnen Weißmais erzeugt, meldet Fedeagro. Die Menge könnte den Markt für vorgekochtes Maismehl mindestens 10 Monate versorgen; Gelbmais deckt voraussichtlich etwa fünf Monate des nationalen Bedarfs.
Rumänien erzeugte im vergangenen Jahr rund 600.000 Tonnen Pflaumen und damit mehr als jedes andere EU-Land; auch die neue Ernte fällt voraussichtlich stark aus. Zersplitterte Liefermengen, begrenzte Kühlkapazitäten und die Vorgaben des Einzelhandels lassen dennoch Raum für Importware.
Vietnam importierte im ersten Halbjahr 2026 Obst, Gemüse und Blumen im Wert von 102,8 Millionen $ aus Australien, 55,7 % mehr als im Vorjahr. Die Einfuhren aus Neuseeland stiegen um 20,4 % auf 78,04 Millionen $, da Markenobst häufiger im städtischen Alltagseinkauf landet.
Côte d’Ivoire startet ein Palmölprogramm im Umfang von 1,077 Billionen CFA-Francs (1,6 Milliarden Euro), das Betriebsmittel, Kredite und ländliche Infrastruktur fördern soll. Damit könnte das Land seine Position als Afrikas größter Exporteur und wichtiger Lieferant für Mali und Burkina Faso stärken.
Ein indisches Parlamentsgremium empfiehlt, Verfahrenshürden im Teesektor abzubauen und die Geschäftsbedingungen zu erleichtern. Damit soll indischer Tee weltweit wettbewerbsfähiger werden; auch ein Handelsungleichgewicht mit Nepal wurde angesprochen.
Usbekistan importierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 72.000 Tonnen Rindfleisch für 359,5 Millionen $. Indien lieferte fast die Hälfte, während die Regierung 463 Millionen $ in die heimische Viehwirtschaft investieren will.
Tadschikistan importierte von Januar bis Juni 2026 insgesamt 660.800 Tonnen Weizen und 35.400 Tonnen Mehl. Eine geringere heimische Weizenerzeugung und der Bedarf der wachsenden Bevölkerung ließen die Einfuhren steigen.
Der zum TH-Group-Umfeld gehörende Zuckerproduzent Nasu soll über vereinbarte Aktienübertragungen die Kontrolle über Cao Bang Sugar erhalten. Die Transaktion könnte die Beschaffung lokalen Zuckerrohrs stärken und dem Werk im Wettbewerb mit chinesischen Verarbeitern helfen.
Rumänien könnte 2026 rund 8,2 Millionen Tonnen Mais und eine der besten Weizenernten der vergangenen Jahre einfahren. Regionale Nachfrage, Verarbeitungskosten und Belastungen der Donaulogistik könnten dennoch sinkende Supermarktpreise verhindern.
Ein öffentlicher Ankauf von 26.030 Tonnen lokalem Reis soll unverkaufte Bestände abbauen und die Liquidität der Branche vor der Mangelsaison verbessern. Die Preiswirkung hängt von der tatsächlich übernommenen Menge ab.
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