Russland könnte die Einfuhr von Zuckerrübensaatgut aus als unfreundlich eingestuften Staaten beenden, da die heimische Züchtung wächst. Ihr Marktanteil erreichte 2025 24 %, während die Importquote für Zuckerrübensaatgut 2026 bei 1.900 Tonnen liegt.
Russland erzielte von Januar bis Juli 2026 mit Ausfuhren von Weizen- und Weizen-Roggen-Mischmehl mehr als 96 Millionen $. Die Erlöse stiegen um 13%, während die Menge nur um 1% auf fast 287.000 Tonnen zunahm; den größten Wachstumsbeitrag lieferte China.
Australische Verarbeiter erschließen Proteinpulver, angereicherte Getränke und Joghurt, da Milchprotein knapper wird. Laut Rabobank ist das verfügbare Milchprotein seit 2015 um rund 30 Prozent gesunken, was das Wachstum bei Käse und Exporten begrenzt.
Die wachsende Nachfrage nach glutenfreien Lebensmitteln schafft neue Absatzchancen für Afrikas alte Getreidearten. Dürreresistenz und lokale Verfügbarkeit machen sie zu möglichen Weizenalternativen, allerdings enthält das Ausgangsmaterial keine Markt- oder Preisangaben.
US-Maisfutures fielen trotz schwächerer Bestandsnoten und unterdurchschnittlicher erster Ertragsschätzungen. Die Weizenmärkte entwickelten sich je nach Sorte unterschiedlich, während Soja nach einem neuen US-Verkauf an China nahezu unverändert schloss.
Deutschlands Stromerzeugung aus Steinkohle stieg im Juli, weil Gas teuer war und Hitze sowie schwache Wasserkraft das europäische Angebot belasteten. Der Brennstoffwechsel schont Gas, erhöht aber Emissionen und schützt Verbraucher nicht vor höheren Großhandelspreisen.
Russlands Lebensmittelexporte nach China stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 44 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem die Agrarlieferungen 2025 fast 8 Milliarden $ erreicht hatten. Fisch, Pflanzenöle, Getreide und Fleisch treiben das Wachstum, während Zertifizierung, Zölle und Logistik den Marktzugang begrenzen.
Vietnam weitet die Bekämpfung des illegalen Tabakhandels gemäß Richtlinie Nr. 25/CT-TTg auf Grenzen, Binnenmarkt und Onlinekanäle aus. Die Behörden prüfen zudem risikobasierte Kontrollen und strengere Auslagevorschriften, während die Branche vor Nachteilen eines vollständigen Präsentationsverbots warnt.
Brasilien verfügt über rund 25 % der weltweiten Graphitreserven, stellt aber nur etwa 4 % der Produktion. Graphcoa und Atlas Critical Minerals treiben Projekte voran, da die Nachfrage aus Batterien, Energiespeichern und Strominfrastruktur steigt.
Indiens Büffelfleischexporte stiegen 2025-26 um 25,6 % auf den Rekordwert von 5,1 Milliarden $, getragen von höheren Stückerlösen und einem breiteren Käuferkreis. Die Branche schafft zugleich einen Absatzkanal für leistungsschwache Milchtiere, fordert aber verlässlichere regulatorische Bedingungen.
Ghana und Burkina Faso haben sieben Rechtsinstrumente zu Transit, Grenzkooperation und Krisenmanagement verabschiedet. Zuvor waren acht ghanaische Tomatenhändler und Transporteure bei einem Anschlag getötet worden.
Brasiliens Sorghumproduktion ist laut den von Notícias Agrícolas zitierten Conab-Daten um 20 % gestiegen, im Bundesstaat Maranhão sogar um 115 %. Nach Abschluss des Exportprotokolls rechnet die Branche in diesem Jahr mit 30 Schiffsladungen für China.
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