Brasiliens Pekannuss-Exporte verlieren wegen Containerknappheit, höherer Frachtkosten und neuer europäischer Hygienevorgaben an Schwung. IBPecan erwartet für 2026 dennoch eine Ernte von 6.500 bis 7.000 Tonnen.
Nur in Spanien oder Portugal hergestellte Produkte dürfen in der EU unter der alleinigen Verkehrsbezeichnung „Sangria“ verkauft werden. Hersteller in anderen Mitgliedstaaten müssen das Erzeugnis als „aromatisiertes weinhaltiges Getränk“ und mit dem Produktionsland kennzeichnen.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Anhaltend hohe Kakaopreise bewegen Schokoladenhersteller dazu, verstärkt Ersatzstoffe einzusetzen. Die Entwicklung verändert Produkte im weltweiten Handel und beeinflusst Entscheidungen entlang der gesamten Lieferkette.
Das neue Soufflet-Malt-Werk in Plewen verfügt über eine Jahreskapazität von rund 60.000 Tonnen Malz und will jährlich 70.000–80.000 Tonnen Gerste von bulgarischen Landwirten beziehen. Bulgarien soll damit zum Produktions- und Versorgungszentrum für Brauereien in Südosteuropa werden.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die Philippine Coconut Authority benötigt weitere P1,26 Milliarden, um das Ziel von 100 Millionen Kokospalmen bis 2028 einzuhalten. Die verfügbaren Mittel für 2026 decken nur 16,85 Millionen der geplanten 25,4 Millionen Setzlinge; mehr als 8,5 Millionen bleiben unfinanziert.
Nigeria gibt laut der Handels- und Industriekammer von Lagos jährlich rund 550 Millionen $ aus, um sein Palmöldefizit zu decken. Lieferengpässe und neue Exportkontrollen in anderen Märkten könnten die Lage verschärfen.
Ägypten exportierte in der Berichtswoche 165.000 Tonnen Lebensmittel in rund 3.250 Sendungen, teilte die nationale Lebensmittelsicherheitsbehörde mit. Erdbeeren führten die Obstausfuhren an, Zwiebeln lagen bei Gemüse vorn.
Ein russischer Angriff traf nahe Odesa ein mit Mais beladenes Schiff und tötete 10 Menschen. Der Vorfall verschärft die Sicherheitsbedenken auf den Schwarzmeerrouten für ukrainische Getreidelieferungen.
Rumänien ist mit einem verhaltenen Tempo in den Weizenexport der Saison 2026/27 gestartet und liegt hinter mehreren EU-Anbietern, berichtet Agrointeligența. Bei Gerste bleibt das Land dagegen der führende Exporteur der Europäischen Union.
Kenia will seine Teeverkäufe nach China mithilfe des Nullzollzugangs, chinesischer Verarbeitungstechnik und gemeinsamer Standards steigern. Bis 2030 sollen fast 200 Millionen Kilogramm Grüntee und orthodox verarbeiteter Tee produziert werden; zudem wird eine Online-Auktion geprüft.
Die Kakaovermahlung in Côte d’Ivoire erreichte im Juni 56.325 Tonnen und lag damit 22% über dem Vorjahreswert. Die Exporteursdaten deuten auf eine stärkere Verarbeitung und einen höheren lokalen Bohnenbedarf im weltweit führenden Erzeugerland hin.
Thailands Ölpalmenproduktion liegt nach Dürre und El Niño 20 bis 30 Prozent unter dem Normalniveau. Frische Fruchtbündel kosten inzwischen 9,80 Baht je Kilogramm, während die Erzeuger marktgerechte Preise für abgefülltes Palmöl fordern.
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