StoneX hat die Schätzung für den globalen Zuckerüberschuss 2025/26 von 2,9 Millionen auf 1,45 Millionen Tonnen gesenkt und verweist auf die verzögerte Rohrverarbeitung im brasilianischen Centro-Sul. Für 2026/27 kürzte die Beratung die Verarbeitung auf 635,3 Millionen Tonnen und die Zuckerproduktion auf 38 Millionen Tonnen, erwartet für 2027/28 aber eine Rekordernte von 662,1 Millionen Tonnen.
Der mexikanische Zuckertechniker-Verband ATAM erklärt, Süßungsmittel aus Guatemala dringe über Zollumgehungsschemata in den mexikanischen Markt ein; als einer der Knotenpunkte wird Veracruz genannt. Der von Imagen de Veracruz zitierte Verband sieht darin einen destabilisierenden Faktor für die nationale Zuckerindustrie. Mengen, Werte oder Firmennamen nennt der Bericht nicht.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die Sojabohnen-Futures in Chicago schlossen am Mittwoch, 23. September, schwächer; der Kontrakt November 2026 lag bei 13,18 US-Dollar je Bushel. In Brasilien hielten ein Dollaranstieg über 5,17 Real und Prämien von 155 bis 160 Punkten über Chicago die Hafenpreise unverändert bei 162 bis 163 Real für Oktober. Die Erzeuger bremsten neue Verkäufe.
Vietnam hat im August 2026 Obst und Gemüse im Wert von 1,37 Milliarden US-Dollar exportiert, der höchste Monatswert in der Geschichte der Branche und der sechste Zuwachs in Folge, wie nongnghiepmoitruong.vn unter Berufung auf die Zollbehörde berichtet. Auf China entfielen 1,06 Milliarden US-Dollar und 63 % der Lieferungen der ersten acht Monate. Der Verband erwartet für das Gesamtjahr rund 10 Milliarden US-Dollar.
Der brasilianische Bundesstaat Paraná exportierte im August 200.600 Tonnen Hühnerfleisch, ein Plus von 26,4 % gegenüber dem Vorjahr, und blieb damit landesweit führend. Die Schweinefleischausfuhren stiegen um 24,3 % auf 22.800 Tonnen. Landesweit sanken die Schweinefleischerlöse trotz höherer Mengen um 1,7 %.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Berlin hat bei den Vereinten Nationen einen Fahrplan für den vollständigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas bis 2045 vorgelegt, präsentiert von Umweltminister Carsten Schneider in New York. 2024 deckten fossile Brennstoffe noch 65 Prozent des deutschen Energieverbrauchs, 98 Prozent des Mineralöls und 95 Prozent des Erdgases wurden für 76 Milliarden Euro importiert. Umweltverbände begrüßten den Plan und kritisierten zugleich die aktuelle Politik.
Nach Daten des Statistikamts Rosstat, über die TASS berichtet, erreichte die russische Produktion von Getreidegrützen in den ersten acht Monaten 2026 1,2 Millionen Tonnen - ein Plus von 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Quarkproduktion stieg um 9,6 % auf 359.000 Tonnen. Veröffentlicht wurden ausschließlich Mengen, keine Preise, Kapazitäten oder Angaben je Kulturart.
Der Durchschnittspreis für Weißmais in Ghana stieg im August um 8,9 Prozent auf 3.141 Cedi je Tonne, wie der aktuelle Food Security Monitor der AGRA laut Ghanaian Times zeigt. Gegenüber Februar liegt der Preis 8,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahr 36,3 Prozent niedriger. Laut GhanaWeb blieb der übrige Warenkorb weitgehend stabil, nur Kraftstoff verteuerte sich ebenfalls deutlich.
Die EU-Richtlinie 2025/1892 schreibt bis 2030 eine Reduktion der Lebensmittelabfälle um 30 % pro Kopf vor – gemessen am Jahresdurchschnitt 2021-2023 und verbindlich für Handel, Distribution, Gastronomie und Haushalte. In Italien sanken die Haushaltsabfälle 2026 auf 554 Gramm pro Kopf und Woche, Tiefkühlprodukte machen 2,2 % der gemessenen Abfälle aus.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Rumäniens Wellpappenmarkt wuchs im ersten Halbjahr 2026 um rund 0,5%, während die heimische Produktion von Wellpappenrohpapier um mehr als 6% sank. ROMPAP fordert planbare Energiekosten, besseren Zugang zu Altpapier und Maßnahmen gegen den Importdruck.
Die Rohölpreise sind die sechste Sitzung in Folge gefallen und haben ein Zwei-Wochen-Tief erreicht, nachdem Saudi-Arabien eine zentrale Pipelineroute wieder in Betrieb genommen hat. Zusätzlich drückten konstruktivere diplomatische Signale zwischen den USA und Iran sowie gestiegene US-Rohölbestände. Mengen, Bestandszahlen und Vereinbarungsdetails wurden in den vorliegenden Berichten nicht genannt.
Der Iran hat sein saisonales Ausfuhrverbot für Kiwis früher als vorgesehen aufgehoben: Lieferungen sind ab dem ersten Tag des Monats Mehr statt ab dem 15. erlaubt. Die Entscheidung wird der Handelsentwicklungsorganisation Irans zugeschrieben und gilt für das laufende Jahr.
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