Coal India hat die Verluste nach einem schwachen Juni-Quartal fast vollständig aufgeholt: Der Aufschlag bei den E-Auktionen erreichte im August 59 % über den notifizierten Preisen, die Kraftwerksbestände sanken auf rund neun Tage. Morgan Stanley stufte den Konzern auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 480 Rupien hoch, doch die Auktionsmengen fielen von 13,3 Millionen Tonnen im März auf 8,3 Millionen Tonnen.
Angebot und Preise für Tomaten entwickeln sich je nach Herkunft unterschiedlich, während die europäischen Anbaugebiete den Saisonwechsel vollziehen, berichtet FreshPlaza. In den Niederlanden und Belgien erholen sich die Mengen, Rispentomaten kosteten im Schnitt 1,56 EUR pro Kilogramm, während sizilianische Erzeuger bei knappem Angebot 4,20 bis 5,80 EUR pro Kilogramm verlangen. Spanien erwartet für 2026/2027 eine Gewächshausfläche von rund 13.500 Hektar.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die nigerianische A.R.N. Foods Limited hat in Abuja eine Reismühle mit einer Nennkapazität von 120 Tonnen pro Tag übernommen; den Kaufpreis bezifferte das Unternehmen lediglich auf mehrere Milliarden Naira. Die Produktion ist bereits angelaufen, die Anlage kann bis zu 3.000 Sack Reis täglich verarbeiten. Eine zweite Mühle in Epe im Bundesstaat Lagos ist zu mehr als 90 Prozent fertiggestellt und soll im Dezember 2026 in Betrieb gehen.
Finanzminister Suahasil Nazara erklärte laut Buton Pos, illegal eingeführter Reis beschädige das Selbstversorgungsprogramm der Regierung. Landwirtschaftsminister Amran beziffert die betroffenen Bauern auf 115 Millionen. Mengen, Herkunft und Zeitraum wurden nicht genannt.
Indonesien und die Europäische Union wollen im Rahmen des Abkommens IEU-CEPA die Einfuhrzölle auf eine breite Palette indonesischer Waren abschaffen; die Sätze sollen 2027 auf bis zu 0% fallen, berichtet Bisnis.com. Als wichtigste begünstigte Produkte werden Palmöl und Kaffee genannt. Zolllinien, Übergangsfristen und ein Datum des Inkrafttretens nennt der Bericht nicht.
Die Verbrauchsteuersätze auf Bier und Wein in Russland sollen 2027 um 6 % beziehungsweise 6,8 % steigen, berichtet Interfax unter Berufung auf Quellen. Die Abgabe auf starkes Bier würde von 33 auf 35 Rubel je Liter klettern, die auf Stillwein von 148 auf 158 Rubel je Liter, mit weiteren Schritten bis 2029. Weingüter haben wenig Spielraum, da erstattete Verbrauchsteuern für Rebflächeninvestitionen gebunden sind.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die internationalen Notierungen der wichtigsten Stickstoffdünger steigen wieder, in den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt durch den sich verschärfenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran, berichtet AgroNotizie. Italiens Börsen reagieren verhaltener: Harnstoff 46% in Turin verlor im Monatsvergleich 40 Euro je Tonne auf 620-630 Euro, während Triplesuperphosphat um 80 Euro auf 725-735 Euro sprang. Gegenüber Februar bleibt ein Aufschlag von 6,84 %.
Die EU-Mitgliedstaaten haben einen Vorschlag der Europäischen Kommission gebilligt, über 73 Mio. € aus der Agrarreserve für Italien freizugeben, um Betriebe in Gebieten mit Ausbrüchen der Geflügelpest und der Afrikanischen Schweinepest zu entschädigen. Geflügel- und Eierproduzenten erhalten 61 Mio. € für Ausbrüche zwischen September 2022 und März 2025, Schweinehalter 12,5 Mio. € für Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest zwischen November 2024 und April 2025. Die Auszahlung muss spätestens am 31. Mai 2027 abgeschlossen sein.
Eine landesweite Kontrolle verpackter Backwaren in Polen hat bei 48 von 80 überprüften Herstellern und Geschäften Unregelmäßigkeiten festgestellt, also in 60 % der Fälle. Die Ergebnisse der Prüfung durch die Inspektion für Handelsqualität landwirtschaftlicher Lebensmittel (IJHARS) wurden am 24. September veröffentlicht. Zur Stichprobe gehörten Hotdog-Brötchen, Toastbrot, Pinsa-Böden, Pita-Brote und Tortillas.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die Indian Rice Exporters Federation (IREF) erklärt, dass Partien indischen Reises auf Auslandsmärkten wegen Pestizidrückständen, Kontamination und Zertifizierungslücken zurückgewiesen werden. Der Verband sieht darin ein Compliance-Problem entlang der gesamten Lieferkette und verweist auf Rückstandsprüfungen vor Verschiffung, Rückverfolgbarkeit und saubere Dokumentation.
Der syrische Energieminister al-Baschir beziffert den monatlichen Bedarf des Landes an Öl und Kraftstoff auf rund 831 Millionen $. Der Tagesverbrauch liegt bei etwa 12 Millionen Liter Diesel und 8 Millionen Liter Benzin, Kraftwerke und Industrie verbrauchen zusätzlich rund 8.500 Tonnen Schweröl pro Tag. Die Zahlen bilden die Ausgangsbasis für einen Plan zur Energieselbstversorgung.
Der indische Saatgutverband FSII hat das Ziel gesetzt, den Anteil des Landes am globalen Saatguthandel von derzeit rund 1 % bis 2035 auf 10 % zu erhöhen. Vorgestellt wurde das Ziel am 24. September in Neu-Delhi beim FSII Knowledge Day 2026, der zur 10. Jahreshauptversammlung des Verbands stattfand. Den heimischen Saatgutmarkt bezifferte FSII auf 3,6 Milliarden $ mit einem Ziel von 5 Milliarden $ bis 2030.
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