Die Ausschreibungspreise für Rohpalmöl in Indonesien zogen am 9. Juli erneut an: CPO Franco Kuala Tanjung wurde mit Rp15.600/kg festgesetzt, die Preise für frische Fruchtstände in Nord-Sumatra blieben hoch. Malaysische Terminkontrakte stiegen auf RM4.615/Tonne.
Die steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung trifft auf eine langsame industrielle Lieferkette für Spezialstahl, Kupfer und qualifizierte Arbeit, berichtet das italienische Medium Linkiesta. Hinzu kommen längere Lieferzeiten für Ausrüstung. Das erhöht das Risiko von Verzögerungen beim Bau von Rechenzentren.
Saudi-Arabien trat als Ehrengast der Messe Fancy Food International in den USA auf und präsentierte 13 nationale Dattelunternehmen. Im Fokus standen Qualität und Vielfalt; die Dattelexporte werden bereits in Milliarden Riyal beziffert.
Südkorea und die Mongolei haben sich grundsätzlich auf ein umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) geeinigt, das Zölle auf koreanische Konsumgüter beseitigt, berichtet Ajunews. Kosmetik, Ramen und gewürzte Algen zählen zu den zollfreien Produkten und stärken die Preiswettbewerbsfähigkeit von K-Food und K-Beauty in der Mongolei.
Die indische Regierung verteidigte am Freitag ihr Programm zur Ethanol-Beimischung in Benzin (EBP) und erklärte, es habe 1,90 Billionen Rupien (rund 23 Milliarden Dollar) an Devisen gespart. Laut PTI stärkte das Programm die Zuckerindustrie und erhöhte die Einkommen der Landwirte.
Das russische Landwirtschaftsministerium setzt die Exportzölle auf Weizen, Gerste und Mais vom 15. bis 21. Juli auf null — im Rahmen des Getreidedämpfers. Der Weizenzoll lag seit dem 3. Juli bei 370,1 Rubel je Tonne, Gerste und Mais sind seit dem 15. April zollfrei.
Indonesiens Energieministerium (ESDM) hat eine zusätzliche Kohleproduktionsquote genehmigt, die ausschließlich dem Staatsversorger PLN vorbehalten ist, um Stromausfälle zu vermeiden. PLN erwartet im Juli 1,8 Millionen Tonnen zusätzliche Kohle und bis Dezember weitere 3 Millionen Tonnen, während Kraftwerke auf Kohle mit niedrigerem Heizwert umgerüstet werden.
Der europäische und globale Markt für Lebendschweine und Schweinefleisch ist Mitte 2026 in einen schweren Abschwung geraten. Ungünstige Handelsbedingungen und eine rasch steigende EU-Schweinefleischproduktion drücken die Preise und schmälern die Margen der Landwirte.
Die Mehlpreise in Karatschi liegen deutlich über den amtlichen Obergrenzen: Feinmehl wird für 160 bis 170 PKR pro Kilogramm verkauft, bei einem Deckel von 135. Die Mühlen lehnen die vorgeschriebenen Sätze ab und verweisen auf stark gestiegene Weizenkosten. Laut The Express Tribune verschärft die wachsende Lücke die Sorge vor einer Versorgungskrise.
Eine Sonderermittlungsgruppe im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh hat vier Personen wegen des mutmaßlichen Abzweigens von subventioniertem Reis der Food Corporation of India (FCI) festgenommen. Das für eine Ethanolanlage bestimmte Getreide wurde von einem Lager in Balaghat nach Chhindwara verschickt, soll aber an private Mühlen umgeleitet worden sein. Der Fall lenkt den Blick auf Indiens Getreidezuteilung und Ethanol-Rohstoffpolitik.
Die französischen Genossenschaften Maïsadour und Euralis planen eine Fusion, die laut Les Echos die Marken Delpeyrat, Maison Montfort und Rougié vereinen würde. Der Zusammenschluss schüfe einen größeren Anbieter bei Foie gras und Räucherlachs; Rivale Labeyrie passt bereits seine Strategie an.
Bunge hat einen Fünfjahresvertrag über die Lieferung von 1,5 Millionen Tonnen zertifiziertem Sojaöl an Acelen Renováveis unterzeichnet, ein Unternehmen von Mubadala Capital. Die Lieferungen beginnen 2029 und versorgen eine Bioraffinerie, die Acelen in Bahia für mehr als 3 Milliarden US-Dollar baut. Forbes Brasilien nennt es den größten Sojaöl-Vertrag Südamerikas.
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