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Hamyang exportiert 200 Tonnen Zwiebeln nach Taiwan gegen das Überangebot

Der Landkreis Hamyang und die Agrargenossenschaft Jigok haben rund 200 Tonnen Zwiebeln nach Taiwan geliefert. Günstiges Wetter und geringerer Schädlingsdruck steigerten die Ernte; seit dem 4. Juni exportierte Hamyang insgesamt 1.457 Tonnen, um den südkoreanischen Binnenmarkt zu entlasten.

Hamyang exportiert 200 Tonnen Zwiebeln nach Taiwan gegen das Überangebot

Exporte nehmen überschüssige Mengen vom Binnenmarkt

Der Landkreis Hamyang in der südkoreanischen Provinz Süd-Gyeongsang hat rund 200 Tonnen lokal erzeugte Zwiebeln nach Taiwan geliefert. Behörden und Agrargenossenschaften reagieren damit auf eine größere Ernte und das Risiko sinkender Inlandspreise. Nach Angaben von Point Economy führten günstiges Wetter sowie ein geringerer Schädlings- und Krankheitsdruck in dieser Saison zu einem deutlichen Produktionsanstieg.

Der Landkreis teilte am 18. mit, dass am Morgen des 16. im Verteilzentrum für Agrarprodukte der Genossenschaft Jigok eine Verladezeremonie für den Taiwan-Export stattgefunden habe. Rund 20 Personen nahmen teil, darunter Vertreter lokaler Institutionen und Organisationen sowie Zwiebelproduzenten. Die Lieferung soll den Landwirten einen zusätzlichen Absatzkanal sichern und Angebot frühzeitig aus dem Binnenmarkt nehmen, bevor wachsende Bestände die Preise stärker belasten.

Die Planung begann vor der Vermarktung der Ernte

Die Agrargenossenschaft Jigok begann laut Point Economy bereits im Mai mit einem Exportplan, weil sie eine Rekordernte und zusätzliche Belastungen für die Erzeuger erwartete. Sie koordinierte das Vorhaben mit der Gyeongnam-Regionalzentrale des nationalen Genossenschaftsverbands und NH NongHyup Trading. Diese Zusammenarbeit schuf den institutionellen und kommerziellen Rahmen für den Verkauf der Zwiebeln in Taiwan.

Die erste Partie des Programms mit 24 Tonnen wurde am 9. verschifft. Bis zur Zeremonie am 16. waren die kumulierten Lieferungen von Hamyang-Zwiebeln nach Taiwan auf etwa 200 Tonnen gestiegen. Die Veranstaltung begleitete damit ein bereits laufendes Exportprogramm und nicht lediglich eine symbolische Einzellieferung.

Gesamtexporte des Landkreises erreichen 1.457 Tonnen

Die Taiwan-Lieferungen sind Teil einer breiteren Exportkampagne. Hamyang eröffnete seine diesjährige Zwiebelausfuhr am 4. Juni und hat seitdem in Zusammenarbeit mit der Landkreisverwaltung, der NongHyup Agribusiness Group und NH NongHyup Trading insgesamt 1.457 Tonnen auf Auslandsmärkte geliefert. Weitere Zielländer, Verkaufspreise und Vertragswerte nennt der Bericht nicht.

Für Hamyangs Erzeuger geht es zunächst darum, die Absatzwege zu verbreitern und die Menge zu verringern, die auf dem südkoreanischen Großhandelsmarkt konkurriert. Der Export beseitigt die größere Ernte nicht, kann den lokalen Angebotsdruck aber dämpfen, wenn die Ware vor dem Aufbau überschüssiger Bestände verschifft wird. Voraussetzung ist außerdem, dass Hamyangs Zwiebeln auf Auslandsmärkten bei Qualität und Preis wettbewerbsfähig bleiben.

Hamyangs Landrat Jin Byeong-young dankte den Landwirten und Genossenschaftsmitarbeitern für Erzeugung und Vermarktung während extremer Hitze. Er kündigte politische Unterstützung an, damit sich das Taiwan-Geschäft zu einer stabilen und nachhaltigen Exportbasis für Agrarprodukte aus Hamyang entwickelt und keine einmalige Aktion bleibt. Zusätzliche Zielmengen, Termine weiterer Lieferungen oder die Höhe finanzieller Hilfen wurden nicht genannt.

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