Ägyptens Lebensmittelexporte erreichten von Januar bis August 2026 den Rekordwert von 5,128 Milliarden $, 10,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Tiefgekühlte Erdbeeren führten mit 617 Millionen $, während Spanien und Saudi-Arabien die größten Marktimpulse lieferten.
Chinas Snackmarkt soll von 1,1804 Billionen Yuan im Jahr 2025 auf 1,3330 Billionen Yuan im Jahr 2030 wachsen. Für thailändische Anbieter entstehen Chancen mit gesunden, praktischen und differenzierten Produkten, während der Wettbewerb durch lokale Marken zunimmt.
Nach offiziellen Daten des Statistischen Amtes der Republik Serbien bauen 82.083 landwirtschaftliche Betriebe Äpfel an — damit ist der Apfel nach der Pflaume das zweitgrößte Obstgeschäft des Landes. Russland bleibt das wichtigste Ausfuhrziel, doch serbische Medien berichten von einer allmählichen Ausweitung der Exporte auf weitere Märkte. Seit zehn Jahren zählt der Apfel zu den zehn größten Exportprodukten Serbiens.
Ein früherer ägyptischer Agrarbeamter stellt die Beschränkung des Bananenanbaus auf alten Agrarflächen infrage, da die heimische Produktion den Binnenbedarf nur knapp decke. Umstritten ist, ob die Wassersparmaßnahme die Selbstversorgung schwächt und zusätzlichen Importbedarf schafft.
Die EU-Botschafter haben sich am Mittwoch darauf verständigt, überschüssige CO2-Zertifikate nicht mehr zu löschen, sondern sie als Angebotspuffer in der Marktstabilitätsreserve zu halten. Bis 2030 wird kein Zertifikat gelöscht, ab 2031 liegt die Schwelle bei 800 Millionen. Die Regeln müssen noch mit dem Europäischen Parlament ausgehandelt werden.
Die ukrainische Steuerbehörde hat klargestellt, dass Wein des Codes 2204 29 10 00 wegen der vorgeschriebenen Steuerbanderolen nicht im Tankwagen zur direkten Vermarktung eingeführt werden kann. Eine Bulk-Einfuhr zur Abfüllung bleibt Produzenten mit einem bankavalisierten Steuerschuldschein von bis zu 90 Tagen möglich.
Iran erwartet im Jahr 1405 eine Feigenernte von rund 40.000 Tonnen, doch den Erzeugern fehlen ausreichende Absatzmöglichkeiten. Der iranische Feigenverband warnt, dass steigende Kosten und sinkende Einnahmen die Pflege der Plantagen und künftige Ernten gefährden könnten.
Im rumänischen Parlament wird ein Gesetzentwurf beraten, der das Inverkehrbringen von Lebens- und Futtermitteln aus Zellkulturen auf dem heimischen Markt vorübergehend aussetzen würde, berichtet ziare.com. Der Text erfasst Futtermittel ebenso wie Lebensmittel. Zu Abstimmung, Dauer und Vollzug liegen keine Angaben vor.
Côte d'Ivoire, der weltgrößte Kakaoproduzent, geht mit deutlich zu wenig Regen in den Hauptanbaugebieten in die intensivste Phase der Haupternte 2026/2027. Bauern berichten von Problemen beim Trocknen bereits geernteter Bohnen und von abfallenden Kleinfrüchten. Von Reuters verbreitete Analysen sehen die ivorische Produktion nun bei 1,7 bis 1,8 Millionen Tonnen gegenüber fast 2,2 Millionen Tonnen in 2025/2026.
Vietnam will CEPA-Vergünstigungen und stärkere Verarbeitungskapazitäten nutzen, um mehr Agrarprodukte in den VAE abzusetzen. Die Strategie soll Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Marktzugang verbessern.
Pakistan exportierte in den ersten zwei Monaten des FY2027 die Rekordmenge von 655.000 Tonnen Reis, 20 % mehr als im Vorjahr. Die Erlöse stiegen um 25 % auf 392 Millionen $, wobei Basmati mit einem Wertzuwachs von 53 % die Erholung anführte.
Sizilien will den Absatz von Wein, Olivenöl und weiteren Lebensmitteln in Japan ausbauen; der verfügbare Bericht beziffert den Markt auf mehr als 930 Millionen €. Aktuelle Exportmengen, Absatzziele und konkrete Maßnahmen für einen besseren Marktzugang wurden nicht genannt.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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