Der EU-Aktionsplan vom Juli 2026 soll die europäische Produktion von Proteinpflanzen und die zugehörige Infrastruktur ausbauen. Kichererbse, Linse, Ackerbohne und Sorghum könnten Österreichs Angebot diversifizieren, doch Verarbeitung, geeignete Sorten und wettbewerbsfähige Preise bleiben entscheidend.
In El Salvador sind rund 6,9 Millionen Quintal Mais, Bohnen und Sorghum durch eine mit El Niño verbundene Dürre gefährdet. Laut CAMPO-Präsident Luis Treminio entspricht dies 100 % der für August und September vorgesehenen Aussaat.
Das US-Handelsministerium hat für mexikanische Erdbeerexporteure vorläufige Antidumping-Sätze von 3,37 % bis 5,28 % festgelegt. Sie bestimmen zunächst die Sicherheitsleistungen je Sendung, können sich vor den abschließenden Entscheidungen Ende 2026 oder Anfang 2027 aber noch ändern.
Indien sucht nach Liefermöglichkeiten für Uran aus Usbekistan, nachdem es bereits Australien als Bezugsquelle verfolgt hat, berichtet Moneycontrol. Neu-Delhi will seine Brennstoffbasis vor dem Ausbau der Kernenergie und der Kapazitäten für kritische Mineralien verbreitern.
Fenavi-Präsident Francisco Tagliapietra erwartet, dass Venezuelas Geflügelsektor binnen drei Jahren mehr als 1,5 Millionen Tonnen Hähnchenfleisch erzeugt und anschließend in den Export geht. Als erste Hürde nennt der Verband die Verpackung: Im Inland sind weiterhin Säcke und Körbe im Einsatz. Einen Bedarf an Importen von Fertigware schloss Tagliapietra aus.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die türkischen Fischexporte nach Russland stiegen im Juli laut OSN auf das 1,9-Fache des Vorjahreswerts. Damit war Russland im Berichtsmonat der wichtigste Absatzmarkt.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
Die Lieferungen russischer Stickstoff-, Kali- und Phosphatdünger in die USA sind im ersten Halbjahr 2026 um 25 Prozent gestiegen, berichtet MoneyTimes unter Berufung auf Daten von RIA Nowosti. Das Russische Exportzentrum erklärt, die Absatzgeografie wiederhole weitgehend die Struktur von 2022: Westeuropa vorn, danach die USA und asiatische Märkte einschließlich Indien. Logistik und grenzüberschreitende Zahlungen bleiben die Hauptreibungspunkte.
Japanische Erdbeer-, Zitrus- und Rebpflanzen werden in China über Onlinehändler und ein mutmaßliches Großhandelsnetz angeboten. Japan setzt auf Sortenschutz im Ausland und DNA-Analysen, doch hohe Kosten und mehrjährige Verfahren lassen Züchter verwundbar.
Die wachsende Getreide-Eigenversorgung Algeriens und Syriens verkleinert den Mittelmeermarkt für importierten Hartweizen. Griechenland bleibt stark von losen Lieferungen nach Italien abhängig, wodurch die Verhandlungsmacht der Erzeuger bei sinkender regionaler Nachfrage abnimmt.
Indonesiens Ausfuhren von Kakaoerzeugnissen erreichten 2025 einen Wert von 3,60 Milliarden $, dreimal so viel wie die 1,2 Milliarden $ von 2021. Das IEU-CEPA könnte den Zugang zum europäischen Markt verbessern und Produzenten, Verarbeitern und Exporteuren neue Absatzchancen eröffnen.
Die Lebensmittelinflation in Indien verteuert wichtige Proteinquellen für vegetarische und nicht vegetarische Verbraucher. Das verfügbare Material berichtet von Preisanstiegen im vergangenen Jahr, nennt aber keine Werte für einzelne Produkte.
Paraguay exportierte von Januar bis Juli 2026 insgesamt 75 Produkte in 43 neue Zielmärkte, wie von El Nacional zitierte Rediex-Daten zeigen. Der größte neue Produkt-Zielmarkt-Strom war Biodiesel für Singapur im Wert von 5 Millionen $.
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