Der tansanische Gartenbauverband erklärt, das Land erfülle trotz wachsender Pestizidbedenken weiterhin internationale Lebensmittelsicherheitsstandards. Damit steht die Glaubwürdigkeit des Exportsektors auf dem Prüfstand.
Belarus hat Verhandlungen mit Russland über die Regeln eines gemeinsamen Strommarktes im Unionsstaat genehmigt. Der Vertrag zur Bildung des integrierten Marktes trat am 9. Dezember 2025 in Kraft.
Gold ist im August wieder über 4.400 $ je Unze gestiegen. US-Inflationserwartungen, der Zinsausblick der Federal Reserve, Zentralbankkäufe und geopolitische Spannungen stützen den Markt; Angaben zu Kaufmengen und Produktion fehlen.
Vor dem USDA-Bericht zu Angebot und Nachfrage am 12. August agieren die Getreidemärkte vorsichtig; im Fokus stehen die US-Maisproduktion und die Lagerbestände. Argentiniens Weizenernte könnte 20 Millionen Tonnen übersteigen, während Brasiliens Importbedarf neue Absatzchancen eröffnet.
Mosambik hat eine neue Regelung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit seiner Cashew-Wertschöpfungskette beschlossen. Die Regierung will damit die Position des Landes auf dem internationalen Markt verbessern.
Die italienische Exportkreditagentur SACE vertieft ihre Zusammenarbeit mit Westaustralien bei kritischen Mineralien. Italien will damit seine Versorgung mit Seltenen Erden breiter aufstellen und die Abhängigkeit von China reduzieren.
Vietnams MXV-Index stieg am 10. August die fünfte Sitzung in Folge und überschritt 2.800 Punkte. Brent und WTI legten wegen neuer Sorgen über Lieferausfälle in der Straße von Hormus und Angriffe auf Energieanlagen um fast 5% zu.
Brasilien hat Hilfen von 270 Millionen R$ für Zuckerrohrproduzenten im Nordosten geregelt, die von US-Zöllen oder ungünstigem Wetter betroffen sind. Das Dekret sieht 12 R$ je Tonne vor und koppelt die Unterstützung damit an die anerkannte Produktionsmenge.
Die US-Futures auf Winter- und Sommerweizen entwickelten sich am 10. August 2026 unterschiedlich, während Mais leicht nachgab und Sojabohnen moderat zulegten. Die Exportdaten zeigten stärkere Maislieferungen, aber schwächere kumulierte Weizen- und Sojaexporte.
Kastilien und León verlor binnen eines Jahres 17 Milchviehhalter, während der durchschnittliche Erzeugerpreis im Juni auf 0,475 € je Liter sank. Laut UCCL gefährden höhere Kosten für Diesel, Raufutter und Futtermittel weitere Betriebe.
Die Agrarexporte der Ukraine könnten im Wirtschaftsjahr 2026–2027 wegen russischer Angriffe auf Schwarzmeerhäfen auf 29,6 Millionen Tonnen sinken. Bei Weizen droht ein Rückgang auf 8,3 Millionen Tonnen, während begrenzte Donaukapazitäten eine Lagerlücke von 11 Millionen Tonnen erwarten lassen.
Schweineschulter kostet im kroatischen Einzelhandel nur noch 2,29 € je Kilogramm. Ein europäischer Angebotsüberschuss und der Preiskampf der Handelsketten belasten Betriebe, die rund 50 € je Mastschwein verlieren.
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Isabella Romano
Leitender Analyst für Lebensmittel- und Getränkemärkte
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