Belarus reduziert die Liste der preisregulierten Konsumgüter von 199 auf 76 Positionen und nimmt fast alle Nichtlebensmittel sowie selten gekaufte Waren heraus. Gleichzeitig werden Brot sowie in Handelsbetrieben verarbeitetes Fleisch, Geflügel und Fisch gezielt reguliert.
Thailändische Käufer haben den Erwerb von US-Mais zur Lieferung im September und Oktober vereinbart. Der Referenzpreis liegt bei 8,99 Baht je Kilogramm, während die Branche Thailands Verbot des heimischen GVO-Anbaus bei weiterhin zulässigen Importen kritisiert.
Schweinehalter im polnischen Landkreis Piotrków sehen wegen der schlechteren Wirtschaftslage weitere Betriebe vor dem Aus. Sie fordern eine genauere Überwachung der Schweinefleischimporte, stärkere Marktkontrollen und wettbewerbsfähigere Bedingungen für die heimische Produktion.
Thailands Exporte mit Präferenzen aus Freihandelsabkommen (FTA) erreichten im April 2026 laut dem Außenhandelsamt 31.772 Millionen US-Dollar, ein Plus von 10,19 % gegenüber dem Vorjahr. Der Markt ASEAN-China lag vorn, während Durian und Kraftfahrzeuge die wichtigsten unter den Abkommen verschifften Produkte waren.
China hat seine Rohölkäufe reduziert, während Spannungen um die Straße von Hormus die Versorgungserwartungen beeinträchtigen. Das Land entwickelt sich damit zu einem möglichen „Swing-Importeur“, dessen Kaufentscheidungen den Druck am Weltmarkt dämpfen oder verstärken können.
Vietnams Obst- und Gemüseexporte überschritten im Juli erstmals 1 Milliarde $ und stiegen laut den von VTV zitierten Zoll- und Branchendaten im Jahresvergleich um 38 %. Saisonale Vorteile bei Durian, höhere Preise und ein landesweites Rückverfolgungssystem stützten den Rekord.
Energie, Agrarrohstoffe und industrielle Rohstoffe verteuerten sich in der Handelswoche vom 11. bis 18. Juli, als die Spannungen im Nahen Osten erneut zunahmen. Öl legte kräftig zu, während Gold gegen den allgemeinen Trend deutlich nachgab.
Russland untersagt fünf türkischen Unternehmen die Lieferung von Aprikosen, Sauer- und Süßkirschen, Pfirsichen und Nektarinen und verweist auf wiederholte Quarantänerisiken. Laut Delo.ua wurde die Maßnahme wenige Stunden nach dem türkischen Angebot bekannt gegeben, an Sicherheitsgarantien für die Ukraine mitzuwirken.
Bulgariens Milchverarbeiter haben von Januar bis April mehr als 253 Millionen Liter Milch verarbeitet, berichtete Agri.bg. Die Zahl zeigt den Umfang der Branchenaktivität, enthält jedoch keinen Vergleich mit früheren Zeiträumen.
Namibia darf nach der Unterzeichnung eines bilateralen Pflanzenschutzprotokolls Tafeltrauben nach China liefern. Für eine Branche mit durchschnittlich fast 45.400 Tonnen Export pro Jahr zwischen 2021 und 2025 entsteht damit eine Alternative zu Europa.
Ägyptische Zuckerfabriken können ihre Lagerbestände wegen günstigerer Importware kaum abbauen. Bei einer Jahresproduktion von rund 2,8 Millionen Tonnen und einem Verbrauch von 3,5 Millionen Tonnen benötigt das Land rechnerisch nur 700.000 Tonnen Einfuhren.
Russland exportierte im ersten Halbjahr 2026 Bier im Wert von 2,7 Mio. US-Dollar nach China, berichtete Finmarket unter Berufung auf Zollunterlagen. Im Vorjahreszeitraum waren es 7,2 Mio. US-Dollar und damit 2,7-mal so viel.
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