Indische Sojabohnen und Sojaöl verteuerten sich bei sinkenden Marktanlieferungen und höherer Nachfrage der Verarbeitungsbetriebe. Laut Bhasha stützten festere Auslandsmärkte auch Senfsaat und Senföl.
Russland plant höhere Lieferungen von Mineralölprodukten, Mineraldünger, Agrarwaren und Maschinen nach Myanmar. Myanmar könnte im Gegenzug mehr Bekleidung, Textilien, Kaffee und Obst liefern; zudem werden Investitionen in Landwirtschaft und Energie erörtert.
Indien importierte von Januar bis Juni 2026 insgesamt 3,18 Millionen Tonnen Hülsenfrüchte, 1,46 % weniger als die 3,227 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Geringere Zufuhren von Kichererbsen und Urad überwogen den kräftigen Anstieg bei Linsen und Straucherbsen; auch die Einfuhren gelber Erbsen nahmen zu.
Beiersdorf stellt für den Neustart von Nivea außerordentliche 100 Millionen Euro bereit. Das Programm soll das Angebot erweitern, Innovationen fördern und die Verbraucherorientierung schärfen – ein Signal für intensiveren Wettbewerb im Hautpflegemarkt.
Vietnam treibt die technischen Verfahren für Exporte von Passionsfrüchten und Pomelos in die USA, nach Japan, China und Australien voran. Neue Absatzwege gehen mit strengeren Vorgaben für Schädlingskontrolle, Rückverfolgbarkeit, Anbaugebiete und Packbetriebe einher.
Thailands Behörden kontrollieren landesweit Mais-Annahmestellen, Händler und Fabriken, da von September bis Dezember 2026 voraussichtlich 79 % der Futtermmaisernte auf den Markt kommen. Im Fokus stehen unfaire Einkaufspraktiken, nicht normgerechte Waagen und Preisdruck auf Landwirte.
Chinas Traubenexporte erreichen ihre Hochsaison, während zusätzliche Anbauflächen das Angebot an Shine Muscat erhöhen und die Erzeugerpreise belasten. Regen beeinträchtigt die Qualität in Yunnan; Gewächshausware aus Xichang könnte den Exportabsatz stützen.
Kambodscha lieferte in den ersten sieben Monaten 2026 die Rekordmenge von 5.738 Tonnen Durian nach China, während Malaysias Exportwert für frische Durian im ersten Halbjahr um 342 % stieg. Vietnam bleibt ein wesentlich größerer Lieferant, doch die bevorstehende Ernte von 1,31 Millionen Tonnen erhöht den Absatz- und Qualitätsdruck.
Anhaltende Hitze beeinträchtigt Qualität, Reifung und Verfügbarkeit europäischer Erdbeeren, während höhere Kosten und eine uneinheitliche Nachfrage die Margen der Erzeuger belasten. Italien, die Niederlande, Frankreich und Spanien zeigen, wie unterschiedlich die Folgen für Preise, Produktion und Handel ausfallen.
Vietnam importierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 494.300 Tonnen Fleisch und Fleischwaren im Wert von rund 1,46 Milliarden $. Preisgünstige Importe, hohe Futterkosten und sinkende Schweinepreise drücken die Margen einheimischer Erzeuger.
Kroatiens Maisernte könnte 2026 erstmals unter eine Million Tonnen sinken, nachdem die Dürre schätzungsweise 50 % der Ernte vernichtet hat. Das Land dürfte Selbstversorger bleiben, könnte nach Ausfuhren von fast 910.000 Tonnen im Vorjahr aber kein Exportangebot mehr haben.
Ruandas Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde hat binnen zwei Tagen acht lizenzierte Alkoholhersteller geschlossen und mindestens 38 Spirituosenmarken zurückgerufen. Damit rücken Produktionskontrollen und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben in den Mittelpunkt.
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