Deutschland verarbeitete im ersten Quartal 2026 rund 376.000 Tonnen Kupfer zu Halbzeugen, 0,3 % weniger als ein Jahr zuvor. Die höhere Drahtproduktion konnte die Rückgänge bei Blechen, Bändern, Folien, Stangen, Profilen, Rohren und Pulver nur teilweise ausgleichen.
Der belarussische Arzneimittelhersteller FARMLAND plant eine heimische Syntheseproduktion, um die Abhängigkeit von importierten Medikamenten und pharmazeutischen Wirkstoffen zu verringern. Angaben zu Kapazität, Investitionen, Sortiment und Produktionsbeginn fehlen bislang.
Brasiliens Saatgutbranche fordert eine engere Abstimmung der Zulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen mit China. Verzögerungen in Peking können Markteinführungen in Brasilien aufschieben, weil China der wichtigste Absatzmarkt für brasilianische Sojabohnen ist.
Batterieelektrische Fahrzeuge kamen im ersten Halbjahr 2026 in Italien auf 8 % des Neuwagenmarktes, in der EU auf 22 %. Ein Marktbericht spricht von einem Paradox, weil Elektroautos in Italien weniger kosten, und nennt schwache Nachfrage, instabile Förderung und teures öffentliches Laden als Hauptgründe.
Das jemenitische Industrie- und Handelsministerium rückt die Qualität von Mehl als Frage der Lebensmittel- und Ernährungssicherheit stärker in den Mittelpunkt. Die Kontrolle betrifft potenziell Mühlen, Bäckereien und Importeure, konkrete neue Vorschriften wurden jedoch nicht genannt.
Der Landkreis Changnyeong hat 16 Tonnen regional erzeugte Mini-Zwiebeln nach Japan verschifft und damit ein 1999 begonnenes Exportprogramm fortgesetzt. Die süßeren und weniger scharfen Zwiebeln gelten seit 2007 als strategisches Exportprodukt.
27 südkoreanische Agrarausrüster haben nach Gesprächen in Indonesien und Malaysia Exportvereinbarungen über 4,98 Millionen $ geschlossen. Bei 276 Beratungen mit 58 lokalen Käufern ging es um potenzielle Geschäfte im Wert von 21,41 Millionen $.
PT Bukit Asam Tbk. (PTBA) hält an einem Jahresförderziel von 49,55 Millionen Tonnen Kohle für 2026 fest, obwohl die Produktion im ersten Halbjahr um rund 10 % gegenüber dem Vorjahr zurückging, berichtet Bisnis Indonesia. Das Unternehmen begründet seine Zuversicht mit Effizienzgewinnen im Bergbaubetrieb.
Indonesische Seafood-Unternehmen verzeichneten auf der JISTE 2026 in Tokio potenzielle Geschäfte im Wert von 198,33 Millionen $. Zollfreiheit im Rahmen des geänderten IJEPA stützt verarbeitete Fischprodukte, während Indonesiens gesamte Fischereiexporte nach Japan im ersten Halbjahr 2026 zurückgingen.
Algerien hat auf 742,50 Hektar bislang 642.262,50 Doppelzentner Industrietomaten geerntet, berichtet El Moudjahid. Der Durchschnittsertrag von 865 Doppelzentnern je Hektar verspricht den Verarbeitern ein großes Rohstoffangebot, doch Angaben zur endgültigen Ernte und Verarbeitungskapazität fehlen.
Neue Forschungsarbeiten sollen Mais sicherer machen und Belastungen mit Aflatoxin verringern, die zu Zurückweisungen durch Käufer und niedrigen Erzeugerpreisen führen. Das Problem betrifft sowohl die Lebensmittelsicherheit als auch die Erlöse in ostafrikanischen Maisketten.
Die Verwaltung von Kuningan ordnet 1.500 Hektar Kaffeeanbaufläche neu, um Produktion und Qualität für den Export zu steigern. Das Programm baut auf Unterstützung der Bank Indonesia für Qualität, Marktzugang und höhere Erträge der Erzeuger von Java Buana Ciremai auf.
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