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Türkei erzielt mit 186.400 Tonnen Haselnussexporten 2,4 Milliarden $

Die Türkei exportierte vom 1. September 2025 bis zum 31. Juli 2026 insgesamt 186.400 Tonnen Haselnüsse im Wert von 2,400 Milliarden $. Das Volumen sank deutlich, während die Erlöse nahe den 2,434 Milliarden $ des vorherigen Zeitraums blieben.

Türkei erzielt mit 186.400 Tonnen Haselnussexporten 2,4 Milliarden $

Exporterlöse bleiben nahe dem vorherigen Niveau

Die Türkei nahm in den ersten elf Monaten der Exportsaison 2025/26 mit Haselnüssen 2.400.360.066 $ ein. Nach einer schriftlichen Mitteilung des Verbands der Schwarzmeer-Exporteure von Haselnüssen und Haselnussprodukten wurden zwischen dem 1. September 2025 und dem 31. Juli 2026 insgesamt 186.400 Tonnen ins Ausland verkauft.

Die von Anadolu Agency und Haberler.com veröffentlichten Zahlen zeigen eine deutliche Abweichung zwischen Exportmenge und Erlösen. Die Türkei lieferte erheblich weniger Haselnüsse als im vergleichbaren vorherigen Zeitraum, während der Wert der Verkäufe nur geringfügig unter dem damaligen Ergebnis lag.

Im vorherigen Zeitraum exportierten die Anbieter 295.046 Tonnen und erzielten damit 2.433.755.328 $. Das Volumen der aktuellen elf Monate lag somit um mehr als 100.000 Tonnen niedriger, die Erlöse bewegten sich in beiden Zeiträumen jedoch nahe 2,4 Milliarden $.

Geringere Tonnage erhöht den rechnerischen Exportwert

Die Verbindung aus niedrigeren Liefermengen und weitgehend stabilen Einnahmen deutet auf einen erheblich höheren Durchschnittswert je exportierter Tonne hin. Der Verband nannte weder Preisreihen noch Vertragsbedingungen, Zielmärkte oder Gründe für die Veränderung. Die Zahlen allein zeigen daher nicht, ob Marktpreise, Produktmix, Verarbeitungsgrad oder andere kommerzielle Faktoren ausschlaggebend waren.

Für Erzeuger und Verarbeiter bedeutet das Ergebnis, dass die geringere physische Verfügbarkeit oder Absatzmenge nicht zu einem gleich hohen Rückgang der Deviseneinnahmen führte. Für Exporteure kann das niedrigere Volumen dennoch die Kapazitätsauslastung, die Logistiknachfrage und die für Stammkunden verfügbare Menge beeinträchtigen, auch wenn höhere Stückwerte die Erlöse stützen.

Der Berichtszeitraum reicht von September bis Juli, sodass vor dem Abschluss der Exportsaison 2025/26 noch ein Monat verbleibt. Die Quellen nannten weder eine Prognose für die gesamte Saison noch ein monatliches Versandprofil oder ein Ziel für den letzten Monat. Das Jahresergebnis hängt von den nach dem 31. Juli erfassten Verkäufen ab.

Folgen für Käufer und Lieferanten

Die Daten sind für internationale Lebensmittelhersteller, Rohstoffeinkäufer und Händler relevant, die auf türkische Haselnüsse angewiesen sind. Ein starker Rückgang der exportierbaren Tonnage kann Beschaffungsoptionen einschränken oder Einkaufspläne verändern. Die stabilen Gesamterlöse zeigen zugleich, dass die Exporteure aus einem kleineren Warenstrom einen hohen Wert erzielten.

In der Mitteilung wurden weder Zielländer noch Käuferbranchen oder Produktkategorien genannt. Aus den veröffentlichten Daten lässt sich deshalb nicht erkennen, welche Märkte die Mengenreduzierung auffingen oder ob sich die Verkäufe zwischen rohen Haselnüssen und verarbeiteten Produkten verschoben. Das klarste Signal lautet: Das türkische Haselnussgeschäft hielt seine Erlöse trotz eines ausgeprägten Rückgangs der Liefermengen nahezu auf dem vorherigen Niveau.

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