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Ägypten exportiert in einer Woche rund 230.000 Tonnen Lebensmittel in 163 Länder

Ägypten exportierte vom 5. bis 11. September 2026 rund 230.000 Tonnen Lebensmittel in 3.700 Sendungen. Die Lieferungen von 1.424 Unternehmen umfassten etwa 720 Produkte und erreichten 163 Länder, angeführt vom Sudan und Syrien.

Ägypten exportiert in einer Woche rund 230.000 Tonnen Lebensmittel in 163 Länder

Exporte erreichen 163 Länder

Ägypten exportierte vom 5. bis 11. September 2026 rund 230.000 Tonnen Lebensmittel. Das berichtet Al Dawla News unter Berufung auf den 34. Wochenbericht der nationalen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Die Menge wurde in 3.700 Sendungen von 1.424 Unternehmen ausgeführt und zeigt, wie breit die ägyptische Lebensmittelexportbasis in dieser Berichtswoche aufgestellt war.

Die Lieferungen umfassten etwa 720 Produkte, darunter Gemüse und Knollen, Weißzucker, Obst, haltbar gemachte Obst- und Gemüsezubereitungen sowie weitere Lebensmittel. Der Sudan und Syrien waren die wichtigsten Zielmärkte, gefolgt von Saudi-Arabien, dem Libanon und Italien. Insgesamt erreichten ägyptische Lebensmittel 163 Länder. Damit verteilte sich der Wochenhandel auf Märkte in Afrika, dem Nahen Osten und Europa, statt sich auf wenige Abnehmer zu konzentrieren.

Kartoffeln und Mangos führen bei Frischwaren

Die Gemüseexporte beliefen sich auf rund 50.000 Tonnen aus 37 Produktkategorien. Kartoffeln lagen mit 18.000 Tonnen vorn, gefolgt von Zwiebeln mit etwa 14.000 Tonnen und Bohnen mit 5.000 Tonnen. Zusammen kamen diese drei Produkte auf 37.000 Tonnen und damit auf den größten Teil der gemeldeten Gemüseausfuhren.

Die Obstausfuhren erreichten rund 30.000 Tonnen in 30 Kategorien. Mangos belegten mit 8.000 Tonnen den ersten Platz, Erdbeeren folgten mit etwa 7.000 Tonnen und Granatäpfel mit 5.000 Tonnen. Mehrere Kulturen stützten somit den Frischwarenhandel, während verarbeitete Produkte, Zucker und andere Lebensmittel einen beträchtlichen Teil der gesamten 230.000 Tonnen ausmachten.

Häfen, Zertifizierung und Einfuhren

Safaga fertigte mit 665 Sendungen die meisten Lebensmittelexporte ab. Dahinter folgten Alexandria mit 545 und Damietta mit 455 Sendungen. Die Behörde für Lebensmittelsicherheit stellte in dieser Woche 1.300 Gesundheitszertifikate für den Export aus, um die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen zu bestätigen. Die zuständige Abteilung führte zudem 22 Einsätze und 791 Kontrollen bei Agrarerzeugnissen für den Export durch und erteilte 1.064 Ausfuhrgenehmigungen an 893 Unternehmen.

Nach Gewicht waren Ägyptens Lebensmittelimporte etwas größer als die Exporte. Insgesamt kamen rund 247.000 Tonnen in 2.160 Sendungen für 875 Importunternehmen ins Land. Dazu gehörten Sojabohnen, Öle und Weizen. Brasilien war der größte Lieferant, gefolgt von den Vereinigten Staaten, Indonesien, der Ukraine und Indien; insgesamt gab es 82 Ursprungsländer. Der gemeldete Lebensmittelhandel in beide Richtungen lag damit bei rund 477.000 Tonnen, wobei die Einfuhren die Ausfuhren um etwa 17.000 Tonnen übertrafen.

Parallel zu den Grenzkontrollen lief die Aufsicht im Inland weiter. Die Behörde nahm 86 Fabrikinspektionen vor und registrierte 16 neue Betriebe. Zudem führte sie über 32 Niederlassungen 1.603 Marktkontrollen bei 5.656 Lebensmittelbetrieben in 238 Bezirken durch. Der Zoll gab 1.315 unter Vorbehalt festgehaltene Lebensmittelsendungen sowie weitere 453 Sendungen im Schnellabfertigungssystem frei. Im selben Zeitraum erhielten 95 Importeure Einfuhrlizenzen.

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