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Vietnams Online-Umsatz mit getrocknetem Büffelfleisch erreicht 117,4 Mrd. VND

Geräuchertes und getrocknetes Büffelfleisch erzielte vom 1. Januar 2025 bis 31. Juli 2026 auf vier vietnamesischen Plattformen 117,4 Milliarden VND Umsatz. Mehr als 86 % entfielen auf TikTok Shop, während ein Ermittlungsverfahren die Herkunftsangaben für Ware aus indischem Importfleisch in den Fokus rückte.

Vietnams Online-Umsatz mit getrocknetem Büffelfleisch erreicht 117,4 Mrd. VND

TikTok Shop dominiert einen Markt von 117,4 Milliarden VND

Der vietnamesische Online-Umsatz mit geräuchertem, gedörrtem und getrocknetem Büffelfleisch erreichte zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Juli 2026 insgesamt 117,4 Milliarden VND. Das zeigen Daten der E-Commerce-Plattform Metric, die Tien Phong und CafeBiz veröffentlichten. Rund 476.100 Verkäufe entfielen auf 594 Shops bei Shopee, TikTok Shop, Lazada und Tiki. Metric schloss künstlich erzeugte Bestellungen und als Geschenk angebotene Produkte aus.

TikTok Shop erzielte rund 101,1 Milliarden VND und damit mehr als 86 % des Kategorieumsatzes. Shopee folgte mit 15,9 Milliarden VND, Lazada mit etwa 431,1 Millionen VND. Tiki kam lediglich auf rund 420.000 VND. Der Markt hängt damit fast vollständig von Kurzvideos, Livestreams und dem Verkauf über soziale Plattformen ab.

Die Auswertung umfasst Angebote unter vietnamesischen Suchbegriffen für geräuchertes, gedörrtes und getrocknetes Büffelfleisch. Aus einer Spezialität des nordwestlichen Vietnams ist ein breit vermarktetes Online-Lebensmittel geworden. Videos, Livestreams und eigene Markenshops treiben den Vertrieb.

Höhere Preissegmente und das Tet-Fest stützen die Nachfrage

Die Kunden akzeptierten vergleichsweise hohe Warenwerte. Das Segment von 750.000 bis 1 Million VND erzielte mit rund 21,9 Milliarden VND den höchsten Umsatz. Auf Produkte zwischen 500.000 und 750.000 VND entfielen 17,4 Milliarden VND. Tien Phong bezifferte das Segment von 350.000 bis 500.000 VND auf 15,4 Milliarden VND, während CafeBiz 16,4 Milliarden VND meldete. Für die Spanne von 200.000 bis 350.000 VND nannte Tien Phong 14,1 Milliarden VND.

Die Nachfrage war stark saisonabhängig. Von Ende Dezember bis ungefähr Februar nahmen die Käufe parallel zur Tet-Festsaison zu. In einer Woche im Januar 2025 näherte sich der Kategorieumsatz 10 Milliarden VND. Laut CafeBiz zeigen die Metric-Daten Anfang 2026 einen weiteren deutlichen Anstieg, bevor die Verkäufe in den Folgemonaten zurückgingen.

Trotz mehrerer Hundert Anbieter war die Marktführerschaft konzentriert. Die 20 größten Shops und Betriebe vereinten rund 49,9 % des Gesamtumsatzes. Lâm A Tuyến führte mit 18 Milliarden VND, gefolgt von Tân Loan Foods mit 15,2 Milliarden VND und Trinhbepkhoi mit 10,7 Milliarden VND.

Zu den weiteren von CafeBiz genannten Top-10-Marken gehörten Huho mit 3,5 Milliarden VND, Tru mit 1,9 Milliarden VND sowie Huyền Tây und Mường Then mit jeweils rund 1,1 Milliarden VND. Trinh erzielte 873,4 Millionen VND und Lan Nùng 841,9 Millionen VND. Sapa TV belegte mit 809,7 Millionen VND Rang zehn, entsprechend etwa 4,5 % des Umsatzes des Marktführers.

Importierter Rohstoff verschärft die Herkunftsprüfung

Die Platzierung von Sapa TV erhielt durch strafrechtliche Ermittlungen gegen Vũ Hoàng Hải, bekannt als Hải Sapa TV, zusätzliche Aufmerksamkeit. CafeBiz zufolge entfernte Sapa TV das Büffelfleisch im Juni 2025 aus seinem TikTok-Warenkorb. Tien Phong berichtete unter Berufung auf Znews, das Produkt sei etwa Mitte 2025 aus den Plattformshops genommen worden. Der ausgewiesene Sapa-TV-Umsatz bezieht sich dennoch auf den vollständigen Messzeitraum von Metric.

Nach Angaben der Ermittler, über die beide Publikationen berichteten, wies Hải seine Ehefrau Bùi Thị Kim Tuyên an, einen Vertriebsvertrag für scharfes getrocknetes Büffelfleisch der Hoàng Nam General Production and Trading Joint Stock Company abzuschließen. Der Hersteller verwendete tiefgefrorenes Büffelfleisch aus Indien. In sozialen Medien wurde die Fertigware jedoch als Trockenfleisch-Spezialität aus Nordwestvietnam beworben und mit dem Logo von Hải Sapa TV verkauft. Laut Tien Phong kaufte Tuyên zwischen 2022 und 2025 Produkte im Wert von rund 30 Milliarden VND von Hoàng Nam für den Weiterverkauf.

Am 24. August gab die Polizei der Provinz Lào Cai laut CafeBiz die Einleitung des Verfahrens und die Inhaftierung von drei Beschuldigten bekannt. Hải werde wegen Täuschung von Kunden beschuldigt; Phạm Văn Hà, Direktor von Hoàng Nam, und Tuyên würden mit Vorwürfen wegen schwerwiegender Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften konfrontiert. Tien Phong berichtete dagegen, die Vorwürfe gegen Hải beträfen sowohl Kundentäuschung als auch Rechnungslegung. Der Fall macht Herkunftsangaben, Rohstofftransparenz und Händlerkontrollen zu zentralen Risiken im schnell wachsenden vietnamesischen Social-Commerce-Markt für Lebensmittel.

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