Uttar Pradesh weitet Preis- und Lagerhilfe auf mehr als 22.000 Kartoffelbauern aus
Mehr als 22.000 Kartoffelerzeuger im Distrikt Barabanki sollen Ausgleichszahlungen für Preisverluste und Zuschüsse zu Lagerkosten erhalten. Die Anträge müssen online eingereicht werden; Fläche, Menge und Lagerausgaben sind je Betrieb begrenzt.
Mehr als 22.000 Erzeuger im Blick
Uttar Pradesh will im Distrikt Barabanki mehr als 22.000 Kartoffelerzeuger in die finanzielle Förderung des Bhamashah-Preisstabilisierungsfonds aufnehmen, berichtet Dainik Jagran. Das Programm soll Verluste bei fallenden Marktpreisen ausgleichen und einen Teil der Kosten für die Einlagerung in privaten Kühlhäusern übernehmen. Die Zahlungen gehen direkt auf die Bankkonten der anspruchsberechtigten Landwirte.
Der Umfang der eingelagerten Ware verdeutlicht den Druck auf den regionalen Kartoffelmarkt. In 77 Kühlhäusern in Barabanki liegen rund 750.000 Tonnen Kartoffeln. Da noch eine große Menge vermarktet werden muss, rechnen die Behörden damit, dass zahlreiche Erzeuger die Förderung in Anspruch nehmen werden.
Preisdifferenz belastet die Betriebserlöse
Nach Angaben von Dainik Jagran liegt der aktuelle Großhandelspreis für Kartoffeln bei etwa ₹700-₹800 je Doppelzentner beziehungsweise ₹7-₹8 je Kilogramm. Im Einzelhandel werden Kartoffeln unterdessen für bis zu rund ₹20 je Kilogramm verkauft. Die Differenz zwischen Erzeuger- und Einzelhandelspreis bestimmt nicht unmittelbar die Marge der Betriebe. Der Rückgang der Großhandelspreise verstärkt jedoch die Sorge über den Abstand zwischen Produktionskosten und Verkaufserlös.
Bei einem Preisrückgang kann ein anspruchsberechtigter Betrieb entweder die Differenz zwischen Produktionskosten und Verkaufspreis oder einen Zuschuss von 25 % der festgelegten Kosten erhalten, soweit die Programmregeln dies vorsehen. Die Förderung ist je Landwirt auf höchstens zwei Hektar und 240 Doppelzentner Kartoffeln begrenzt. Damit schützt die Maßnahme nur definierte Mengen und deckt nicht unbegrenzt sämtliche Folgen eines Marktrückgangs ab.
Lagerkostenzuschuss und Onlinezugang
Landwirte, die Kartoffeln in privaten Kühlhäusern lagern, können außerdem einen Zuschuss zu den Lagergebühren erhalten. Er beträgt ₹1 je Kilogramm, höchstens jedoch ₹100 je Doppelzentner. Pro Betrieb sind maximal ₹20.000 vorgesehen. Die Unterstützung kann den Erzeugern zusätzlichen zeitlichen Spielraum bei der Vermarktung geben, bleibt aber an die Obergrenze und weitere Teilnahmebedingungen gebunden.
Die Distriktbeauftragte für Gartenbau, Pragya Upadhyay, erklärte, die Gartenbaubehörde setze das Programm um, damit Landwirte bessere Preise für Speise- und Pflanzkartoffeln erzielen und ihre finanzielle Lage stärken können. Interessierte Erzeuger müssen ihren Antrag online über das Kartoffelportal von Uttar Pradesh einreichen. Digitale Registrierung, direkte Überweisungen, Preisausgleich und Lagerhilfe sollen den Zugang erleichtern und zugleich eine Prüfung der förderfähigen Fläche und Kartoffelmenge ermöglichen.