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Ukraine schließt Frühkulturernte 2026 mit höheren Erträgen ab

In der Ukraine liegen die Erträge von Weizen, Gerste, Erbsen und Raps zum Ende der Frühkulturernte über dem Vorjahresniveau. Bis zum 24. August wurden 24,61 Millionen Tonnen Weizen und insgesamt 31,73 Millionen Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte geerntet.

Ukraine schließt Frühkulturernte 2026 mit höheren Erträgen ab

Weizenernte erreicht 24,61 Millionen Tonnen

Die Ukraine steht kurz vor dem Abschluss ihrer Frühkulturernte 2026. Die durchschnittlichen Erträge von Weizen, Gerste, Erbsen und Raps liegen über den Vergleichswerten des Vorjahres. Elevatorist berichtete unter Berufung auf Daten des Landwirtschaftsministeriums, dass bis zum 24. August 97% der Weizenflächen, 98% der Gerstenflächen sowie jeweils 99% der Erbsen- und Rapsflächen abgeerntet waren.

Weizen wurde auf 5 Millionen Hektar geerntet und brachte 24,61 Millionen Tonnen ein. Der Durchschnittsertrag erreichte 4,92 Tonnen je Hektar nach 4,37 Tonnen je Hektar im Vorjahr. Der Zuwachs um 0,55 Tonnen je Hektar oder 12,6% leistete unter den Frühkulturen den größten Beitrag zum verfügbaren ukrainischen Getreideangebot.

Bei Gerste stieg der Ertrag von 3,84 auf 4,34 Tonnen je Hektar. Das entspricht 0,5 Tonnen je Hektar oder rund 13%. Die Landwirte ernteten auf 1,46 Millionen Hektar insgesamt 6,33 Millionen Tonnen. Da auch die Gerstenernte fast abgeschlossen war, dürfte sich die endgültige Menge nicht mehr grundlegend verändern.

Auch Erbsen und Raps legen zu

Der durchschnittliche Erbsenertrag erhöhte sich von 2,23 auf 2,65 Tonnen je Hektar. Auf 297.000 Hektar wurden 786.900 Tonnen produziert. Da bereits 99% der Fläche geräumt waren, liefert diese Menge Verarbeitern, Händlern und ausländischen Käufern einen nahezu endgültigen Anhaltspunkt für das verfügbare Erbsenangebot.

Raps erzielte durchschnittlich 2,86 Tonnen je Hektar, verglichen mit 2,51 Tonnen je Hektar im Jahr 2025. Der Anstieg um 0,35 Tonnen je Hektar oder fast 14% ging mit einer Produktion von 3,79 Millionen Tonnen auf 1,32 Millionen Hektar einher. Bei einem Erntefortschritt von 99% können Ölmühlen und Händler das verfügbare Angebot bereits auf einer belastbaren Grundlage bewerten.

Die höheren Erträge aller vier Kulturen verbessern die Angebotslage gegenüber dem entsprechenden Stand der Vorjahresernte. Die Quelle nennt weder Exportprognosen noch Schätzungen zum Inlandsverbrauch oder Preise. Die Auswirkungen auf exportierbare Überschüsse und regionale Notierungen hängen daher zusätzlich von der Binnennachfrage, der Logistik und dem weiteren Ernteverlauf ab.

Odesa führt bei der Getreidemenge

Bei Getreide und Hülsenfrüchten insgesamt waren bis zum 24. August 6,76 Millionen Hektar oder 58% der geplanten Fläche abgeerntet. Die Produktion erreichte 31,73 Millionen Tonnen bei einem Durchschnittsertrag von 4,7 Tonnen je Hektar. Bis zum 28. August 2025 waren es 6,89 Millionen Hektar oder 61%, 28,37 Millionen Tonnen und 4,12 Tonnen je Hektar. Die Stichtage und Erntefortschritte unterscheiden sich, doch 2026 wurde auf einer etwas kleineren abgeernteten Fläche eine größere Menge erzielt.

Die Region Odesa führte die Produktion von Getreide und Hülsenfrüchten mit 4,82 Millionen Tonnen an. Es folgten Dnipropetrowsk mit 2,63 Millionen Tonnen und Kirowohrad mit 2,42 Millionen Tonnen. Odesa hatte auch 2025 mit damals 3,45 Millionen Tonnen an der Spitze gelegen. Den höchsten durchschnittlichen Getreide- und Hülsenfruchtertrag verzeichnete 2026 Chmelnyzkyj mit 7,08 Tonnen je Hektar; ein Jahr zuvor hatte die Region bereits mit 7,01 Tonnen je Hektar geführt. Bei Raps erreichte Lwiw mit 4,04 Tonnen je Hektar nach 3,53 Tonnen den höchsten Ertrag, während Winnyzja mit 556.200 Tonnen die größte Menge produzierte. Im Jahr 2025 hatte Odesa mit 524.600 Tonnen die Rapsproduktion angeführt.

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