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Türkei: Çumra Şeker startet 23. Rübenkampagne nach Ausbau für 22 Millionen Euro

Çumra Şeker hat die 23. Rübenkampagne eröffnet, nachdem ein Ausbau für 22 Millionen Euro die Tagesverarbeitung von 16.000 auf 20.000 Tonnen erhöht hat; das Schwesterwerk Konya Şeker stieg von 10.000 auf 12.000 Tonnen. In der vergangenen Kampagne verarbeiteten beide Werke 3.430.500 Tonnen Rüben und erzeugten 496.000 Tonnen Zucker. Die Werke der Konya-Rübenanbauer-Genossenschaft deckennrund 17 Prozent des türkischen Zuckerbedarfs.

Türkei: Çumra Şeker startet 23. Rübenkampagne nach Ausbau für 22 Millionen Euro

Çumra Şeker hat in Çumra in der zentraltürkischen Provinz Konya mit einer Feier die 23. Zuckerrübenkampagne eröffnet. Die Genossenschaftsgruppe als Eigentümerin des Werks bestätigte dabei den Abschluss eines Kapazitätsausbaus für 22 Millionen Euro in zwei ihrer Zuckerfabriken. Die tägliche Rübenverarbeitung in Çumra Şeker wurde von 16.000 auf 20.000 Tonnen erhöht, im Werk Konya Şeker von 10.000 auf 12.000 Tonnen, wie yenikonya.com.tr und sondakika.com berichten.

Ramazan Erkoyuncu, Generalvorsitzender von PANKOBİRLİK und Vorstandsvorsitzender der Konya-Rübenanbauer-Genossenschaft, sagte, die Arbeiten seien in der vorigen Kampagne ausgeführt worden, und nannte das Projekt eine verspätete, nun abgeschlossene Investition. Die Gesamtkosten beider Vorhaben bezifferte er auf 22 Millionen Euro und bezeichnete Çumra Şeker als eines der bedeutenden Unternehmen der türkischen Zuckerindustrie.

Rübenmengen und Zuckererzeugung

Die Werke in Konya und Çumra verarbeiteten in der vorigen Kampagne zusammen 3.430.500 Tonnen Rüben und erzeugten 496.000 Tonnen Zucker, so Erkoyuncu. Konyas Gouverneur İbrahim Akın, der bei derselben Feier sprach, gab die verarbeitete Menge mit rund 3,5 Millionen Tonnen an und sagte, die Kapazitätserhöhungen hätten den Tagesdurchsatz gesteigert, während kürzere Produktionszyklen Effizienz und Einsparungen gebracht hätten.

Nach Angaben Akıns decken die Fabriken unter dem Dach der Konya-Rübenanbauer-Genossenschaft rund 17 Prozent des türkischen Zuckerbedarfs. Er ergänzte, die Verarbeitung der in Çumra angebauten Rüben in modernen Anlagen sei für die regionale Wirtschaft und für die Verzahnung von Landwirtschaft und Industrie bedeutsam.

Konya-Ebene stellt 35 Prozent der nationalen Rübenfläche

Erkoyuncu sagte, auf die Konya-Ebene entfielen 35 Prozent der türkischen Zuckerrübenaussaat — ein Anteil, den die Region trotz einer vierfeldrigen Fruchtfolge hält, die die Rückkehr der Rübe auf dieselbe Fläche begrenzt. Die Ernte sei in diesem Jahr größer, die Genossenschaft rechne mit einer mengenstarken Kampagne.

Er verwies zugleich auf die Lage am Zuckermarkt: Das negative Verhältnis von Angebot und Nachfrage treffe auch die Genossenschaft, und er hoffe, dass der Markt im nächsten Jahr zu einem ausgeglichenen und gesunden Zustand zurückfinde. Preis- oder Bestandszahlen nannte er nicht.

Investitionen fließen in Tochterunternehmen statt in neue Werke

Erkoyuncu sagte, die Gruppe konzentriere ihre Mittel darauf, die Produktion in bestehenden Tochterunternehmen zu erhöhen, statt neue Fabriken zu bauen; er verband dies mit energiebedingten Schulden aus einer früheren Periode. In der Snackproduktsparte laufen Investitionen in neue Produktionslinien im Umfang von insgesamt 8,5 Millionen Euro.

Im Fleisch- und Milchgeschäft summieren sich die Investitionen bei Panagro seit 2021 laut Erkoyuncu auf 15.389.782 US-Dollar; die Einheit sei Marktführer bei Sucuk, einer türkischen Rohwurst.

Solaranlagen decken Teile des Strombedarfs

Erkoyuncu nannte folgende Zahlen zu den Solaranlagen bei Tochterunternehmen von Konya Şeker und zum jeweils gedeckten Anteil des Energiebedarfs:

  • Panagro: 6,8 Megawatt, deckt 35 Prozent des Energiebedarfs
  • Seydibey: 5 Megawatt, deckt 35 Prozent
  • Panplast: 3,7 Megawatt, deckt 30 Prozent
  • Sarıoğlan: 1 Megawatt, deckt 95 Prozent

Eine weitere Solaranlage soll auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern am Standort eines neuen Werks in Cihanbeyli entstehen, sagte Erkoyuncu und wünschte eine erfolgreiche Kampagne 2026-2027. An der Feier nahmen Gouverneur Akın, Karatays Bürgermeister Hasan Kılca, der Provinzdirektor für Landwirtschaft und Forsten in Konya, Duran Seçen, Bürgermeister der Landkreise, Vertreter politischer Parteien sowie Kammer- und Verbandsvorsitzende teil.

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