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Thailand koordiniert Lebensmittelversorgung während der Überschwemmungen

Thailands Binnenhandelsbehörde koordiniert Einzelhändler, Convenience-Stores sowie Frisch- und Großmärkte, um die Versorgung während der Überschwemmungen aufrechtzuerhalten. Schweinefleisch, Geflügel, Eier und Gemüse sollen gezielt an betroffene Märkte geliefert werden.

Thailand koordiniert Lebensmittelversorgung während der Überschwemmungen

Einzel- und Großhandel bleiben funktionsfähig

Thailands Binnenhandelsbehörde koordiniert Einzelhändler, Betreiber von Convenience-Stores sowie Frisch- und Großmärkte, damit lebensnotwendige Waren in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten verfügbar bleiben. Die Maßnahmen reagieren auf verstärkte Vorratskäufe der Haushalte und auf das Risiko, dass Transportstörungen in einzelnen Gemeinden zu Engpässen bei Lebensmitteln und Alltagsgütern führen.

Behördenleiter Wittayakorn Maneenetr erklärte, die stellvertretende Ministerpräsidentin und Handelsministerin Suphajee Suthumpun habe eine enge Überwachung der Hochwasserlage und der Versorgung mit wichtigen Waren angeordnet. Am 27. September 2026 beriet die Behörde mit Vertretern aller wichtigen Vertriebskanäle über Ladenbetrieb, Bestände, Transport und Warenverteilung.

An den Gesprächen nahmen die Handelsketten Makro, Lotus’s, Big C, Tops, GO Wholesale, The Mall und Foodland sowie die Convenience-Anbieter 7-Eleven, CJ und Lawson teil. Auch Frisch- und Zentralmärkte, lokale Kaufhäuser und mehrere große Agrarmärkte waren vertreten.

Der Transport ist der wichtigste Engpass

Das Einzel- und Großhandelssystem arbeitet nach Angaben der Binnenhandelsbehörde insgesamt weiter. Moderne Handelsketten können ihre Bestände regulär auffüllen. Einige Filialen in den betroffenen Gebieten Bang Kapi, Min Buri und Rangsit haben jedoch Probleme mit der Erreichbarkeit und Belieferung, sodass der normale Betrieb teilweise eingeschränkt ist.

Die meisten Frisch- und Großmärkte sind geöffnet und verfügen über Waren. Überflutete Straßen haben allerdings die Zahl der Händler und Kunden verringert, die einzelne Standorte erreichen können. Die Behörden wollen die Verkehrslage sowie Öffnungen und Schließungen beobachten, um bei Verteilungsproblemen gezielt einzugreifen.

Die Behörde will Produktionsgebiete direkt mit Frisch- und Großmärkten verbinden. Im Mittelpunkt stehen Schweinefleisch, Geflügel, Hühnereier und wichtige Gemüsesorten. Gemeinsam mit den Betreibern sollen zudem aktuelle Informationen über geöffnete Filialen veröffentlicht werden, damit Haushalte ihre Einkäufe planen und unnötige Fahrten durch überflutete Gebiete vermeiden können.

Gemüsepreise entwickeln sich unterschiedlich

Die Überschwemmungen wirken sich nicht auf alle Agrarprodukte gleich aus. Koriander, Sellerie und Speisechrysanthemen sind teurer geworden, während die Preise für Kohl, Tomaten und Gurken gesunken sind. Die Behörde überwacht Erntemengen, Wetter und Transportkosten und will mit Kontrollen opportunistische oder ungerechtfertigte Preiserhöhungen verhindern.

Für das vegetarische Festival vom 10. bis 18. Oktober 2026 erwarten die Behörden eine ausreichende Gemüseversorgung, sofern keine weiteren starken Regenfälle Anbaugebiete oder Transportwege beeinträchtigen. Die Abstimmung mit den Unternehmen soll an die weitere Entwicklung angepasst werden. Verbraucher können Engpässe, Lieferprobleme oder unfaire Preise über die Hotline 1569 melden.

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