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Hochwasser in Thailand tötet 3,25 Millionen Legehennen und verknappt das Eierangebot

In den Provinzen Chachoengsao, Chonburi, Nakhon Nayok und Prachinburi sind nach Angaben der thailändischen Behörde für Viehzuchtentwicklung mehr als 3,25 Millionen Legehennen verendet. Amtlich fehlen 2,2 bis 2,5 Millionen Eier pro Tag, von Thansettakij zitierte Händler sprechen von mehr als 7 Millionen Eier täglich. Sortierte Eier der Größe 2 werden ab Hof 30 bis 40 Satang über dem Referenzpreis gehandelt.

Hochwasser in Thailand tötet 3,25 Millionen Legehennen und verknappt das Eierangebot

Hochwasser in vier Provinzen im Osten Thailands hat mehr als 3,25 Millionen Legehennen getötet und entzieht dem heimischen Markt täglich Millionen Eier. Das berichtet die thailändische Wirtschaftszeitung Thansettakij unter Berufung auf Schadenszahlen der Behörde für Viehzuchtentwicklung. Aufkäufer und Großhändler beschreiben einen Markt, in dem Geld vorhanden ist, Ware aber nicht.

Schäden auf vier Provinzen konzentriert

Bei einer Dringlichkeitssitzung zur Stabilisierung der Eierpreise, die die Behörde für Viehzuchtentwicklung am 2. Oktober 2026 unter Leitung eines stellvertretenden Generaldirektors abhielt, wurden die Hochwasserschäden mit Stand 1. Oktober 2026 in Chachoengsao, Chonburi, Nakhon Nayok und Prachinburi vorgestellt. Über alle Altersgruppen hinweg gingen mehr als 3,25 Millionen Tiere verloren.

  • 2.760.094 Hennen in der Legeperiode
  • 483.228 Junghennen
  • 12.378 Elterntiere

Allein in Chachoengsao waren 14 Legehennenbetriebe betroffen, drei davon mit Totalschaden. Die Zahl der Elterntiere ist mengenmäßig klein, steht aber am Anfang der künftigen Junghennenversorgung; ihre Wirkung auf das Angebot setzt später ein als der unmittelbare Rückgang der Konsumeierproduktion.

Zwei Schätzungen zur täglichen Lücke

Die Behörde für Viehzuchtentwicklung beziffert den Produktionsausfall auf etwa 2,2 bis 2,5 Millionen Eier pro Tag unter dem Normalniveau. Die von Thansettakij zitierten Schätzungen aus dem Eierhandel liegen deutlich höher bei mehr als 7 Millionen Eier täglich; die Zeitung fasst die Störung insgesamt als Spanne von 2 bis 7 Millionen Eier pro Tag. Einzelne Aufkäufer melden Rückgänge der Anlieferungen um mehr als die Hälfte. Der Verbrauch läuft unverändert weiter, der Markt ist vom Stall bis zum Regal angespannt.

Sortierte Eier über dem Referenzpreis

Am stärksten bewegt haben sich nach Größe sortierte Eier ab Hof. Händler sagten Thansettakij, Eier der Größe 2 würden ab Hof inzwischen 30 bis 40 Satang je Ei über dem Referenzpreis gehandelt, nach einem üblichen Abschlag von rund 10 Satang darunter.

Amtlich lässt sich diese Verschiebung kaum erfassen. Der Staat verfolgt den Hofpreis unsortierter Eier, für sortierte Eier ab Hof gibt es keine amtliche Leitnotierung; die Abschlüsse richten sich nach dem regionalen Angebot und der Nachfrage. Marktteilnehmer fragen daher, wer den Hofpreis sortierter Eier tatsächlich bestimmt, wenn keine Ware verfügbar ist.

Kosten wandern durch die Kette, Erholung verzögert sich

Bei knapper Ware konkurrieren die Käufer um Mengen, und die Preise steigen Stufe für Stufe von den Betrieben über Aufkäufer, Packstellen und Großhändler bis zum Einzelhandel, wobei jede Stufe eigene Kosten für Transport, Sortierung, Schwund und Verwaltung trägt. Händler tragen zusätzlich höhere Frachtkosten, nachdem sie auf weiter entfernte Bezugsgebiete umgestellt haben, während Löhne, Mieten und Betriebsausgaben trotz geringerem Durchsatz weiterlaufen. Einzelne Unternehmen besprechen mit ihren Beschäftigten bereits Kostensenkungen, einschließlich freiwilligem Ausscheiden und Lohnkürzungen.

Die Behörde für Viehzuchtentwicklung verfolgt drei Hauptansätze zur Stabilisierung des Marktes. Zu den im Bericht genannten Maßnahmen gehören eine Verlängerung der Nutzungsdauer vorhandener Herden und eine Verringerung der Ausfuhren, damit mehr Eier im Inland bleiben.

Die Erholung hängt von der Wiederbelegung ab, die einen großen Hennenverlust nicht sofort ersetzen kann. Händler sagen, sie könnten selbst nach dem Ende der Festtage nicht bestätigen, wann die Eierpreise nachgeben; die Hochwasserlage bleibt unsicher. Bleiben Bestand und Produktion unter dem Normalniveau, dürften die Preise erhöht bleiben. Branchenvertreter fordern die Offenlegung der gesamten Kette — geschädigte Betriebe, verendete Tiere, entfallene Produktion, Hofpreise für unsortierte und sortierte Eier, Einkaufspreise der Aufkäufer, Großhandels- und Endverbraucherpreise —, damit die Preisweitergabe sichtbar wird statt umstritten zu bleiben.

Vollständige Marktanalyse

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