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Russland bleibt größter Abnehmer kirgisischer Fischexporte – Ausfuhren im Juli wieder angelaufen

Kirgisistan hat die Fischausfuhren im Juli 2026 nach einer fast vollständigen Pause im Juni wieder aufgenommen, getragen von frischem und gekühltem Fisch für Russland und Kasachstan. In sieben Monaten erreichten die Exporte 1.315.300 US-Dollar gegenüber Importen von 6.461.700 US-Dollar, wie Daten des Nationalen Statistikkomitees zeigen, die 24.kg zitiert. Auf Russland entfielen 87,6 Prozent der Ausfuhren.

Russland bleibt größter Abnehmer kirgisischer Fischexporte – Ausfuhren im Juli wieder angelaufen

Kirgisistan hat die Ausfuhr von Fischerzeugnissen im Juli 2026 nach einer nahezu vollständigen Pause im Juni wieder aufgenommen. Getragen wurde die Erholung von Lieferungen frischen und gekühlten Fischs nach Russland und Kasachstan, wie 24.kg unter Berufung auf Daten des Nationalen Statistikkomitees berichtet.

In den ersten sieben Monaten 2026 erreichten die gesamten Ausfuhren von Fisch und Meeresfrüchten 1.315.300 US-Dollar bei einer Menge von 164,6 Tonnen. Die Einfuhren stiegen im selben Zeitraum auf 6.461.700 US-Dollar und 2.404,6 Tonnen, getrieben von weiterhin hohen Käufen gefrorener Ware.

Frischer und gekühlter Fisch trägt die Erholung

Alle drei von der Statistikbehörde erfassten Exportkategorien legten gegenüber den sieben Monaten des Vorjahres zu.

  • Gefrorener Fisch: 114,9 Tonnen im Wert von 790.800 US-Dollar, ein Plus von 205,3 Prozent beim Wert und 171,2 Prozent bei der Menge. Der Großteil ging mit 104,6 Tonnen nach Russland.
  • Frischer und gekühlter Fisch: 47 Tonnen im Wert von 445.600 US-Dollar, plus 217 Prozent beim Wert und 194,2 Prozent bei der Menge. Russland kaufte 37,9 Tonnen, der Rest ging nach Kasachstan.
  • Lebender Fisch: 2,7 Tonnen im Wert von 78.900 US-Dollar, plus 364,4 Prozent beim Wert und 30 Prozent bei der Menge, einziger Abnehmer war Kasachstan.

Damit blieb Russland nach sieben Monaten mit 87,6 Prozent der Ausfuhren das dominierende Ziel für kirgisische Fischerzeugnisse, nach 86,2 Prozent im Juni. Mengenmäßig bleibt die Exportbasis schmal: 164,6 Tonnen Ausfuhr stehen 2.404,6 Tonnen Einfuhr gegenüber.

Einfuhren bleiben ein Vielfaches der Ausfuhren

Gefrorener Fisch macht weiterhin den Großteil der Auslandskäufe aus: 2.118,6 Tonnen für 5.411.600 US-Dollar von Januar bis Juli, ein Rückgang um 10,4 Prozent beim Wert und 30,2 Prozent bei der Menge gegenüber dem Vorjahr. Hauptlieferanten dieser Kategorie sind Russland, Dänemark und Chile.

Bei Fischfilet verlief die Entwicklung umgekehrt: plus 181,3 Prozent beim Wert und 183,6 Prozent bei der Menge auf 374.000 US-Dollar und 155,5 Tonnen, geliefert vor allem aus Russland, China, Norwegen und Deutschland. Die Käufe von getrocknetem, geräuchertem und gesalzenem Fisch sanken um 13,4 Prozent auf 327.400 US-Dollar und 86,6 Tonnen, hauptsächlich aus Russland und Belarus. Frischer und gekühlter Fisch wurde wertmäßig 13,4 Prozent und gewichtsmäßig 60,9 Prozent weniger eingeführt, auf 308.600 US-Dollar und 10,8 Tonnen, vor allem aus Kasachstan und Norwegen. Von lebendem Fisch kamen 33,1 Tonnen für 40.100 US-Dollar ins Land, ausschließlich aus Usbekistan.

Die rechnerischen Stückwerte unterscheiden sich deutlich je nach Richtung. Frischer und gekühlter Fisch verließ das Land im Zeitraum für rund 9.500 US-Dollar je Tonne, während importierter Gefrierfisch bei etwa 2.550 US-Dollar je Tonne lag.

Dänemark gewinnt, Chile bleibt außen vor

Dänemark weitete die Lieferungen im Juli aus und steigerte den Absatz von Gefrierfisch nach Kirgisistan binnen eines Monats um 553.400 US-Dollar. Damit rückte das Land auf den zweiten Platz unter den Lieferanten dieser Warengruppe. Sein Anteil am kirgisischen Fischmarkt stieg von 14,8 Prozent im Juni auf 20,5 Prozent. Die Einfuhren aus Chile lagen den zweiten Monat in Folge bei null. Russlands Marktanteil ging von 26,8 auf 26,1 Prozent zurück.

Handelsdefizit weitet sich aus

In der Summe verzeichnete Kirgisistan im Außenhandel mit Fischerzeugnissen von Januar bis Juli 2026 ein Defizit von 5.146.400 US-Dollar. Trotz des Neustarts der Frischfischausfuhren im Juli vergrößerten die schneller wachsenden Importkäufe aus Dänemark und Russland das Defizit im Monatsverlauf um weitere 1.016.200 US-Dollar.

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