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Pohang erhält staatliche Anerkennung für Erdbeer-Cluster und peilt bis 2030 Exporte von 5 Milliarden Won an

Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang, bekannt als Stahlhauptstadt Südkoreas, ist offiziell als staatlich ausgewiesener Spezialanbaubetriebskomplex für Erdbeeren für 2026 bestätigt worden. Die Betriebe haben die weichfleischige Sorte Seolhyang vollständig durch die exportorientierte Sorte Geumsil ersetzt und beliefern sieben Auslandsmärkte. Bis 2030 will die Stadt Erdbeerexporte im Wert von 5 Milliarden Won erreichen.

Pohang erhält staatliche Anerkennung für Erdbeer-Cluster und peilt bis 2030 Exporte von 5 Milliarden Won an

Pohang, die Stadt in der Provinz Nord-Gyeongsang, die vor allem als Stahlhauptstadt Südkoreas bekannt ist, ist als staatlich ausgewiesener Spezialanbaubetriebskomplex für Erdbeeren bestätigt worden und peilt bis 2030 Erdbeerexporte im Wert von 5 Milliarden Won an. Das berichtet straightnews.co.kr.

Vom Pilotprojekt der Provinz zur staatlichen Ausweisung

Die Stadt teilte am 16. September mit, sie sei im Programm des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten für staatlich ausgewiesene Spezialanbaubetriebskomplexe des Jahres 2026 endgültig ausgewählt worden. Aus diesem Anlass fand ein Vor-Ort-Gespräch mit exportierenden Erdbeerbetrieben und beteiligten Organisationen statt, bei dem eine mittel- bis langfristige Roadmap für die Weltmärkte verabschiedet wurde.

Teilgenommen haben Bürgermeister Park Yong-seon, der Vorsitzende des Erdbeerverbands von Pohang, Kim Sang-cheol, der geschäftsführende Direktor der Genossenschaft Heunghae Nonghyup, Park Hong-yeol, sowie führende Exportbetriebe der Region. Die Teilnehmer zogen Bilanz zum Aufstieg vom Pilotkomplex der Provinz Nord-Gyeongsang zum national zertifizierten Spezialkomplex und erörterten die Gewinnung ausländischer Käufer sowie die Modernisierung der Smart-Farm-Anlagen.

Die Ausweisung hat unmittelbare finanzielle Folgen. Als offiziell hochgestufter Komplex erhält Pohang vom Ministerium vorrangig Mittel für Verkaufsförderung im Ausland, Unterstützung bei Luft- und Seefrachtkosten, die globale GAP-Zertifizierung für gute landwirtschaftliche Praxis sowie Gelder für die Sanierung von Smart-Farm-Anlagen.

Sortenwechsel nach den Anforderungen des Transports

Die Sorte Seolhyang, die den Inlandsmarkt dominiert, hat weiches Fruchtfleisch und verlor beim Transport über weite Luft- und Seestrecken häufig ihre Festigkeit. Stadt und Betriebe vollzogen deshalb einen vollständigen Wechsel zu Geumsil, einer exportorientierten Premiumsorte mit festem Fruchtfleisch, besserer Lagerfähigkeit und höherem Zuckergehalt.

Parallel dazu errichteten Heunghae Nonghyup und der Erdbeerverband von Pohang ein modernes gemeinsames Sortier- und Packzentrum mit IKT-gestütztem Kühllager mit Temperatur- und Feuchtigkeitssteuerung, einer zerstörungsfreien Sortierlinie nach Zuckergehalt und einer automatisierten Verpackungslinie nach Exportspezifikation. Der Cluster trat zudem K-Berry bei, der integrierten Exportorganisation der koreanischen Erdbeerbranche, und erhielt deren strenge globale Qualitätszertifizierung.

Sieben Märkte, fünfzehn Exportbetriebe

Dadurch haben Erdbeeren aus Pohang anspruchsvolle Quarantänestandards überwunden und sieben Auslandsmärkte erschlossen: die Vereinigten Staaten, Hongkong, Singapur, Thailand, Taiwan, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate, den zuletzt genannten als aufstrebenden wohlhabenden Markt im Nahen Osten.

Die Produktionsbasis dahinter bleibt überschaubar:

  • 55 Betriebe auf 20,6 Hektar erzeugen jährlich 1.082 Tonnen Erdbeeren
  • 15 ausgewählte Betriebe auf 7 Hektar beliefern die Exportkanäle
  • Sieben Zielmärkte in Nordamerika, Asien und im Nahen Osten

Ziele für 2030 und 2035

Gestützt auf die staatliche Förderung will die Stadt bis 2030 Exporte von 5 Milliarden Won allein mit Erdbeeren erreichen. Anschließend sollen Erdbeeren gemeinsam mit weiteren regionalen Spezialitäten wie Äpfeln und Schnittknoblauch vermarktet werden, um die gesamten Agrar- und Spezialitätenexporte Pohangs vorzeitig bis 2035 auf 50 Milliarden Won zu bringen. Angaben zur aktuellen Exportmenge in Tonnen und zum aktuellen Exportwert wurden nicht gemacht.

Bürgermeister Park Yong-seon nannte die staatliche Ausweisung "einen wertvollen Sieg, den Verwaltung, Genossenschaft und Landwirte gemeinsam durch technologische Innovation und Sortendiversifizierung errungen haben". Die Stadt werde Pohangs fortschrittliche Smart-Agrartechnologie einsetzen, um den Geschmack der Verbraucher weltweit zu treffen, die Einkommen der Betriebe zu steigern und eine tragfähige langfristige Grundlage für die regionale Landwirtschaft zu schaffen.

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