Vietnam will die heimische Rohmilchproduktion bis 2030 auf rund 2,6 Milliarden Liter pro Jahr steigern und damit 60–65 % des Bedarfs der Molkereien decken. Die Strategie verbindet den Ausbau von Herden und Futterflächen mit Investitionsreformen, stärkeren Kühlketten, überarbeiteten Standards und schärferer Marktaufsicht.
Bulgariens Batteriespeicherleistung hat 5,7 GW erreicht und entspricht damit fast 25 % der Kapazität des nationalen Stromsystems. Der Ausbau kann das Netz stabilisieren, Systemkosten senken und Stromexporte unterstützen, wobei Entladedauer und Projektstatus entscheidend bleiben.
Neuseeland erfasste im August den Rekordwert von 131,2 Millionen kg Milchfeststoffen; die Produktion der Saison 2026/27 liegt bislang 4,3 % über dem Vorjahr. Steigende Exporte und eine robuste Proteinnachfrage stützen den Markt, während schwächere chinesische Importe und ein mögliches trockenes El-Niño-Sommerwetter den Ausblick belasten.
Vietnam hat ein Programm für die pharmazeutisch-chemische Industrie beschlossen, das bis 2030 etwa 20 % des inländischen Bedarfs an Ausgangsstoffen aus eigener Produktion decken soll. Vorgesehen sind außerdem mindestens zwei fortschrittliche Forschungszentren, die vollständige Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben sowie ein jährliches Exportwachstum von mindestens 10 % bei hochwertigen Produkten.
Ägyptische Tafeloliven gewinnen dank niedrigerer Preise in Australien und weiteren Auslandsmärkten an Boden. Griechische Exporteure kämpfen mit sinkendem Absatz, teuren Lagerbeständen und Druck auf die Verarbeitungsmargen.
Das libanesische Landwirtschaftsministerium sucht über arabische Botschafter Käufer für eine auf rund 200.000 Tonnen geschätzte Apfelernte. Niedrige Inlandspreise und hohe Stromkosten für Kühlhäuser erhöhen den Verkaufsdruck.
Indonesien exportierte im Juli 2026 insgesamt 29,02 Millionen Tonnen Kohle im Wert von 2,43 Milliarden US-Dollar, wie von Databoks veröffentlichte BPS-Daten zeigen. Indien war vor China und den Philippinen das größte Zielland.
Die Agrarexporte der Türkei stiegen von Januar bis September 2026 um 4,4 % auf den Rekordwert von 27,1 Milliarden $. Frisches Obst und Gemüse, Fischerei- und Tierprodukte sowie Tabak erzielten jeweils den höchsten Exportwert für diesen Zeitraum.
Organisationen aus Vietnam und Südkorea haben drei Absichtserklärungen mit fünfjähriger Laufzeit zu Anbau, Verarbeitung, Qualitätskontrolle und Vertrieb von Sesam unterzeichnet. Die Vereinbarungen sollen vietnamesische Anbaugebiete enger an die südkoreanischen Marktanforderungen anbinden.
Indonesien exportierte im August 2026 insgesamt 3,588 Millionen Tonnen Palmölprodukte, 12,56 % mehr als im Juli; der Exportwert erreichte 4,29 Milliarden $. Ein höherer Biodieselverbrauch und die leicht gesunkene Produktion drückten die Endbestände auf 2,214 Millionen Tonnen.
Auftragshersteller zwischen Mailand, Bergamo, Pavia und Crema übernehmen für internationale Beauty-Marken Rezepturentwicklung, Produktion und Verpackung. Italiens Kosmetikindustrie erzielte 2025 einen Umsatz von 18 Milliarden Euro; 70 % der Branchenexporte kamen aus dem lombardischen Cluster.
Die Preise für Hülsenfrüchte in Mumbai steigen, nachdem geringere Anlieferungen am APMC-Großmarkt in Vashi und Ernteschäden infolge schwacher Niederschläge gemeldet wurden. ABP Live beziffert den Großhandelsanstieg auf ₹10–20 je Kilogramm, nennt für den Einzelhandel jedoch widersprüchliche Werte von ₹10–20 und ₹20–30.
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