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Kartoffelernte in Niğde begonnen – Ab-Feld-Preise bei 20 bis 25 Lira je Kilogramm

In Niğde, der Provinz mit der größten Kartoffelanbaufläche der Türkei, hat die Ernte begonnen – ab Feld werden 20 bis 25 Lira je Kilogramm gezahlt. Die Landwirtschaftskammer Niğde erklärt, dieses Niveau decke die Produktionskosten und lasse den Erzeugern ein Einkommen. In dieser Saison wurden 230.000 Dekar bestellt, die Frischware geht vor allem nach Aserbaidschan, in den Irak und nach Syrien.

Kartoffelernte in Niğde begonnen – Ab-Feld-Preise bei 20 bis 25 Lira je Kilogramm

In Niğde, der Provinz mit der größten Kartoffelanbaufläche der Türkei, hat die Ernte begonnen: Ab Feld wechselt die Ware zu 20 bis 25 Lira je Kilogramm den Besitzer. Veli Kenar, Präsident der Landwirtschaftskammer Niğde, sagte laut einem Bericht von sondakika.com, Preise auf diesem Niveau deckten die Produktionskosten der Erzeuger und ließen Spielraum für Einkommen.

Feldpreise erreichen 25 Lira je Kilogramm

Mit den ersten Partien aus dem Boden finden Kartoffeln direkt auf dem Feld Abnehmer zu 20 bis 25 Lira je Kilogramm, berichtet sondakika.com. Kenar führt die Spanne nicht auf eine einheitliche Referenz zurück, sondern auf die Ware selbst: Qualität, Sorte und Spezifikation bewegen den Preis innerhalb dieser Bandbreite. Der Verkaufspreis müsse sowohl die Produktionskosten als auch die Arbeit des Landwirts abbilden.

„Die Kartoffelpreise liegen derzeit auf dem Wert, den sie verdienen“, sagte Kenar. „Der Preis kann sich je nach Qualität, Art und Eigenschaften der Ware ändern. Aber die aktuellen Preise von 20 bis 25 Lira sind wichtig, damit unser Erzeuger den Gegenwert seiner Arbeit erhält.“

230.000 Dekar in dieser Saison bestellt

Niğde hat in diesem Jahr 230.000 Dekar mit Kartoffeln bestellt – umgerechnet 23.000 Hektar – und bleibt damit die Provinz mit der größten Kartoffelfläche des Landes, so sondakika.com. Bei dieser Größenordnung wird die Ernte der Provinz zum Referenzpunkt für das nationale Angebot und für die Preisbildung sowohl bei Speise- als auch bei Verarbeitungsware; sie gibt zugleich den Zeitplan vor, an dem sich Händler und Verarbeiter nach Rodebeginn orientieren.

Die erwartete Erntemenge für Niğde bezifferte Kenar auf rund 900 Tonnen. Der Bericht führt diese Zahl ohne weitere Erläuterung an und stellt keinen Bezug zur Anbaufläche her; sie sollte deshalb bis zum Vorliegen offizieller Produktionsdaten der Provinz mit Vorsicht behandelt werden.

Aserbaidschan, Irak und Syrien nehmen die Exportmenge auf

Die in Niğde erzeugten Kartoffeln gehen in die Nachbarländer, vor allem nach Aserbaidschan, in den Irak und nach Syrien, sagte Kenar. Verarbeitete Kartoffelerzeugnisse aus der Provinz werden in verschiedene Drittländer exportiert. Damit verfügt die Region über zwei getrennte Exportkanäle: Frischware auf kurzen Landwegen und Verarbeitungsprodukte für weiter entfernte Märkte.

„Kartoffeln aus Niğde haben sowohl im Inlandsmarkt als auch im Export einen wichtigen Platz“, sagte Kenar. „Die von uns erzeugten Kartoffeln schicken wir in die Nachbarländer, in erster Linie nach Aserbaidschan, in den Irak und nach Syrien. Unsere verarbeiteten Kartoffelerzeugnisse werden ebenfalls in verschiedene Drittländer exportiert. Insofern haben Kartoffeln aus Niğde im In- wie im Ausland einen bedeutenden Marktanteil.“

Was der Startpreis vorgibt

Der Erntebeginn setzt den ersten Preisanker der Kampagne – für Erzeuger, Packbetriebe und Verarbeiter gleichermaßen. Frühe Partien erzielen in der Regel die festesten Preise der Saison. Die Frage der kommenden Wochen ist, ob die Spanne von 20 bis 25 Lira hält, wenn die Hauptmenge von 230.000 Dekar in den Markt kommt. Betriebe mit Lagerkapazität können ihre Verkäufe entlang dieser Kurve steuern; wer direkt ab Feld verkauft, trifft auf das größte Angebot des Jahres.

  • Ab-Feld-Preis: 20 bis 25 Lira je Kilogramm, je nach Qualität, Sorte und Spezifikation
  • Anbaufläche in Niğde: 230.000 Dekar beziehungsweise 23.000 Hektar – die größte aller Provinzen der Türkei
  • Erwartete Erntemenge laut Landwirtschaftskammer: rund 900 Tonnen
  • Wichtigste Exportziele: Aserbaidschan, Irak und Syrien, Verarbeitungsprodukte gehen in Drittländer

Die Landwirtschaftskammer vertritt die Position, dass die aktuellen Preise nach Kosten und Arbeitsaufwand angemessen sind. Für Importeure in den Nachbarmärkten, die den Großteil der Frischware aus Niğde abnehmen, ist die Startspanne der erste Hinweis darauf, was die Beschaffung in dieser Saison kosten wird.

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