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Monsunschäden und schwächere Ernte drücken Apfelangebot aus Himachal Pradesh

In Himachal Pradesh wurden bislang rund 11,4 Millionen Kisten Äpfel vermarktet, nach 17,6 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die landesweiten Monsunschäden übersteigen 30 Milliarden Rupien, während die Regierung einen höheren Interventionspreis prüft.

Monsunschäden und schwächere Ernte drücken Apfelangebot aus Himachal Pradesh

Apfelanlieferungen sinken um 6,2 Millionen Kisten

Ungünstiges Wetter und ein folgenschwerer Monsun haben die Apfelproduktion im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh deutlich verringert. Bislang kamen in dieser Saison rund 11,4 Millionen Kisten auf den Markt, verglichen mit etwa 17,6 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum, berichtete Janta Se Rishta unter Berufung auf Finanz- und Gartenbauminister Jagat Singh Negi.

Die Differenz beträgt 6,2 Millionen Kisten beziehungsweise rund 35% der vergleichbaren Vorjahresmenge. Negi zufolge ist noch unklar, ob die gesamten Anlieferungen bis zum Saisonende 20 Millionen Kisten erreichen. Die Zahlen deuten auf eine erheblich knappere Ernte als im Rekordjahr zuvor hin.

Im vergangenen Jahr produzierte Himachal Pradesh laut dem Minister rund 30 Millionen bis 35 Millionen Kisten. Es war die größte Ernte des Bundesstaates seit mehreren Jahren. Selbst bei 20 Millionen Kisten in dieser Saison läge die Menge mindestens 10 Millionen Kisten unter dem unteren Ende der gemeldeten Vorjahresspanne.

Monsunschäden übersteigen 30 Milliarden Rupien

Der Rückgang der Apfelernte ist Teil umfassender Monsunschäden in Himachal Pradesh. Negi bezifferte die Verluste im Bundesstaat auf mehr als 30 Milliarden Rupien. Diese Angabe umfasst die gesamten Katastrophenschäden und darf nicht als alleiniger Verlust der Apfelbauern verstanden werden.

Teams der Zentralregierung besuchen betroffene Gebiete, darunter Dharamshala und Manali, um eigene Bewertungen vorzunehmen. Die abschließende Ermittlung wird für den Umfang der öffentlichen Hilfe an betroffene Gemeinden und Branchen wichtig sein. Der Bericht enthält keine getrennten Angaben zu Schäden an Plantagen, Straßen, Lagern oder anderer Infrastruktur.

Für Apfelbauern können Störungen im Transport und beim Marktzugang die Folgen der geringeren Produktion verschärfen. Eine kleinere Ernte senkt die verkäufliche Menge, während beschädigte Infrastruktur den Transport verderblicher Ware aus Bergplantagen zu Großmärkten erschwert und verteuert. Aus den Anlieferungszahlen geht nicht hervor, welcher Anteil des Rückgangs auf niedrigere Erträge oder auf verzögerte Lieferungen entfällt.

Regierung prüft höheren Interventionspreis

Die Regierung von Himachal Pradesh will eine Anhebung des Ankaufspreises im Rahmen des Marktinterventionsprogramms prüfen. Negi zufolge soll der nächsten Kabinettssitzung ein Vorschlag zur Unterstützung der Erzeuger vorgelegt werden. Ein Preis, ein Starttermin und das erwartete Ankaufsvolumen wurden nicht genannt.

Das Programm könnte Erzeugern einen zusätzlichen Absatzkanal für Ware bieten, die im regulären Großhandel keinen akzeptablen Preis erzielt. Die Wirkung hängt jedoch vom genehmigten Preis, dem Ankaufsvolumen und der Umsetzungsgeschwindigkeit ab. Da die Anlieferungen bereits 6,2 Millionen Kisten unter dem Vorjahresniveau liegen, könnte der Verlust an verkäuflicher Menge mögliche Preisvorteile überwiegen.

Für Indiens Apfelmarkt könnte das geringere Angebot aus einem der wichtigsten Anbaustaaten die Verfügbarkeit heimischer Ware im weiteren Saisonverlauf einschränken. Die konkrete Wirkung auf Groß- und Einzelhandelspreise lässt sich anhand der verfügbaren Zahlen noch nicht bestimmen. Marktteilnehmer werden die endgültigen Anlieferungen, die Schadensbewertung und die Kabinettsentscheidung zum Interventionsankauf beobachten.

Vollständige Marktanalyse

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